Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de ist umgezogen

Die imedo GmbH ist umgezogen und hat größere Räumlichkeiten im Dom Aquareé bezogen, teilt heute der Kommunikationsleiter des Health Care Unternehmens Sven-David Müller mit. Das Berliner Startup betreibt unter anderem das richtungweisende Gesundheitsportal mit Web 2.0-Technologie und Möglichkeiten. Unsere neuen Räumlichkeiten bieten optimale Bedingungen für das Wachstum von imedo. Unser Gesundheitsportal bietet neben der bekanntesten Gesundheitscommunity ein umfangreiches Medizinlexikon und eine Arztsuche, so Müller. In der Gesundheitscommunity tauschen sich mehr als 80.000 registrierte Nutzer über Gesundheit und Krankheit aus, geben sich Tipps für mehr Gesundheit und verraten sich Tricks im Umgang mit Krankheiten. Der Communitybereich von imedo ist eine virtuelle Gesundheitsstadt mit 1.500 Wohngemeinschaften. In diesen können sich Patienten und Menschen, die es nicht werden möchten, austauschen, informieren oder motivieren. umzug

Online-Praxis-Marketing bei imedo
Neben imedo.de gehören zum Netzwerk des in Stuttgart gegründeten und seit zwei Jahren in Berlin ansässigen Unternehmens auch die Homepages www.medizin-netz.de, www.medsana.ch, www.operationauge.de und www.hilfe-bei-burnout.de. imedo möchte mit seinen Angeboten ein Internet-Gesundheitsnetzwerk aufbauen, das Menschen hilft, die Gesundheit zu erhalten und Krankheiten zu lindern. Medizinern bieten wir die Möglichkeit, sich im Internet umfassend zu präsentieren, um Patienten optimal zu informieren. Dazu gehört auch die Möglichkeit einer Video-Visite. Für die Beratung von niedergelassenen Ärzten hat imedo die Abteilung Online-Praxismarketing aufgebaut, um eine zielgruppenspezifische Information für dieses wichtige Feld anzubieten. Die imedo GmbH gehört zu den ersten Unternehmen, die eine Arztsuche im Internet angeboten haben und verfügt über eine hervorragend gepflegte Datenbank, die praktisch alle niedergelassenen Ärzte, aber auch Heilpraktiker und Apotheken in Deutschland umfasst.

Immer mehr Patienten im World Wide Wartezimmer
Das Internet hat sich in den vergangenen Jahren immer mehr zum World Wide Wartezimmer entwickelt, denn Gesundheit und Krankheit gehören zu den wichtigsten Wachstumsmärkten im Internet. Die imedo-Gesundheitsnews und unser Gesundheitsfernsehen binden inzwischen fast 100 andere Internetseiten ein. Unsere Arztsuche hat sich bestens etabliert und erreicht über 86 Integrationen monatlich mindestens fünf Millionen Arztsuche-Anfragen. Studien zeigen, dass das Internet gedruckte Branchenverzeichnisse abgelöst hat und durch die optimale Erreichbarkeit und Aktualität immer weiter an Bedeutung und Nutzern gewinnt. Die imedo GmbH beschäftigt 25 Mitarbeiter und bietet Studenten und jungen Hochschulabgängern in den Bereichen SEO, Online-Marketing, Unternehmertum, IT, Video/Grafik, Redaktion sowie Unternehmenskommunikation Praktikums-, Hospitations- und Volontariatsmöglichkeiten, informiert Sven-David Müller abschließend.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist)

No Comments »

Community-Feature “Arztempfehlung”

Als Sie nach Ihrem letzten Umzug einen neuen Hausarzt suchten - wie gingen Sie da vor? Meist fragt man Kollegen oder Nachbarn, wenn möglich auch Familienmitglieder sofern diese in der gleichen Stadt wohnen. Doch nicht immer sind diese Empfehlungen eindeutig. Ihre Nachbarin schlägt Dr. X vor, Ihr Kollege Prof. Y und Ihr Chef meist noch Prof. Dr. Z. Wie soll man sich da ein Urteil vorab bilden?

