Was kostet Gesundheit in Deutschland? Gesundheitskosten um weitere 3,8% gestiegen

Gesundheitskosten in Deutschland – ein intensiv diskutiertes Thema: “Mal heißt es Kranksein wird immer teurer”, dann ist zu hören, dass die Kassen mit neuem Milliardenplus rechnen können, und ein anderes Wochenmagazin verkündet gar das baldige Ende der privaten Krankenkassen. Einen Überblick über die Ereignisse, Zahlen, Akteure und vor allem über die Geldströme in unserem Gesundheitssystem zu behalten, gelingt nur noch wenigen Spezialisten.

„Wir uns beschäftigen täglich mit dem Thema Gesundheit und doch haben wir zuvor keine Möglichkeit gefunden, einen so anschaulichen Überblick darüber zu bekommen, wie im deutschen Gesundheitssystem welche Kosten entstehen. Um die Gesamtkosten von 263 Milliarden Euro transparenter und nachvollziehbarer zu machen, haben wir dutzende Studien gewälzt und neu strukturiert. Wir hoffen, mit dem dritten Gesundheitskostenplakat von imedo allen Beteiligten; Patienten, Ärzten, Krankenkassen, Politikern und anderen Gesundheitsinteressierten, zu einem leichteren Verständnis der Zusammenhänge und Geldströme im deutschen Gesundheitssystem zu verhelfen“, so Julia Derndinger, Geschäftsführerin von imedo.

Das Gesundheitskostenplakat, das imedo heute in seiner dritten und aktualisierten Auflage veröffentlicht, wirkt dieser Verwirrung entgegen. “Wer grundsätzlich verstehen möchte, wie die Geldströme des deutschen Gesundheitssystems funktionieren, ist mit dem Gesundheitskostenplakat von imedo gut bedient. Es fördert das Verständnis unserer Gesundheitswirtschaft und bietet eine anschauliche Übersicht über das komplexe System”, so Nina Schramm, Online Marketing Managerin und Projektverantwortliche Gesundheitskostenplakat.

Die 3. Auflage des Gesundheitskostenplakats zeigt deutlich den stabilen Trend der steigenden Gesundheitskosten im deutschen Gesundheitssystem und die Entwicklungen einzelner Teilbereiche. Im Jahr 2008 sind die Gesamtkosten um 3,8% auf insgesamt 263 Milliarden Euro gestiegen. Auf dem übersichtlichen Kostennavigator werden neben der Gesamtdarstellung der Kosten und der Geldströme auch einzelne Teilbereiche aufgeschlüsselt dargestellt. So können zum Beispiel mit einem Blick Unterschiede in der Kostenentwicklung von Ausgaben für Waren (Steigerung um 5,0% zum Vorjahr) der Entwicklung der Ausgaben für Investitionen (Steigerung um nur 1% zum Vorjahr) erfasst und verglichen werden. Im Bereich Prävention / Gesundheitsschutz, der nur 4,1% der Gesamtausgaben des Gesundheitssystems ausmacht, kann man anhand der detaillierten grafischen Darstellung erkennen, dass zwar die Gesamtausgaben des Bereichs um 5,6% auf insgesamt 10,6 Milliarden Euro gestiegen, die Ausgaben für die Früherkennung von Krankheiten, zu der die Krebsvorsorge gehört, im gleichen Zeitraum jedoch um 6,7% gesunken sind.

Das Gesundheitskostenplakat von imedo ist die vermutlich erste und einzige komprimierte, grafische Darstellung der Zusammenhänge im deutschen Gesundheitswesen. Darstellungen von Trends und Entwicklungen der letzten Jahre, wie die Top 10 Fachbereiche nach Honorar im Jahr 2008 oder den Verlauf der Gesamtumsätze der Apotheken seit 1998, runden das Gesundheitskostenplakat ab. Das Schaubild zeigt, wie viel Geld von welchen Ausgabenträgern in einzelne Leistungen geflossen ist. Zusätzlich ist die prozentuale Veränderung zum Vorjahr angegeben. Alle Daten laut Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE).

Erstmalige stellt imedo alle Daten kostenlos, als “Pay with a Tweet or Facebook” zum Download zur Verfügung unter http://www.imedo.de/artikel/gesundheitswesen. Das komplette Plakat kann zum Abdruck gegen eine Lizensgebühr erworben werden. Einzelne Infografiken können gerne gegen Nennung der Quelle verwendet werden.

