Von wegen Einheitssatz: Verbraucher können auch bei der gesetzlichen Krankenkasse Beiträge sparen

Gesundheitsfond und Krankenkasseneinheitssatz reduzieren das Einsparungspotential für gesetzliche Versicherte nicht, informiert heute das Gesundheitsportal www.imedo.de, das einen umfangreichen Krankenkassenvergleichsrechner online stellt. Viele Verbraucher glauben fälschlich, dass seit der letzten Gesundheitsreform für alle gesetzlich Versicherten der gleiche Krankenkassenbeitrag gilt. Der Vergleichsrechner ermöglicht kostenlos, die beste gesetzliche oder private Krankenkassen sowie Zusatzversicherungen zu finden, Geld zu sparen und bessere Leistungen zu erhalten. „Die gesetzlichen Krankenkassen haben keinen einheitlichen Kostenrahmen“, betont imedo-Pressesprecher Sven-David Müller heute bei der Präsentation des Krankenkassenvergleichsrechners, der für den Vergleich von gesetzlichen Krankenkasse unter folgendem Link: gesetzliche Krankenversicherung zu finden ist. „Gesetzlich Versicherte, die Sparangebote suchen, sind bei imedo.de richtig“, macht Müller deutlich.

Durch Wahltarife, Prämien, Beitragsrückerstattungen und Bonusprogramme können Versicherte entscheidend sparen. Andererseits unterscheidet sich das Angebotsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) deutlich. Grundsätzlich sind die Leistungen der GKV im Sozialgesetzbuch festgelegt: Alle gesetzlichen Krankenkassen müssen das medizinisch notwendige finanzieren. Im Detail gibt es aber entscheidende Unterschiede und der Vergleich lohnt sich, denn die Kassen bieten unterschiedliche Zusatzleistungen. Das individuelle Angebotsspektrum reicht von speziellen Chronikerprogrammen und der Übernahme von naturheilkundlichen Therapien wie Homöopathie bis zur besonderen Unterstützung von Präventionsmaßnahmen. Andere Krankenkassen bieten eine ausgeprägte individuelle Beratung an, verfügen über eine Ärzte-Hotline, geben besondere Zuschüsse für Vorsorgekuren oder übernehmen die Kosten für (Reise-)Impfungen. „Die Annahme, dass alle gesetzlichen Krankenkassen ein identisches Leistungsspektrum aufweisen, ist nicht richtig. Es ist möglich, eine Krankenkasse über imedo.de zu finden, die wenig kostet und viel bietet“, erläutert Müller. Aber auch Privatversicherte haben ein ausgesprochenes Sparpotential, wenn sie sich informieren und den Wechsel der Krankenkasse nicht scheuen.

imedo.de ist für eine komfortable Arztsuche bekannt, die eine Empfehlungsfunktion einschließt. „Wir verzeichnen jeden Monat drei Millionen Arztsuchen und präsentieren unsere Suche auch auf Internetseiten wie spiegel.de, zeit.de oder manager-magazin.de. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesem Angebot unseren Nutzern einen entscheidenden Service anbieten können. Im Sinne des Verbraucherschutzes können die Nutzer kostenlos und unverbindlich Informationen anfordern“, betont Müller abschließend.

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Lichter aus im Krankenhaus, die Zweite! (Videobeitrag)

Seit Jahren schon kränkelt unser Gesundheitswesen. In der Vergangenheit hat eine Kürzung nach der anderen dafür gesorgt, dass wir heute an einem Punkt angelangt sind, an dem nur noch eine massive Finanzspritze unsere Krankenhäuser retten kann.

Zur Veranschaulichung der Problematik hier ein paar Zahlen:

  • Inzwischen ist jede dritte Klinik bundesweit von der Schließung bedroht.
  • ca. 150.000 Stellen sind in den letzten Jahren gestrichen worden.
  • In deutschen Krankenhäusern herrscht daher heutzutage die weltweit höchste Arbeitsdichte.
  • durch steigende Energiepreise, Erhöhung der Mehrwertsteuer und steigende Lohnkosten sind mittlerweile ungedeckte Kosten in Höhe von 7 Milliarden Euro aufgelaufen.
  • Die Sparpolitik der CDU entzieht den Kliniken zusätzlich Milliardenbeträge.

Jetzt platzt Ärzten, Pflegern und Patienten der Kragen. In einer der größten Kundgebungen überhaupt in der Geschichte der Bundesrepublik, haben heute mehr als 60.000 Beteiligte ihrem Ärger am Brandenburger Tor Luft gemacht.


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Rauchen als Krankheit anerkennen?

Die Bundesärztekammer hat gefordert, dass Rauchen ebenso wie Alkoholismus als Suchterkrankung anerkannt wird. Wenn sie sich durchsetzen könnte, würden zukünftig Raucherent-wöhnungen von den Krankenkassen bezahlt werden und die Diskussion um Lungenkrebsbehandlungen wäre hinfällig. Denn bei einem Alkoholiker würde ja auch niemand ernsthaft die Notwendigkeit einer neuen Leber in Frage stellen, wenn er seine erste mit Alkohol ruiniert hat.

Erste Gegenstimmen

Die ersten Gegenstimmen werden laut. Wen wundert’s: aus den Reihen der Kassen. Diese argumentieren, dass sie bereits viel Geld für Gesundheits-Checks und für Spezialprogramme zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes ausgeben. Was das genau mit der Anerkennung von Rauchen als Sucht zu tun hat, war nicht erkennbar.