Durch das Internet können alle Patienten eines Arztes Empfehlungen aussprechen, die in ihrer Summe ein deutlich aussagekräftigeres Urteil über einen Arzt zulässt, als nur die einzelne Meinung Ihrer Nachbarin. Patienten helfen Patienten, indem sie ihren Arzt anderen Betroffenen empfehlen - oder auch nicht! Machen Sie sich von Ihrem Allgemein- und Facharzt vor dem Praxisbesuch ein Bild, ob er von seinen Patienten als empfehlenswert empfunden wird und urteilen Sie selber. In der folgenden Präsentation erfahren Sie, wie Sie Ihren Arzt auf imedo.de empfehlen können.

Tipp: Mit einem Klick auf den Pfeil rechts oben in der Ecke vergrößern Sie die Präsentation.

No Comments »

Spam? Viren? Whitelisting???

Es gibt leider immer mehr verwirrende Worte und Begriffe und nur die wenigsten wissen eigentlich noch, was hier gemeint ist. Deshalb will ich Euch einen kleinen Wegweiser für das WWW - das Internet - geben, um Verwirrungen zu entwirren und Euch einige Fachbegriffe einfach zu erklären.

Spam: Was ist das eigentlich?

Jeder von uns hat sicherlich schon mal eine Spam-Mail bekommen. Es sind E-Mails von zweifelhaften Absendern, die Euch meist etwas verkaufen wollen. Von Medikamenten (sehr bevorzugt sind hier Potenzmittelchen) angefangen, bis hin zu dubiosen Staatspräsidenten (oftmals aus afrikanischen Ländern), die
angeblich wegen eines Putsches oder dergleichen nicht mehr an das staatliche Geld rankommen und Euer Konto als “Zwischenlager” verwenden wollen - natürlich gegen eine extrem hohe Provision… Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.

Nun fragt Ihr Euch sicherlich, warum Menschen so etwas verschicken. Nun, es ist ganz leicht zu beantworten. Sie wollen Geld verdienen. Was sich am Anfang sicher und problemlos anhört, kostet Euch am Schluss oft einen Haufen Geld - den Ihr natürlich niemals wiedersehen würdet.

Was kann man dagegen machen?

Jeder E-Mail-Anbieter hat mittlerweile in seinem Angebot einen kostenlosen Spam-Schutz integriert. Dieser funktioniert auch sehr gut, aber eben auch nicht immer zu 100 Prozent. So können dort ab und zu E-Mails von Freunden landen, die z.B. einen Link in der E-Mail an Euch gesendet haben, sowie Bestellbestätigungen oder Benachrichtigungen von großen Unternehmen. Deshalb gilt es, den Spam-Filter gelegentlich durchzusehen.

Als zusätzlichen Schutz vor Viren und Trojanern sollte man es sich zur Regel machen, keine Datenanhänge in E-Mails zu öffnen, wenn diese nicht voll vertrauenswürdig sind. Beides sind kleine Computerprogramme, die oftmals bösartige Absichten haben. Zum Beispiel führen diese Programme plötzlich tausende von Aktionen im Hintergrund auf dem betroffenen Rechner aus, so dass dieser abstürzt oder es werden private Daten kopiert und versendet. Möglichkeiten der kriminellen Energie sind hier keine gesetzt. Deshalb ist ein Virenschutz-Programm äußerst ratsam. Die kostenlosen Versionen sind meist hervorragend und können von jedem eingesetzt werden.

Whitelisting: Wie verhindert man das Markieren als Spam bei gewollten E-Mails?

Die einfachste Möglichkeit gewollte E-Mails vor dem Spam-Filter zu bewahren ist es, den Absender der gewünschten E-Mail in das Adressbuch zu übernehmen. Aber auch das Markieren der Nachricht als “kein Spam” oder das Verschieben in den Posteingang kann das Problem beheben. Dieses Demarkieren als Spam wird auch “whitelisting” genannt. Der Versender landet auf der “weißen Liste” und darf ungefiltert dem Empfänger zugestellt werden. Hier gibt es sehr gute Tipps, wie das bei einzelnen E-Mail-Anbietern funktioniert (Ihr solltet diese Schritte natürlich mit @imedo.de ausführen).