Die Printversion wird gegen eine Schutzgebühr von 20 Euro verfügbar sein. Wenden Sie sich dafür bitte an gesundheitskostenplakat@imedo.de.

P.S.: Sie sind im Gesundheitsbereich engagiert und vernetzt. Kennen Sie noch weitere Menschen (zum Beispiel Institutionen, Verbände, Ärzte oder sonstige im Gesundheitswesen tätige), die sich auch über das imedo Gesundheitskostenplakat freuen würden? Nennen Sie uns bitte die Adresse und wir leiten das Plakat mit Ihrer Empfehlung weiter. Wenden Sie sich bitte an: gesundheitskostenplakat@imedo.de

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Marcel Kresin verstärkt die imedo-Unternehmenskommunikation

Der Bereich Unternehmenskommunikation hat im Dezember Verstärkung bekommen: Marcel Kresin ist neuer Referent für Unternehmenskommunikation und unterstützt auch die Online-Medizinredaktion, teilt heute imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller mit. Kresin ist für den Ausbau des von imedo produzierten und präsentierten Gesundheitsfernsehens sowie die Zusammenarbeit mit den Medien-Kooperationspartnern verantwortlich.
Marcel Kresin
Marcel Kresin steht kurz vor seinem Abschluss in Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Linguistik an der Freien Universität Berlin. Vor Aufnahme des Studiums hatte der 33-jährige bereits eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel abgeschlossen und war danach 18 Monate als kaufmännischer Angestellter in einem der bedeutendsten Großhandelsverbände Deutschlands (Igefa Handelsgesellschaft mbH) tätig. Während seiner Studienzeit absolvierte Kresin ein journalistisches Praktikum in der Redaktion des uniRadio Berlin-Brandenburg. Seinen ersten Einsatz hatte Kresin in der Organisation der Pressekonferenz zur Präsentation des Gesundheitskostenplakates.

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Gesundheitskostenplakat offenbart Schwächen des Deutschen Gesundheitssystems

Die Kosten des Gesundheitswesens betrugen 253 Milliarden Euro und sind um drei Prozent gestiegen, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller von imedo aus Anlass der Präsentation des Gesundheitskostenplakates in Berlin. Erstmalig und in einzigartiger Form zeigt das Gesundheitskostenplakat alle aktuellen Finanzdaten und Informationen zum Gesundheitswesen in Deutschland auf einen Blick. Das Gesundheitskostenplakat ist ein umfassender und trotzdem übersichtlicher Kostennavigator.Gesundheitsausgaben im privaten Konsum - imedo.de

Prävention und Gesundheitsförderung reformieren
Prävention und Gesundheitsförderung sind in der Lage, Krankheiten zu vermeiden und Kosten einzusparen. Nach allgemeiner Ansicht sind die Ausgaben in diesem Bereich gering. Der Blick durch die Gesundheitslupe zeigt hingegen, dass die Ausgaben für Prävention und Gesundheitsschutz um 7,9 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro und davon für die Gesundheitsförderung um beachtliche 15,5 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro gestiegen sind. In der Prävention fehlt nicht das Geld, sondern der effektive Einsatz, um gesundes Verhalten bei den Menschen zu erreichen. Vor diesem Hintergrund ist zu überlegen, ob Druckwerke, Plakate und Fernsehspots mehr erreichen als die persönliche Aufklärung. Müller errechnete, dass für diese Summe 100.000 Präventions-Fachkräfte (Präventologen) wie beispielsweise Bewegungstherapeuten, Diätassistenten und Ernährungsberater DGE sowie psychologische und pädagogische Fachkräfte die Bevölkerung im Dialog persönlich beraten, schulen und informieren könnten. Ein Präventions-Fond, in den alle Kostenträger einzahlen, könnte die Prävention und den Gesundheitsschutz revolutionieren.

Geringe Kosten für Verwaltung
Als Kostentreiber stehen häufig die Verwaltungskosten der Krankenkassen im Mittelpunkt der Diskussion. Diese machen jedoch nur 5,2 Prozent der Gesundheitsausgaben aus und sind lediglich um 0,7 Prozent gestiegen. Sowohl die Inflationsrate als auch die allgemeine Steigerung der Gesundheitsausgaben liegen deutlich darüber. International muss das Deutsche Gesundheitswesen den Vergleich nicht scheuen: Das US-amerikanische System versorgt nicht alle Einwohner und verursacht trotzdem 47 Prozent mehr Ausgaben in Bezug auf das Bruttoinlandsprodukt als in Deutschland.

