Spam? Viren? Whitelisting???

Es gibt leider immer mehr verwirrende Worte und Begriffe und nur die wenigsten wissen eigentlich noch, was hier gemeint ist. Deshalb will ich Euch einen kleinen Wegweiser für das WWW - das Internet - geben, um Verwirrungen zu entwirren und Euch einige Fachbegriffe einfach zu erklären.

Spam: Was ist das eigentlich?

Jeder von uns hat sicherlich schon mal eine Spam-Mail bekommen. Es sind E-Mails von zweifelhaften Absendern, die Euch meist etwas verkaufen wollen. Von Medikamenten (sehr bevorzugt sind hier Potenzmittelchen) angefangen, bis hin zu dubiosen Staatspräsidenten (oftmals aus afrikanischen Ländern), die
angeblich wegen eines Putsches oder dergleichen nicht mehr an das staatliche Geld rankommen und Euer Konto als “Zwischenlager” verwenden wollen - natürlich gegen eine extrem hohe Provision… Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.

Nun fragt Ihr Euch sicherlich, warum Menschen so etwas verschicken. Nun, es ist ganz leicht zu beantworten. Sie wollen Geld verdienen. Was sich am Anfang sicher und problemlos anhört, kostet Euch am Schluss oft einen Haufen Geld - den Ihr natürlich niemals wiedersehen würdet.

Was kann man dagegen machen?

Jeder E-Mail-Anbieter hat mittlerweile in seinem Angebot einen kostenlosen Spam-Schutz integriert. Dieser funktioniert auch sehr gut, aber eben auch nicht immer zu 100 Prozent. So können dort ab und zu E-Mails von Freunden landen, die z.B. einen Link in der E-Mail an Euch gesendet haben, sowie Bestellbestätigungen oder Benachrichtigungen von großen Unternehmen. Deshalb gilt es, den Spam-Filter gelegentlich durchzusehen.

Als zusätzlichen Schutz vor Viren und Trojanern sollte man es sich zur Regel machen, keine Datenanhänge in E-Mails zu öffnen, wenn diese nicht voll vertrauenswürdig sind. Beides sind kleine Computerprogramme, die oftmals bösartige Absichten haben. Zum Beispiel führen diese Programme plötzlich tausende von Aktionen im Hintergrund auf dem betroffenen Rechner aus, so dass dieser abstürzt oder es werden private Daten kopiert und versendet. Möglichkeiten der kriminellen Energie sind hier keine gesetzt. Deshalb ist ein Virenschutz-Programm äußerst ratsam. Die kostenlosen Versionen sind meist hervorragend und können von jedem eingesetzt werden.

Whitelisting: Wie verhindert man das Markieren als Spam bei gewollten E-Mails?

Die einfachste Möglichkeit gewollte E-Mails vor dem Spam-Filter zu bewahren ist es, den Absender der gewünschten E-Mail in das Adressbuch zu übernehmen. Aber auch das Markieren der Nachricht als “kein Spam” oder das Verschieben in den Posteingang kann das Problem beheben. Dieses Demarkieren als Spam wird auch “whitelisting” genannt. Der Versender landet auf der “weißen Liste” und darf ungefiltert dem Empfänger zugestellt werden. Hier gibt es sehr gute Tipps, wie das bei einzelnen E-Mail-Anbietern funktioniert (Ihr solltet diese Schritte natürlich mit @imedo.de ausführen).

Bei manchen E-Mail-Anbietern werden potentielle Spam-E-Mails auch farblich gekennzeichnet, um dem Postfachinhaber anzuzeigen, dass das Programm sich nicht sicher ist, wie es mit der Nachricht verfahren soll oder um auf die Gefahren durch potentiellen Spam in der E-Mail aufmerksam zu machen. Manchmal wird dies auch in einem Wahrscheinlichkeitsgrad ausgedrückt, der besagt “wie sicher” sich der Webservice ist, dass es sich um Spam handelt.