Bei manchen E-Mail-Anbietern werden potentielle Spam-E-Mails auch farblich gekennzeichnet, um dem Postfachinhaber anzuzeigen, dass das Programm sich nicht sicher ist, wie es mit der Nachricht verfahren soll oder um auf die Gefahren durch potentiellen Spam in der E-Mail aufmerksam zu machen. Manchmal wird dies auch in einem Wahrscheinlichkeitsgrad ausgedrückt, der besagt “wie sicher” sich der Webservice ist, dass es sich um Spam handelt.

No Comments »

Community-Feature “Barrierefreiheit”

Wissen Sie, was “Barrierefreiheit” für eine Website bedeutet? Gerade Sehbehinderte stoßen im Internet leider immer wieder auf Hindernisse. Das Gesundheitsportal imedo.de bietet nun eine umfangreiche Hilfestellung für Menschen mit Sehstörungen. Die Website ist auf jeden gängigen Screenreader optimiert worden. Sie können den Kontrast umkehren, die Ansicht vereinfachen, sich auf bestimmte Teile fokussieren und noch vieles mehr. Die Hilfestellung finden Sie auf jeder Seite von www.imedo.de oben im Kopfbereich. In der folgenden Präsentation folgt für Sie nochmals eine ausführliche Beschreibung, wie die Hilfestellung funktioniert und welche Vorteile Sie davon haben.

Tipp: Wenn Sie rechts oben in der Präsentation auf den kleinen Pfeil klicken, gelangen Sie zu einer vergrößerten Darstellung.

No Comments »

Moderatoren-Marktplatz

Mittlerweile haben wir auf imedo.de über 1.500 Gruppen zu den verschiedensten Themen, Gesundheitsproblematiken oder auch sozialen Sorgen.

Diese Gruppen sind Treffpunkte für den Erfahrungsaustausch auf imedo.de und werden von Mitgliedern betreut und moderiert. Die meisten Mitglieder sind persönlich von einer Erkrankung betroffen oder haben anderweitige Erfahrungen mit einer speziellen Thematik. Jeder von uns hat Interessen und möchte sich über seine Erfahrungen austauschen. Als Moderator einer Gruppe kann sich jeder individuell einbringen. Die Mitglieder haben viele Möglichkeiten, den Austausch unter sich auf imedo.de zu pflegen und sich einzubringen.

Deswegen möchten wir allen Mitgliedern die Möglichkeit anbieten, sich mit dieser verantwortungsvollen Rolle auf imedo.de zu integrieren. Dabei kann man sich von einem erfahrenen Moderator unterstützen lassen. Daher haben wir einen “Marktplatz” für Gruppen initialisiert, die neue Moderatoren oder Co-Moderatoren suchen.

Hier erfahrt Ihr, in welcher Gruppe wir gerade einen weiteren Moderator oder Co-Moderator einsetzen möchten. Wir haben aber auch weitere Gruppen, bei denen wir potentiell so verfahren möchten. Fragt hierzu einfach das Mitglied imedo über weitere Thematiken, die Ihr Euch zu moderieren vorstellen könnt. Natürlich gibt es von unserer Seite Unterstützung und Hilfestellung. In unserer Moderatorengruppe können sich Mitglieder auch mit weiteren Moderatoren austauschen.