Ärztliche Leistungen imedo.deÄrztliche Leistungen verursachen Kosten in Höhe von 68,9 Milliarden Euro und Arzneimittel 41,7 Milliarden Euro. Die Steigerung der Ausgaben beträgt für die ärztliche Leistung 3,5 Prozent und für Arzneimittel 5 Prozent.

Gesundheit ist weit günstiger als viele Menschen glauben, denn die Bürger wenden durchschnittlich nur 4 Prozent ihrer Mittel dafür auf. Das ist weniger als für Urlaub, der 5 Prozent ausmacht. Damit ist das höchste Gut in Deutschland nicht zu teuer.

Volksdroge Schmerzmittel
Die Gesundheitslupe zeigt auch das Problem der zunehmenden Selbstmedikation zur Schmerzlinderung: Menschen in Deutschland gaben 213 Millionen Euro für die Schmerzbekämpfung aus. Sieben der zehn am häufigsten gekauften Arzneimittel wirken gegen Schmerzen. Immer mehr Todesfälle und Krankheiten sind das Ergebnis der zunehmenden Selbstmedikation. Schmerzmittel können die Leber und die Nieren massiv schädigen, paradoxer Weise Kopfschmerzen verursachen und zu Magengeschwüren führen. Die übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zum irreversiblen Ausfall der Nierenfunktion und damit zur Notwendigkeit der Dialysebehandlung (Blutwäsche) führen. Analgetika verursachen zudem auch Krebserkrankungen.

Seit den 90er Jahren und zunehmender Arbeitslosigkeit ist der Krankenstand in Deutschland nahezu kontinuierlich rückläufig und jetzt mit 3,2 Prozent auf dem historischen Tiefstand. Parallel besitzt die Selbstmedikation eine zunehmende Tendenz. Da die Menschen in Deutschland nicht grundsätzlich gesünder geworden sind, lässt sich ableiten, dass Arbeitnehmer in Krisenzeiten seltener „krankfeiern“, häufiger krank arbeiten und mutmaßliche Bagatell-Erkrankungen selbst behandeln, um sich nicht krankschreiben lassen zu müssen. Die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust hat medizinische Konsequenzen. Extrem ist die Hinwendung der Bevölkerung zu freiverkäuflichen schmerzlindernden Arzneimitteln.

Der auf Schmerztherapie spezialisierte Mediziner Dr. Siegfried Spernau aus Neu-Isenburg prangert die Fehlversorgung der Menschen mit Schmerzmitteln an und konfrontiert die Politik mit einem Forderungskatalog. Konkret fordert Doktor Spernau, dass bestimmte Schmerzmittel nur in niedriger Dosierung und kleinen Packungsgrößen bei eingeschränkter empfohlener Anwendungsdauer freiverkäuflich in Apotheken erhältlich sein sollen. Die Indikationen sind zu beschränken, die Information durch Arzneimittelindustrie, Ärzte und Apotheker zu optimieren und einige Schmerzmittel sollten grundsätzlich nur durch einen Arzt verordnet werden können. Profitgier darf nicht zu Lasten der Gesundheit gehen. Die Kombination von schmerzlindernden Substanzen und Vitamin C ist ineffektiv und täuscht verharmlosend über das Schmerzmittel mit seinen zahlreichen Nebenwirkungen hinweg.

Immer größere Lücken bei der ärztlichen Versorgung
Seit 1995 ist das Durchschnittsalter der Kassenärzte um fast vier Jahre auf jetzt 51,4 Jahre angestiegen. Gleichzeitig nahm die Zahl der Absolventen im Fach Humanmedizin ab. Diese Entwicklung führt zu einer zunehmenden Überalterung und strukturellen Problemen in der ärztlichen Versorgung. Schon jetzt klagen Menschen in dünn besiedelten Gegenden über Ärztemangel: Die Zahl der niedergelassenen Ärzte nimmt ab und Patienten können weder zeit- noch wohnortnah versorgt werden. Zudem gibt es Defizite in der fachärztlichen Versorgung. Parallel zu diesen Entwicklungen steigt das Durchschnittsalter in Deutschland und erfordert eine intensive ärztliche Betreuung. Dr. Ellis Huber präsentiert mit der langjährigen Erfahrung als Präsident der Berliner Ärztekammer neue Versorgungskonzepte der strukturierten ärztlichen Versorgung, die den Ärztenotstand aufhalten und die Versorgungskrise vermeiden können.