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Mehr Barrierefreiheit im Internet: Auch Blinde können jetzt das Gesundheitsportal imedo.de nutzen

Barrierefreiheit auf imedo.de

Barrierefreiheit bedeutet mehr als eine Rampe anstatt einer Treppe für Rollstuhlfahrer, denn auch im Internet gibt es Hindernisse für Behinderte. Als erstes großes Gesundheitsportal hat www.imedo.de jetzt die Nutzungseinschränkungen für Sehbehinderte, Blinde und Senioren abgebaut, freut sich Pressesprecher Sven-David Müller. Unter dem Begriff „Barrierefreiheit“ wird nicht nur die Möglichkeit verstanden, die Schriftgröße zu verändern oder sich Text-Inhalte durch Screenreader vorlesen zu lassen. Unverständliche Texte, die Farben rot und grün oder eine unübersichtliche Navigation gehören ebenso zu den “Hindernissen” wie eine schlechte Seitendarstellung bei älteren Webbrowsern. Alles das gibt es jetzt bei imedo nicht mehr, so Müller. imedo beweist erneut, dass es das richtungweisende Gesundheitsportal ist. Die Internetseite ist jetzt mit flexiblem Layout ausgestattet. Daraus ergibt sich, dass die Site auch auf kleinen Bildschirmen praktisch ohne Einschränkungen abgebildet werden kann. Menschen mit Kontrast-Sehschwäche können den Kontrast individuell anpassen. Ein Klick auf Hilfestellung reicht, um die Hilfsmittel, die die Barrierefreiheit ergeben, zu aktivieren.

Das Gesundheitsportal bietet zahlreiche Hilfestellungen

Screenreader können die imedo-Inhalte vorlesen und für Blinde sowie stark Sehbehinderte nutzbar machen. Dadurch können endlich auch diese Menschen die Arztsuche und das Selbsthilfegruppenverzeichnis problemlos nutzen und einen Arzt, Heilpraktiker, eine Selbsthilfegruppe oder Apotheke finden. Seheingeschränkte profitieren davon, dass die Schriftgröße in drei Stufen wählbar ist und fast alle Seiteninhalte mitskaliert werden. Die Texte von imedo-Nutzern in der Gesundheitscommunity sind für Screenreader besonders hervorgehoben. Die assistive Technologie vereinfacht beispielsweise Menschen mit ADHS den jeweils relevanten Teil des Webinhaltes zu lesen. Das ist auch für Menschen vorteilhaft, die focussiert Inhalte des Gesundheitsportals nutzen möchten. Die neue Technik ermöglicht es, dass nur der Content „unter“ dem Cursor voll dargestellt wird. Der Rest ist zu 90 Prozent ausgeblendet und lenkt nicht ab. Die imedo-Bildschirmlupe bietet sehgeschwächten Menschen die Möglichkeit der zielgerichteten Vergrößerung von Bildschirminhalten. Durch den Einsatz von Breadcrumb-Navigation können alle Nutzer imedo durch Dropdownmenues leicht bedienen. Das Gesundheitsportal verzichtet auf Flash-Darstellung und präsentiert sogar das Gesundheitsfernsehen in Kürze in einem barrierefreien Videoplayer. Praktisch alle imedo-Seiten sind in validem XHTML 1.0 programmiert.

Die neuen Features im Überblick:

1. Screenreader-Lesbarkeit
2. Kontrast-Modus
3. Flexibles Layout (800 x 600)
4. Fokus-Modus
5. Bildschirmlupe
6. Breadcrumb

“imedo ist besser und schneller geworden!”

Eine Umfrage im Auftrag der Stiftung „barrierefrei kommunizieren“ ergab, dass über 50 Prozent aller Websurfer oft den Besuch auf einer Webseite abgebrochen haben, weil deren Inhalt unverständlich war. 35 Prozent kannten Navigationsprobleme und 9 Prozent war schon einmal die Schriftgröße zu klein. Der Anteil der “Abbrecher” war bei Personen über 60 Jahren und bei Schülern besonders hoch. Für behinderte Menschen stellt die Nutzung des World Wide Webs häufig ein unüberwindbares Hindernis dar. Doch gerade Behinderte haben einen großen Bedarf an Online-Information. Die komplette imedo-Website ist auch ohne Javascript bedienbar. Die neuen Accessibility-Features haben die Seitenladezeiten von imedo deutlich verkürzt. imedo ist also besser und schneller geworden, freut sich Thomas Kadauke, der als Geschäftsführer für EDV/Programmierung verantwortlich ist. Das Portal ist jetzt in fast jedem Browser der Geschichte des Internets nutzbar, sogar in textbasierten. Ein Gesundheitsportal hat eine besondere soziale Verantwortung und der kommen wir jetzt als erstes großes Internetportal im Gesundheitsbereich nach, so Kadauke abschließend.