No Comments »

Community-Feature “Persönlicher Bereich”

Um sich in einer Community wohlzufühlen, will man sie sich so individuell einrichten können, wie in seinem eigenen Wohnzimmer. In Ihrem “Persönlichen Bereich” auf imedo.de können Sie das. Wer darf Sie anschreiben? Wer darf Sie drücken? Kann jeder Ihren Online-Status sehen? Und welche E-Mail-Benachrichtigung möchten Sie auf Ihr privates Postfach geschickt bekommen, um über jede Neuigkeit auf imedo.de informiert zu sein? In dieser Präsentation erfahren Sie viele Kniffe sowie Tipps und Tricks rund um Ihren “Persönlichen Bereich”. Wo läuft welche Information auf? Wer kann was sehen? Diese und noch mehr Fragen werden Ihnen hier beantwortet:


Kleiner Tipp: Wenn Sie rechts oben auf den Pfeil klicken, wird die Präsentation vergrößert dargestellt.

No Comments »

Guides - die neuen Wegweiser und Helfer auf imedo.de

Wegweiser auf imedo.de

Gerade neue Mitglieder haben am Anfang ihrer Mitgliedschaft auf imedo.de einige Fragen. Das Community Management ist selbstverständlich für jedes Mitglied jederzeit erreichbar. Aber wer könnte neue Mitglieder besser begrüßen und ihnen den Weg auf imedo.de weisen, als unsere “alten Hasen”?

Es haben sich einige unserer Mitglieder zu unserer großen Freude bereit erklärt, neue Mitglieder mit uns zu begrüßen, deren Fragen zu beantworten und sie einfach Willkommen zu heißen. Derzeit sind es vier “Guides”, die als Helfer rund um die Gesundheitscommunity imedo.de mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Wie kann man Guide werden?

Als Voraussetzung gilt vorwiegend der Aktivitätsindex, da Guides neuen Mitglieder aktive Gruppen und auch Mitglieder mit ähnlichem Interessenschwerpunkt vorstellen und empfehlen. Ein Guide hat Vorbildfunktion und war noch nie gesperrt. Außerdem sollte er seit einer gewissen Zeit aktives Mitglieder der Community sein, so dass er sich bestens auskennt und als Ansprechpartner für die neuen Mitglieder fungiert. Er erklärt Funktionen und hilft bei der allgemeinen Orientierung auf imedo.de.

Wir freuen uns sehr, dass uns imedo-Mitglieder bei der Erstansprache von neuen User unterstützen. Herzlichen Dank hierfür nochmal an Euch!

Wer sich aktiv als Guide bei imedo.de engagieren will, kann sich auch gerne mit dem Community-Management in Verbindung setzen. Über das Mitglied “imedo” und über das im Footer eingebundene Kontaktformular erreicht Ihr uns.

No Comments »

Community-Feature “Meine Gesundheit”

Suchen Sie auch immer wieder die Telefonnummer Ihres Zahnarztes? Sie wollen in Ihrer Apotheke gerne telefonisch ein Medikament vorbestellen, haben aber die Nummer nicht griffbereit? Sie vergessen öfters die Einnahme Ihres Medikamentes? “Meine Gesundheit” ist Ihr persönlicher Bereich auf imedo.de, in dem Sie Ihre Adressen, Telefonnummern, Medikamente und Informationen rund um Ihre Gesundheit organisieren können. In unserer Präsentation erfahren Sie mehr.

Tipp: Wenn Sie rechts oben auf den Pfeil klicken, kommen Sie auf eine größere Darstellung der Präsentation.

1 Comment »

imedo-Interview von Christian Angele auf squeaker.net

Hallo Christian, danke dass Du Zeit für das kurze Interview hast. Erzähl uns kurz, was ist imedo?
imedo.de haben wir im Frühjahr 2007 gestartet. Inzwischen sind wir zu einer der größten deutschen Gesundheitscommunities gewachsen und verzeichnen täglich starken Zuwachs. Das Angebot richtet sich an alle Gesundheitsinteressierte, Ärzte und Selbsthilfegruppen, die ihre Erfahrungen austauschen und sich über ihre Gesundheit informieren möchten. Parallel zur Community bieten wir die Möglichkeit der Arztempfehlung an, die in Abgrenzung zu ähnlichen Empfehlungswebsites bei imedo besonders sicher ist. Zusätzlich bieten wir seit neuestem mit den gesundheitsnews.imedo.de einen weiteren Informationsservice für unsere Mitglieder an.