Ländliche Regionen brauchen Driving Doctors
Ärztemangel muss nicht sein, wenn mit einem innovativen Versorgungsmanagement die Ärzte zu den Patienten kommen und nicht wie bisher umgekehrt. Junge Ärzte braucht das Land aber die Arztpraxis auf dem Land ist kein Anreiz für junge Mediziner aus der Stadt heraus zu ziehen: Sie entscheiden sich nach dem Abschluss ihres Medizinstudiums oder nach bestandener Facharztprüfung nicht für Haus und Praxis auf dem Dorf, sondern bleiben in den urbanen Zentren oder gehen gar nach Australien. Die Hausarztpraxis und erst recht die Facharztpraxis auf dem Land passen nicht mehr zur Lebensplanung junger Mediziner. Notwendig ist daher eine neue Organisationsstruktur für die ärztliche Versorgung ländlicher Regionen, von der Uckermark über den Bayrischen Wald bis zur Schwäbischen Alb: Der Arzt kommt mit dem Auto in das Haus des Patienten, beschreibt Huber die Lösung des Problems.

Gesundheitskostenplakat ist im Buchhandel erhältlich
Der Berliner Wissenschaftsverlag Dr. Köster verlegt das Gesundheitskostenplakat mit einer Begleitbroschüre (ISBN 978-3-89574-726-7), welches für 12,80 € im Buchhandel erhältlich ist. Im Grußwort der begleitenden Broschüre äußert sich MdB Rudolf Henke (Arzt und erster Vorsitzender des Marburger Bundes) zu Problemen und Problemlösungen im Gesundheitswesen. Im Internet ist das Gesundheitskostenplakat unter www.gesundheitskostenplakat.de zu finden. Die Medizinredaktion des von der imedo GmbH betriebenen Gesundheitsportals www.imedo.de hat das Gesundheitskostenplakat entwickelt und herausgegeben.

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imedo Pressekonferenz zum Gesundheitskostenplakat am 16. Dezember 2009

Muss der Arzt auf die Rote Liste und ist Gesundheit bald unbezahlbar?

Erstmalig zeigt das Gesundheitskostenplakat alle aktuellen Daten zum Gesundheitswesen in Deutschland auf einen Blick und macht Fehlentwicklungen und Tendenzen transparent. imedo stellt das Gesundheitskostenplakat sowie den begleitenden Report am 16. Dezember 2009 um 11.00 Uhr in Berlin vor.

Die Gesundheitslupe zeigt unter anderem, das Problem der zunehmenden Selbstmedikation zur Schmerzlinderung: Menschen in Deutschland gaben 213 Millionen Euro für dieimedo Gesundheitskostenplakat - Die Kostenströme im Gesundheitswesen Schmerzbekämpfung aus. Sieben der zehn am häufigsten gekauften Arzneimittel wirken gegen Schmerzen. Immer mehr Todesfälle und Krankheiten sind das Ergebnis der zunehmenden Selbstmedikation. Schmerztherapeut Dr. Siegfried Spernau zeigt die Risiken dieser Fehlversorgung auf, stellt effektive Therapien vor und fordert die Politik heraus. Noch nicht geklärt ist, ob es eine Korrelation zwischen abnehmendem Krankenstand und zunehmender Selbstmedikation gibt.

Das Gesundheitskostenplakat ist ein umfassender und trotzdem übersichtlicher Kostennavigator für das Gesundheitswesen, der ohne Konkurrenz ist: Es zeichnet den Strom von 253 Milliarden Euro nach, räumt mit Mythen auf und zeigt Verblüffendes über die Gesundheitsausgaben und Beeindruckendes zur Gesundheitsförderung. Das Gesundheitskostenplakat ist die Antwort auf die Frage, ob nach der Finanzkrise die Gesundheitskrise droht. Dr. Ellis Huber präsentiert mit der langjährigen Erfahrung als Präsident der Berliner Ärztekammer neue Konzepte der strukturierten Gesundheitsfürsorge, die den Ärztenotstand aufhalten und die Versorgungskrise vermeiden. Medizinjournalist Sven-David Müller moderiert die Pressekonferenz und erläutert das Gesundheitskostenplakat. Im Grußwort der begleitenden Broschüre äußert sich MdB Rudolf Henke (Arzt und erster Vorsitzender des Marburger Bundes) zu Problemen und Problemlösungen im Gesundheitswesen.