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Chancen und Risiken des Internets für Selbsthilfegruppen

Link: Chancen und Risiken des Internets

Datenschutzveranstaltung: Vortrag von Dr. med. Ellis Huber

Gemeinsam mit der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. veranstaltete imedo eine Informationsveranstaltung zum Thema “Datenschutz im Internet”. Referenten waren Rechtsanwalt Niko Härting mit Fachgebiet Internetrecht sowie Dr. Ellis Huber, ehemaliger Präsident der Ärztekammer und heutiger Vorstandsmitglied der DAG SHG. Der Vortrag von Dr. Ellis Huber beleuchtete die “Chancen und Risiken des Internets für Selbsthilfegruppen“. Dabei betonte er die wachsende Bedeutung des Internets für Patienten, Selbsthilfegruppen (SHGs) und das Gesundheitssystem allgemein.

Fragen und Personen “googeln”

Wenn Sie eine Frage haben, googeln Sie diese doch einfach mal. So macht es jedenfalls Dr. Huber. Er informiert sich auf diese Weise auch über neue Bekannte, um von möglichen “Schattenseiten” zu erfahren, so wie einige Unternehmen das mittlerweile auch bei Bewerbern tun. Huber selbst hat bereits die negative Seite des Internets kennengelernt. Auf einer Konferenz wurde ein Foto von ihm gemacht, auf dem er einem Geistheiler die Hand schüttelte. Prompt gab es Probleme bei der nächsten Verhandlung mit einer Krankenkasse.

Ist das Internet gut oder böse?

Das Internet ist ein sinnvolles Instrument, wenn man es richtig zu nutzen weiß. Es kann aber auch leicht missbraucht werden. Daher rät Huber zu einer umsichtigen Verwendung des Kommunikationsmediums. Dagegen nützen Verbote von Seiten der Politik überhaupt nichts. Das Internet hat die Welt verändert. Es hat neue Umgangsweisen und Kommunikationskulturen hervorgebracht. Für Ellis Huber eine Kulturrevolution bzw. ein kultureller Quantensprung. Es hat die Wirtschaft und die Gesellschaft umgekrempelt. Einige wollten das Internet nutzen um ihre Geldgier zu befriedigen und die Naivität ihrer Opfer auszunutzen. Andere versuchten mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen. Doch diese „dotcom-Blase“ platzte. Entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens ist die Mischung von Internet und herkömmlichen Systemen. Die Kunst, neue Instrumente mit dem zu verbinden, was wir schon haben. Das gilt auch für die Medizin.

Vom “Halbgott in weiß” zum “Helfer des Patienten”

Dr. Huber prognostizierte eine Veränderung des Arztberufes vom “Halbgott in weiß” zum “Helfer und Partner des Patienten”. Das fällt Ärzten nicht leicht. Sie sind es gewohnt, zu sagen wo es langgeht. Jedoch kann kein Mediziner so viel wissen, wie ein Patient heute im Internet erfahren kann. Deshalb wird zukünftig die Beratung im Vordergrund des Berufes stehen. Ideal wäre ein Arzt, der auch mal zusammen mit dem Patienten im World Wide Web nach Lösungen sucht. Denn im Internet gibt es nicht nur verlässliche Informationen, sondern auch Obskures und Hoffnungsvolles. Statt zu verordnen und zu verschreiben wird der Arzt die Informationen für den Patienten bewerten und nach individuellen Lösungen suchen. Kein Patient ist wie der andere. Die Frage wird also sein, was für den jeweiligen Menschen in seiner Lage sinnvoll und vernünftig ist. Dieser Wandel kommt in einer Zeit, wo sich unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit verändert. In den 20er Jahren stellte man sich den Menschen als hoch komplexe Fabrik vor. Entsprechend wurde das Gesundheitswesen organisiert. Mittlerweile geht die Entwicklung vom Räderwerk hin zum Netzwerk. Netzwerke sind viel lebendiger und lassen Freiräume zu. Das Netzwerk Internet hat Ähnlichkeit mit dem Gehirn. So wie es Menschen gibt, die das Internet missbrauchen oder Blödsinn einstellen, gibt es auch Gehirnzellen, die Dummheiten anstellen. Trotz der chaotischen Vielfalt im Hin, kommt aber in der Regel ein hoch individuelles und gleichfalls sinnvolles Ergebnis heraus.