Wer sind die Gründer und wie seid ihr dazu gekommen? Wer ist investiert?
Die vier Gründer von imedo sind ehem. Jura-Student Christian Lautner, ehem. Bioinformatik-Student Thomas Kadauke, Wirtschaftsinformatiker Hendrik Volkmer und ehem. Wirtschaftsstudent Christian Angele.

Die Entscheidung imedo zu starten war ein zweistufiger Prozess: 1. Erfahrungen im eigenen Umfeld, die gezeigt haben wie notwendig eine Plattform ist, in der ich mich mit anderen Betroffenen austauschen kann (d.h. der Arzt macht die Diagnose, imedo hilft in Alltagssachen, z. B. kann ein Arzt mein Kind mit Diabetes diagnostizieren, den schwierigen Alltag muss ich dann alleine bewältigen - hier greift imedo.de), und 2. die Betrachtung des Marktes, bei der wir festgestellt haben, dass es in Deutschland etwas derartiges noch nicht gibt, in den USA aber schon funktioniert. D.h. die Schritte waren: 1. Gibt es Bedarf? 2. Kann es funktionieren? Auf beide Fragen können wir nun mit Ja antworten. Investiert sind u.a. Carlos Bhola, Michael Brehm (StudiVZ), Kai Bolik (GameDuell), Lukasz Gadowski (Spreadshirt), Ron Hillmann, Oliver Jung, Christian Vollmann (myvideo.de)

In Zeiten, wo Social Networks oder Mobile Apps der Hype sind, was ist das spannende an Eurem Markt?
StudiVZ oder OpenBC/Xing zeigen wie wichtig Social Networks heute für die Kontaktpflege und den Informationsaustausch im Privatleben oder im Business sind. Hier setzt imedo an und unterstützt durch die Communityfunktion den Wunsch vieler Patienten nach einem aktiven Wissensaustausch mit anderen Betroffenen. Leider ist es oft noch so, dass der Arzt einem die Fachtermini erklärt, der Erkrankte dann aber mit der Situation im Alltag oft sich selbst überlassen bleibt. Sehr spannend ist nun die Entwicklung weg von dieser reaktiven Behandlung der (akuten) Krankheitssymptome hin zu einem selbstbestimmten und aktiven Gesundheitsmanagement. Der Gesundheitsmarkt in Deutschland wird in den nächsten Jahren wesentlich transparenter werden und durchaus auch professioneller auf dem Patienten-Level. Patienten werden mehr Möglichkeiten erhalten Ihre Gesundheit in den Griff zu bekommen.

Erzähl uns von Euren Verhandlungen mit Business Angels und VCs. Wie ist das alles gelaufen?
Der Ablauf von Verhandlungen ist sehr wichtig, weil man hier sehr gut sehen kann, ob man gut zusammenpasst oder ob es sich hier vielleicht um eine „Beziehung“ handelt, die man besser nicht eingehen sollte. Unsere Business Angel und VC-Geber haben ein ähnliches Profil wie wir selbst. Wir glauben sehr stark an den Markt, vergessen dabei aber nicht unsere Zahlen und genau definierten Ziele. Eine Mischung aus Leidenschaft und Analytik ist unsere Zauberformel. Die Verhandlungen verliefen recht gut, auch wenn man immer wieder an Punkte stößt, die kritisch sind, so sind es genau diese kritischen Punkte, die zeigen, ob man wirklich zusammenpasst.

Lukasz Gadowski und viele weitere Business Angel aus seinem Netzwerk haben schon sehr früh investiert und uns von Anfang an mit „smart money“ versorgt. Ich habe eine ganz klare Meinung zum Thema Finanzierung – „money“ alleine, egal wie erfahren man ist, ist nicht die optimale Lösung. Öft höre ich von Finanzierungen, die von Business Angel außerhalb der eigenen Branche durchgeführt werden. Das kann natürlich auch funktionieren, ist aber dann einen Tick schwerer, weil Branchen Know-how sehr wichtig ist.