Programm:

11.00 Uhr   Begrüßung und Einführung, Sven-David Müller
11.05 Uhr   Das Gesundheitskostenplakat – 253 Mrd. Euro, Sven-David Müller
11.15 Uhr   Muss der Arzt auf die Rote Liste? Dr. med. Ellis Huber
11.25 Uhr   Volksdroge Schmerzbekämpfung, Dr. med. Siegfried Spernau
11.35 Uhr   Diskussion und Ausblick
11.45 Uhr   Individuelle Gespräche, Interviews, Imbiss
Moderation: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Andreas Köster (Redaktionsleiter)

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imedo präsentiert das neue Gesundheitskostenplakat

So viel kostet Gesundheit in Deutschland: 253.000.000.000 Euro

aktueller Kostennavigator für das Gesundheitswesen
Am 16. Dezember 2009 präsentieren wir die aktualisierte Fassung unseres Gesundheitskostenplakates, zeigen Probleme auf und bieten neue Konzepte für eine strukturierte Gesundheitsfürsorge. Der langjährige Präsident der Berliner Ärztekammer Dr. med. Ellis Huber hatte in der Präsentation des ersten Gesundheitskostenplakates begeistert festgestellt, dass damit ein übersichtlicher Kostennavigator für das Gesundheitswesen zur Verfügung steht. Medien, Verbände, Politik und Krankenkassen waren von dem ersten Gesundheitskostenplakat besonders angetan. Vor diesem Hintergrund präsentieren wir jetzt die Aktualisierung und sorgen erneut für mehr Transparenz im Gesundheitswesen.

Bundestagsabgeordneter Rudolf Henke zu Problemen und Problemlösungen der Gesundheitswirtschaft
Das Gesundheitskostenplakat bringt Transparenz in die Kostenströme des Gesundheitswesens, räumt mit Vorurteilen und Mythen auf und zeigt die Dramatik einiger (Fehl-)Entwicklungen im Gesundheitswesen sowie der medizinischen Versorgung. In seinem Grußwort zur begleitenden Broschüre äußert sich auch der Bundestagsabgeordnete Rudolf Henke (Arzt und 1. Vorsitzender der Ärztegewerkschaft Marburger Bund) zu Problemen und Problemlösungen der Gesundheitswirtschaft.

Dr. med. Ellis Huberhaben alle Menschen in Deutschland Schmerzen?
Bei der Pressekonferenz zur Präsentation spricht Dr. med. Ellis Huber aus Berlin über die Entwicklung im Bereich der Kassen- und Klinikärzte: Muss der Arzt auf die Rote Liste? Sterben die Kassenärzte aus? Der Gesundheitsrevolutionär Huber zeigt Wege aus der Versorgungskrise auf. Dr. med. Siegfried Spernau (Hippokrates-Award Preisträger aus Neu-Isenburg) von der besten Hausarztpraxis in Deutschland 2009 widmet sich der effektiven Schmerztherapie und den Risiken der Fehlversorgung der Bevölkerung mit Schmerzmitteln: Erschreckend ist, dass sieben von zehn der am häufigsten verkauften Arzneimittel Schmerzmittel sind – haben alle Menschen in Deutschland Schmerzen? Diese und viele weitere Fragen stehen neben den Kostenströmen des Gesundheitswesens im Mittelpunkt der Pressekonferenz zum imedo-Gesundheitskostenplakat.

Veranstaltungsdatum: 16. Dezember 2009, 11.00 bis 11.45 Uhr

Veranstaltungsort: imedo-Lounge im DomAquareé am Alexanderplatz (Karl-Liebknecht-Str. 5, 10178 Berlin, 7. Etage)

Bitte melden Sie sich rechtzeitig an.

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Aktion zum Gesundheitskosten-Plakat

Was ist Ihre Meinung zum Plakat „Kosten des Gesundheitswesens“?

Um unser Plakat zu den Kosten des deutschen Gesundheitswesens bekannt zu machen, haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht:

Jeder, der über das Poster berichtet, bekommt ein Exemplar unseres Plakats kostenlos zugeschickt!

Aber damit noch nicht genug:
Die 10 besten Beiträge werden auf der  „Stimmen zum Plakat“-Seite verlinkt. Schicken Sie uns Ihren Beitrag zum imedo-Gesundheitskostenplakat - Foto: imedo

Damit wir Ihnen das Plakat zuschicken können, schreiben Sie bitte eine kurze Mail an julie.melville@imedo.de mit Ihrer Adresse und einem Link zu Ihrer Internetseite. Datenschutz ist bei uns groß geschrieben und daher werden Ihre Daten selbstverständlich für keine anderen Zwecke verwendet und danach wieder gelöscht.