Die Möglichkeiten des Internets nutzen

Auch in einem Wirtschaftsunternehmen sind Netzwerke produktiver und kreativer als Räderwerke. Die Selbstorganisation im Kleinen und gemeinsame Zielorientierung im Großen, ist effektiver. Im Gesundheitswesen muss vor allem die Bürokraten weg. Es fehlt an Zwischenmenschlichkeit, Einfühlsamkeit, Vernunft und Achtsamkeit. Dafür müssen die Möglichkeiten des Internets ausgenutzt werden. Seine offene Kommunikation überwindet Grenzen und die SHGs sollten das ausnutzen und zusammenarbeiten. So wird das hierarchische System gezwungen, Macht abzugeben zu Gunsten der Entscheidungsgewalt der Betroffenen. Regionale, kommunale Versorgungsgemeinschaften müssen gestärkt werden. Eine Gesetzliche Krankenversicherung erhält durchschnittlich 2.300 Euro pro Patient. Die Hälfte davon wird in Vorgängen verpulvert, die weder helfen noch heilen. Zum Beispiel ist ein Computer-Tomograph als Massenplacebo überflüssig. Für die Verwaltung sollten auch keine 50 Prozent des Geldes draufgehen. Bis zu 30 Prozent könnten besser für die medizinische Behandlung verwendet werden. Es ist eine neue Managementkultur notwendig, die Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Offenheit herbeiführt. Das Internet kann helfen diese Transparenz herzustellen. Huber forderte von den Ärzten, Patienten so zu behandeln, wie sie selbst behandelt werden wollen. Dann würde es überflüssige Behandlungen zukünftig nicht mehr geben. Zusätzlich verlangte er ein Rückmeldesystem nach dem Vorbild von eBay: statt alles zu überwachen sollte nur dort geprüft werden wo etwas schiefgelaufen ist. Dann wäre ein schlankes Management möglich und das Gesundheitssystem viel effizienter. Zusätzlich sollte die Erfahrungskompetenz von Selbsthilfegruppen mit der Selbsorganisation einbezogen werden.

SHGs und ihre Chancen im Internet

Im zweiten Teil seines Vortrages wandte sich Dr. Huber noch einmal speziell den Selbshilfegruppen zu. Das Misstrauen des Gesundheitssystems gegenüber SHGs ist immernoch vorherrschend. Selbstständige Gruppen sind Keimzellen, in denen Leute Vertrauen erfahren, Kompetenz entwickeln und lernen, besser mit ihrer Krankheit zurecht zu kommen. SHGs helfen dadurch bei der Genesung. Denn Gesundheit wird nicht durch Spritzen gefördert. Sie wird am stärksten gefördert, wenn der Betroffene weiß, dass er die Herausforderung meistern kann, nicht allein ist und das Gefühl hat, etwas Sinnvolles zu tun. Die Selbsthilfegruppen fördern den gesundheitskompetenten Bürger und damit eine gesunde Zivilgesellschaft. Bei dieser Aufgabe kann sie das Internet unterstützen. Dabei dürfen die SHGs die möglichen Gefahren aber nicht vergessen und so gut wie möglich gegensteuern und sich schützen. Zum Schluss betonte Ellis Huber noch einmal, dass das Internet mehr Chancen als Risiken bietet.