Welche Tipps kannst Du anderen Gründern in einer ähnlichen Situation geben? Was würdet ihr das nächste Mal anders machen?
Um die Finanzierung sicher auf die Beine zu stellen sollte man ca. sechs intensive Monate einplanen. Man braucht ca. einen Monat um intensive Kontakte aufzubauen, um den Executive Summary auf die Schreibtische der Venture Capital-Geber dieser Welt zu bekommen. Nach einer kurzen Analyse Phase (i.d.R. zwei bis drei Wochen) bekommt man dann hoffentlich die ersten Einladungen. In der Regel wird man von ein bis zwei Analysten empfangen. Sie sind die „Gatekeeper“ und entscheiden nach 90 Minuten Präsentation, ob der Business Plan einem entscheidungsbefugten Germium vorstellt werden darf. Hier muss man drei bis vier Wochen warten bis man einen Termin bekommt. Die Entscheidung fällt dann aber sehr schnell. Teilweise wird noch ein sog. Letter of Intent unterzeichnet, der den Beginn von Vorverhandlungen für beide Seiten schriftlich festhält. Es schließen sich Term sheet Verhandlungen und Vertragsverhandlungen an, die die Inhalte des Term sheets in eine Form bringen, die vor dem Notar unterzeichnet wird.

Meine Tipps: mit möglichst vielen VC’s über den Business Plan sprechen. Nach jeder Präsentation und jedem Gespräch kann man seine Präsentation verfeinern und nicht bedachte Fragestellungen beantworten bevor Sie zur Sprache kommen und man schlecht vorbereitet darauf antworten muss. Es gibt bei VC Verhandlungen, wie bei fast allen Verhandlungen auch, so etwas wie ein Momentum. Je mehr Verhandlungen man parallel durchführt, umso mehr Schwung kommt in jede einzelne Verhandlung. Noch ein interessantes aber teilweise nicht ganz ernst zu nehmenes Video findet man hier http://www.techcrunch.com/2007/07/14/how-to-raise-money-from-vcs/

Wir bieten übrigens auch ein besonderes Praktikum an, unser sog „Unternehmer-Praktikum“ - hier können gründungs-affine Studenten / High Professionals bei uns ihre Fähigkeiten einsetzen und von der Dynamik und unsere Erfahrungen im Startup-Bereich profitieren. Mehr dazu hier http://www.imedo.de/jobs/show/3291-senior-business-developer-m-w

Was sind gute weblinks, wo sich Gründer informieren können?

Wie geht es bei Euch jetzt weiter?
Hier passt ein Zitat meines Partners Christian Lautner sehr gut: „Ich denke, wir sind auf dem Weg mit imedo etwas ganz Großes aufzubauen. Der Gesundheitsmarkt wird sich demographisch und technologisch bedingt in den nächsten Jahren stark verändern. Das Internet wird als für allen Patienten zugängliche Ressource diesen Bereich wesentlich transparenter machen, als er heute schon ist und imedo wird die Hauptkommunikationsplattform und das am häufigsten genutzte Informationsportal im deutschsprachigen Gesundheitssektor sein. Wir entwickeln momentan an vielen Features, die den Alltag von kranken und gesunden Menschen entscheidend verbessern werden.“

Christian, vielen Dank für das Interview.

Veröffentlicht auf squeaker.net

3 Comments »

Humor ist die Beste Medizin

Diesen Sonntag, den 04. Mai 2008, darf wieder gelacht werden. Und zwar um 14 Uhr, für genau drei Minuten. Wieso? Es ist Weltlachtag!

___

____________________________________________________________

Dass Lachen gesund ist, scheint allgemein bekannt, die genauen Ursachen hingegen weniger.