Genussraucher vs. Kettenraucher

Seit 1968 gilt Alkoholismus als Krankheit, seit 1983 sogar als “nicht selbst verschuldete” Krankheit. Mir stellt sich die Frage, warum Alkoholismus, bei dem ja anfangs auch jeder die Wahl hat “Trinken oder nicht”, so anders gestellt ist als Rauchen, wo diese Wahl genauso steht. Ein Argument der Gegner ist die Frage, wie man einen Genussraucher von einem Kettenraucher unterscheiden wolle. Wie unterscheidet man denn einen Genusstrinker von einem Suchttrinker? Irgendjemand hat sich mal die Mühe gemacht, das zu definieren. Warum sollte sich jetzt nicht jemand finden, der eine Definition für die Unterscheidung von Rauchern erarbeitet?

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IGeL: Geschäft mit der Angst?

IGeL bedeutet Individuelle Gesundheitsleistung und ist genau die Leistung, die ich als Patient privat bezahlen muss.

ZDF hat hierzu in der Sendung Frontal einen interessanten Videobeitrag, in dem vorgebracht wird, dass mit der Angst der Patienten gespielt wird und auf diese Weise Kasse gemacht wird.

Hier gehts zum Beitrag!

Habt ihr Erfahrung damit gemacht? Dann freue ich mich auf Kommentare!

Bei meinem Arzt Dr. Franke aus Creußen habe ich eher gegenteilige Erfahrung gemacht: Er ist sehr zurückhaltend mit Arzneimitteln und Behandlungen und setzt in vielen Dingen eher auf die körperlichen Abwehrkräfte -dauert manchmal länger, dafür aber ohne Zusatzmittelchen… Naja, wohl geschmacksache. Ich bin jedenfalls mit meinem Hausarzt zufrieden! Nur wenns wirklich nötig ist, zB bei Bakterieninfektionen, wirds chemisch. Bei IGeL ist er genauso zurückhaltend und erklärt Vor- und Nachteile, vielfach auch, dass er an das eine oder andere nicht wirklich glaubt, mir das auf Wunsch natürlich gerne gibt, aber er eben keine Notwendigkeit sieht…

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Gesundheitspolitik: “Wie nach dem Zweiten Weltkrieg”

So zumindest der Titel eines interessanten Beitrags in der FAZ zu Plänen des Bundesgesundheitsministeriums.

Bereits heute haben Kliniken teilweise Spezialgebiete, auf denen sie besonders gut sind. Was spricht also dagegen zukünftig noch mehr auf Spezialisierung zu setzen? - sicher mit dem Beigeschmack, dass bestimmte Operationen nicht immer in der Nähe des Wohnortes durchgeführt werden können.  Ob es genau in der Form wie im Beitrag beschrieben wird kommt, das steht ohnehin noch in den Sternen.

Ich denke auch nicht, dass die Kassen immer mit dem billigsten Krankenhaus arbeiten werden, sondern durchaus auch auf Qualität achten werden!

Bin ich Idealist und Naivling? Na und - solche muss es auch geben!

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Was es bedeutet, wenn Ärzte “igeln”! TOP 10 der IGel-Leistungen

IGel - das steht für “Individuelle Gesundheitsleistungen” - Ärzte bieten diese Zusatzleistungen, die der Patient aus eigener Tasche zu 100% bezahlen muss immer häufiger an. Ich persönlich kenne diese Zuzahlungen bisher nur verstärkt von Zahnärzten und kann mir vorstellen, dass hier jetzt auch in den hausärztlichen Bereich einiges an Bewegung hereinkommt. Für IGel-Leistungen dürfen Ärzte auch werben - was das natürlich aus Ärzte-Sicht sehr interessant macht. Arztpraxen stehen so einer neuen Herausforderung gegenüber und werden hier sicherlich auch mehr und mehr an Ihrer Corporate Identity und alles was dazugehört, arbeiten. Ein Arzt, der hier sehr fortschrittlich ist und auch SEM betreibt ist Dr. Braunger, der einen sehr angenehmen Webauftritt hat und auch seine Praxis CI-konform eingerichtet hat.

Laut einer am Dienstag vorgestellten Untersuchung des Wissenschaftlichen Instituts der Ortskrankenkassen (Wido) sind im vergangenen Jahr ein Viertel der Patienten (entspricht ca. 18 Millionen) für IGe-Leistungen selbst aufgekommen. Im letzten Jahr waren das noch ca. 23 %. Der Markt wächst also, wenn auch nicht sehr stark.

Was wird am meisten “geIGelt”? Die FAZ.NET hat hierzu eine informative Grafik aufbereitet.

Igel Top 10

Erschreckend finde ich, dass gerade Vorsorge-Untersuchungen mehrfach unter den TOP 10 vorkommen (Krebsfrüherkunng, Hautkrebsvorsorge, evt. auch teilweise Blutuntersuchungen, da es auch Vorsorge-Check sein kann, wenn man Blutwerte screent) . Hier sollte man nochmal über eine Aufnahme in den Leistungskatalog der Krankenkassen intensiv diskutieren. Wer schreibt den Brief anden “gemeinsamen Bundesausschuss vereinte Selbstverwaltung der Ärzte und Krankenkassen”?

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