Fragerunde mit Dr. med. Ellis Huber

Link: Fragerunde mit Dr. med. Ellis Huber

In der anschließenden Fragerunde gab es noch einige Kommentare und Erfahrungen von Seiten der Selbsthilfegruppen. Beklagt wurden vor allem der Einfluss von Ärzte- und Pharma-Lobbygruppen sowie die Verteilungspolitik der Krankenkassen. Dagegen empfiehlt der medizinische Experte:

  • direkten Kontakt zu Therapeuten, Ärzten und Kliniken
  • Beispiele im Internet setzen und professionalisieren
  • Ausgleich zwischen Kranken und Gesunden
  • offene Sicht der Verhältnisse auf Patientenseite
  • Transparenz
  • und Zusammenarbeit statt Rivalität der SHGs.

Weiterhin wurde die Bedeutung des Internets noch einmal von beiden Seiten hervorgehoben. Huber bezeichnete außerdem das bisherige Honorarsystem der Ärzte als falsch. Doch Veränderungen brauchen ihre Zeit. Er stellte klar, dass SHGs den Ärzten Arbeit abnehmen und empfahl die Schweiz als Vorbild. Dort nutzt man Unterstützungsfonds für die Verteilung der Mittel.

Das anschließende Interview mit Herrn Dr. Ellis Huber finden Sie hier.

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imedo lädt ein: Info-Veranstaltung „Datensicherheit im Internet“ am 30.04.2009 in Berlin

Fragen Sie sich, wie sicher Ihre Daten im Internet sind? Immer wieder hört und liest man vom Datenmissbrauch im Internet. Wissen Sie, wo und welche persönlichen Daten Sie im Internet preisgeben können und was mit ihnen passiert?

Wir,  die imedo GmbH und die LV Selbsthilfe Berlin e.V., laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung am 30. April 2009 um 17 Uhr ein, die Ihnen die Möglichkeit gibt, hinter die Kulissen des Mediums Internet zu schauen. Es werden Ihnen echte Fälle aus dem alltäglichen Leben vorgestellt und gemeinsam Handlungsempfehlungen im Umgang mit dem Internet erarbeitet. Wir zeigen zudem Wege auf, wie Sie mit den zahlreichen Angeboten im Internet umgehen, sich selber positionieren und darstellen können.

An diesem Abend referieren Dr. Ellis Huber, ehemaliger Präsident der Ärtztekammer Berlin und Vorstandsmitglied der DAG SHG e.V. sowie
Niko Härting, Rechtsanwalt und Lehrbeauftragter an verschiedenen Berliner Hochschulen, der auf Internetrecht spezialisiert ist.

Veranstaltungsort ist die IG Metall, Mendelsohnbau Berlin, Alte Jakobstraße 149, 10969 Berlin.

Bitte melden Sie sich bis Freitag, den 17. April 2009, bei der Geschäftsstelle der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin an:
Tel.: 030/ 27 59 25 25
Fax: 030/ 27 59 25 26
E-Mail: info@lv-selbsthilfe-berlin.de

Wir freuen uns auf Sie.

Ihr imedo-Community-Team

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Discounter Plus steigt in Medikamenten-Versandhandel ein: Kooperation mit Versandapotheke ZurRose

Der Discounter PLUS und die Versandapotheke ZurRose starten mit kleinepreis.de eine eigene Versandapotheke, ZurRose übernimmt die Logistik.

Schön finde ich dieses Grafik hier gemacht und die Erklärungen zu Hintergründen im Pressebereich:

kleinepreise.de

Der Weg von der Bestellung zum Medikament

Der Wettbewerb beim Medikamentenkauf über das Internet wird sich damit weiter verschärfen. Andere Discounter haben ja bereits eigenen Online-Vertrieb angekündigt und der eine oder andere weitere große Player wird noch in den Markt einsteigen. Ich bin mir sicher, dass es hier noch in diesem Jahr größere Ankündigungen geben wird. Der Markt wird gerade erst richtig spannend und große Player wie docmorris und europaapotheek müssen sich vor allem im OTC-Bereich auf Preiskämpfe einstellen.