Also schnell mitmachen, Einsendeschluss ist Freitag der 24. April.

PS: Mit Fotos sieht das alles noch viel besser aus, also lassen Sie uns an Ihren schönsten Momenten mit dem Poster teilhaben und schicken Sie uns ihre kreativen Fotos zu! (keine Teilnahmebedingung, aber einfach netter) Besonders originelle Fotos werden wir auch auf imedo veröffentlichen.

Wir freuen uns auf Ihre Beiträge!

Auf diesen Seiten wurde schon über das Gesundheitskostenplakat berichtet:

Verein für Existenzsicherung

H.Blog

Blogbeutel

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Gesundheitsvernissage ein voller Erfolg!

gesundheitskostenplakat

Rundum zufrieden verließen die Gäste die DomAquarée-Lounge der Pressevernissage des imedo-Gesundheitskostenplakats.

Gestern YAHOO Deutschland- am Abend des 26. Januar – hatte imedo zur Gesundheitsvernissage geladen mit Ehrengast, Redner und langjährigem Vorsitzenden der Berliner Ärztekammer,  Dr. med. Ellis Huber. Zahlreiche Journalisten und wichtige Handlungsträger aus dem Gesundheitswesen waren der Einladung gefolgt. Bereits um 17.38 Uhr meldete YAHOO Deutschland als erstes Nachrichtenportal die Veröffentlichung des imedo-Gesundheitskostenplakats. Wenig später folgten FOCUS Online FOCUS Onlinemit der Berichterstattung über den “Kostennavigator im Gesundheitswesen”. Einen Videomittschnitt der Veranstaltung findet man in Kürze auf diesem Blog.

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imedo steht im Mittelpunkt der Berichterstattung

Sehr geehrte Damen und Herren,

für die Presse-Vernissage am Montag, 26. Januar 2009 haben sich bereits zahlreiche renommierte Journalisten und wichtige Handlungsträger aus dem deutschen Gesundheitswesen akkreditiert.

Bei weiteren Anmeldungen werden wir auf größere Räumlichkeiten ausweichen müssen, informieren Sie uns bitte deshalb rechtzeitig über Ihr Erscheinen.

Journalisten können sich noch bis Montag auf presse@imedo.de akkreditieren.

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Am 26. Januar lädt imedo zur Pressevernissage

Was kostet eine Schwangerschaft? Warum belasten Frauen das Gesundheitswesen mehr als Männer und wie viel Geld geben die Bundesbürger jährlich für ihre Gesundheit aus? Die imedo-Experten haben das deutsche Gesundheitswesen unter die Lupe genommen und sorgen nach Auswertung der aktuellen Zahlen für Transparenz und decken Lücken sowie Probleme im System auf. Die Gesundheitsausgaben liegen bei 245 Milliarden Euro – das entspricht 86,5 Prozent des Bundeshaushalts.

imedo Presselounge

imedo lädt Vertreter der Presse und der Medien herzlich zur Vorstellung des imedo-Gesundheitskostenplakats am 26. Januar 2009 um 17 Uhr ein. Veranstaltungsort ist die Presselounge des DomAquarée am Berliner Alexanderplatz.

Erstmalig steht eine Gesamtaufstellung des deutschen Gesundheitswesens mit seinen Kosten und den Leistungserbringern in grafischer Aufbereitung auch im Internet zur Verfügung.

Der bekannte Gesundheitsreformer und ehemalige Präsident der Berliner Ärztekammer Dr. Ellis Huber zeigt anhand unserer Daten Wege aus dem Kostendilemma, sowie Chancen und Risiken des deutschen Gesundheitswesens auf.

Wir versenden kostenfrei 500 Exemplare des Gesundheitskostenplakats an Schulen und Einrichtungen des Gesundheitswesens in Berlin und Brandenburg.

Ablauf:
Ab 17.00 – Get together
17.15 bis 17.20 – Begrüßung und Einführung
17.20 bis 17.40 – Vorstellung des imedo-Gesundheitskostenplakats
17.40 bis 18.00 – Vortrag „Kostendilemma, Chancen und Risiken des deutschen Gesundheitswesens“, Dr. Ellis Huber
Ab 18.00 – Interviews und Diskussion mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten

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