Spannend ist in diesem Zusammenhang auch ZurRose. Eigentlich nicht bekannt als der günstigste Anbieter am Markt und ähnlich wie docmorris vor allem auf das Katalog-Geschäft fixiert, nutzt die Versandapotheke geschickt ihr Logistig-Know-How, um mit anderer Marke in den vom Preiskampf geprägten OTC-Markt stärker vertreten zu sein.

Ich bin auf die ersten Ergebnisse gespannt und wie sich der Markt weiterentwickelt!

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Von A wie Affenpocken bis Z wie Zementkrätze: Über die Kuriosität einiger Krankheitsbezeichnungen

Wer sich wie wir täglich mit Gesundheitsthemen auseinandersetzt, der stolpert öfters mal über sehr sonderbare Krankheitsbezeichnungen und fragt sich “Woher kommen nur diese seltsamen Namen?” oder ist “Stinknase” vielleicht ein Schimpfwort?

Viele Krankheiten werden ja bekanntlich nach ihrem Entdecker bezeichnet, aber mein Kollege Uli wird sich sicher fragen, was ein Ullrich-Syndrom ist. Hier meine Vermutungen:
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Die Pille via www… her damit!!!

In den USA bekommt man jedes Medikament über das Internet, seit einem Monat gibt’s die Pille in Großbritannien auch per Internetversand… Und in Deutschland?

Fehlanzeige! Kein deutscher Anbieter verschickt die Anti-Baby-Pille ohne, dass man vorher das Originalrezept hinschickt. Zu schön wäre es auch gewesen: Einmal registrieren und dann immer wieder die Pille zugeschickt bekommen - ohne Bürokratie und Ärger und vor allem, ohne dass man selbst immer wieder selbst daran denken muss, sich die neue Packung in der Apotheke zu besorgen.

Eine Marktlücke!

Der Internethandel könnte doch mit Frauenärzten kooperieren, die Rezepte könnten direkt dorthin geschickt werden, die Pille kommt dann zweimal jährlich direkt nachhause geflattert. Dazu noch eine tägliche Medikamenten-Erinnerung aufs Handy.

Hätte wahrscheinlich den Vorteil, dass die Pille-danach weniger zum Einsatz kommen müsste und dass Frauen zumindest ein kleines bisschen mehr Zeit für andere, schönere und angenehmere Dinge hätten.

Doch wer sollte dieses Vorhaben finanzieren?

Firmen, die weibliche Nachwuchskräfte suchen und Schwangerschaften verhindern wollen? Die katholische Kirche - zur Vorsorge gegen Abtreibungen? Irgendjemand wird ja wohl Interesse an all den tollen Vorteilen haben und irgendjemand will sich von dem Wohl der Frauen profitieren und überhaupt: irgendjemand da draußen könnte auch einfach mal Mitleid haben - denn die Frage der Verhütung bleibt ja meistens doch an uns Frauen hängen.

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Studie: Arztbewertung im Internet

Unser Gesundheitsportal verfügt über die meisten Arztempfehlungen. Das hat eine unabhängige Studie der Uni Erlangen-Nürnberg ergeben. Etwa jeder fünfte niedergelassene Arzt ist bereits auf imedo.de empfohlen worden. Weiter so!

Die Untersuchungen liefern erfreuliche Ergebnisse:

  • Suchmaschinen-Treffer: Von allen ermittelten Portalen, die sich mit dem Thema Arztsuche oder Arztbewertung befassen, konnte imedo die meisten Suchmaschinen-Treffer vorweisen.
  • Beurteilungskriterien: Im Hinblick auf die Kriterien, nach denen ein Arzt beurteilt werden kann, hebt sich imedo durch das Empfehlungsprinzip von den anderen Portalen ab. Das Prinzip schließt bewusst negative Wertungen aus, da die Gemeinschaft allein von Empfehlungen profitieren und niemand „an den Pranger“ gestellt werden soll.
  • Arztempfehlungen: Mit 20,4 Prozent verfügt imedo bei weitem über die meisten bislang abgegebenen Empfehlungen. Patienten finden auf unserem Gesundheitsportal demnach die meisten empfohlenen Ärzte.
In Anbetracht dieser tollen Ergebnisse habe ich mich gleich angeschlossen und auch eine Bewertung abgegeben. Nun können andere Internetnutzer von meinen Erfahrungen profitieren. Meinem Lieblingsarzt habe ich volle 5 Sterne gegeben. Lediglich bei der Pünktlichkeit musste ich Punkte abziehen, die Wartezeiten waren bei mir immer sehr lang.

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Unabhängige Gesundheits-Information: Internet-Seiten und Bücher

Hier noch ein paar unabhängige Anbieter von Gesundheits-Informationen, die es neben unserem Gesundheitsportal imedo.de gibt:

- www.gutepillen-schlechtepillen.de: unabhängige Zeitschrift für Laien über Arzneimittel und Behandlungsmethoden

- www.gkv.info/gkv: Übersicht, welche Arzneimittel in der Apotheke von einer Zuzahlung befreit sind

- www.gesundheitsinformation.de: Seite des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

- www.g-ba.de: Homepage des Gemeinsamen Bundesausschusses

Ein paar interessante Bücher:

- “Bittere Pillen” von Kurt Langbein: Bewertung von Arzneimitteln, für den Laien verständlich

- “Kranke Geschäfte” von Markus Grill (stern-Reporter): Herr Grill beschreibt wie die Pharmaindustrie uns manipuliert, zeigt öffentliche und vor allem verdeckte Skandale auf

- “Handbuch Medikamente” (Stiftung Warentest): Prüft sortiert nach möglichen Beschwerden, welche Therapie sinnvoll sein könnte

- “Handbuch Selbstmedikation” (Stiftung Warentest): Berücksichtigt nur die Medikamente, die ohne Rezept erhältlich sind

- “Die andere Medizin” (Stiftung Warentest): bewertet alternative Heilmethoden wie Bachblütentherapie, Akupunktur bis zur Traditionellen Chinesischen Medizin sowie Homöopathie

Wünsche und Anregungen gerne in den Kommentaren hinterlassen! Gutes Lesen und Informieren!

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Sind die Mitarbeiter der IT-Branche tatsächlich alle Nerds?

Was ist ein Nerd?

Das englische Wort steht für einen Langweiler, Sonderling, Streber, Außenseiter und wird meist abwertend für besonders in Computer oder andere Bereiche aus Wissenschaft und Technik vertiefte Mitmenschen verwendet. Oftmals wird auch ein überdurchschnittlicher Intelligenzquotient als begleitende Eigenschaft verwendet.

Menschen, die Computer lieben, beherrschen mehrere Programmiersprachen, doch Reden ist meist nicht ihre Stärke. Beim Einstieg in die IT-Branche muss dieses Phänomen jedoch nicht zwingend vorherrschen. Unsere Jungs aus der IT-Abteilung bilden dabei wohl eine große Ausnahme.

Wer einen Einstieg in die Branche finden möchte kann sich bei uns für ein Praktikum als OpenSource-Webdeveloper oder Systemadministrator bewerben. Wir suchen auch immer sehr gute Leute im Bereich Ruby on Rails Programmierung.

Tipps und Tricks rund um den Einstieg in die Branche findet Ihr im folgenden Artikel der Zeit.

Was haben wir zu bieten (kleiner Ausschnitt der laaaaaaaangen Liste)?

  • Regelmäßige, gemeinsame Aktivitäten, wie bspw. eine SEO-Nacht, bei der alle Mitarbeiter bei leckerer Pizza in die Welt der Suchmaschinenoptimierung eingeführt werden.
  • Wir haben viele exzellente Kontakte in die Gründerszene, was dir Zugang zu viel Know-how und Erfahrung verschafft und führen Veranstaltungen (Techcrunch meetup Berlin vom 11.06.2008) bei uns durch

…und natürlich ein Produkt mit starkem Weltverbesserungspotenzial. Wir arbeiten täglich daran imedo besser zu machen und werden in ein paar Monaten noch mehr Möglichkeiten bieten, sich mit Menschen zu vernetzen und seine gesundheitlichen Herausforderungen in den Griff zu bekommen.

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