___

Wissenschaftlichen Untersuchungen zufolge werden von Männern rund 280, von Frauen sogar 500 Schwingungen pro Sekunde beim Lachen erzeugt und die Atemluft wird mit 100 km/h ausgestoßen. Dabei hüpft das Zwerchfell und das Herz schlägt schneller. Zudem weiten sich die Pupillen, die Fingerkuppen werden feucht und die Beinmuskulatur erschlafft, im schlimmsten Fall sogar die Blase. Soviel zu den allgemeinen Begleiterscheinungen des Lachens. Doch wo liegt da die heilende Wirkung?

Genau dieser Frage widmet sich die mit etwas über 100 Jahren noch relativ junge Lach- und Humorforschung, in der Fachsprache Gelotologie genannt. Einer der bekanntesten Wissenschaftler auf diesem Gebiet ist der amerikanische Immunologe Lee S. Berk. Er hat beispielsweise nachgewiesen, dass Lachen die Produktion der Stresshormone Cortisol und Adrenalin reduziert. Gleichzeitig werden Endorphine freigesetzt, die Immunabwehr stimuliert sowie die Ausscheidung von Cholesterin gefördert. Laut Berk senkt regelmäßiges Lachen auch das Herzinfarktrisiko, beugt Allergien vor und kann sogar die Vermehrung von Tumorzellen reduzieren.

___

Der deutsche Lachtherapeut und Trainer für Stressmanagement, Christoph Emmelmann betont gleichzeitig die positiven sozialen und wirtschaftlichen Aspekte des Lachens. Er hebt unter anderem hervor, dass Frohsinn auch die Produktivität steigert: Ein fröhlicher und damit zufriedenerer Mensch schafft sich eine gewisse Distanz zu seinen Problemen. Dadurch arbeitet er aus Emmelmanns Erfahrungen heraus entspannter, stressfreier und spontaner. Raum für Wut, Zerstörung, Depression oder Angst wird gleichzeitig minmiert.

Lachen ist jedoch nicht zwingend Ausdruck von Fröhlichkeit, wie allein ein Blick in die Geschichte zeigt: Eine beliebte Foltermethode des Mittelalters war es, Füße von Opfern zu salzen und sie daraufhin von Ziegen abgelecken zu lassen und im alten Rom wurden Menschen zur Strafe öffentlich festgebunden, damit jeder Passant sie kitzeln konnte. Der Lachreflex wurde dabei zur Qual. In diesem Kontext ist im Übrigen auch die Formulierung „sich totlachen“ entstanden.

___

Heute, Jahrhunderte später, haben die Menschen dennoch nicht genug zu Lachen. Diese Meinung vertreten zumindest die Anhänger des Lachyoga. Dabei handelt es sich um eine Mitte der neunziger Jahre von Madan Kataria in Indien ins Leben gerufene Yogaform, bei der das grundlose Lachen im Vordergrund steht. Über die motorische Ebene (lachen oder lächeln) wird die kognitive (etwas lustig oder witzig zu finden) und die emotionale Ebene (sich heiter und glücklich fühlen) in Gang gesetzt.

1998 organisierte Kataria den ersten Weltlachtag in Bombay, an dem bereits mehrere tausend Mitglieder der sogenannten Lachclubs teilnahmen. Im Januar 2000 fand der erste Weltlachtag außerhalb Indiens in Kopenhagen statt. Mehr als 10.000 Menschen kamen hier zusammen und schafften es mit der Rekordversammlung sogar ins Guinness-Buch. Mittlerweile sorgt die Lachyoga-Bewegung global für Furore und der Weltlachtag findet jährlich am ersten Sonntag im Mai statt.

___

Auch in Deutschland wird vor diesem Hintergrund am 04.05.2008 wieder um 14 Uhr genau für drei Minuten gelacht. Wo und wie genau erfährt man unter www.lachclub.info. Wer hingegen auch ohne solche Anlässe gerne lacht, kann in den imedo Foren für Aufmunterung sorgen und so die Gesundheit der Community fördern. Und das besser eher als später, denn wer zuerst lacht, lacht am längsten und lebt folglich gesünder!

_____

Autor: M.A. Kai-Uwe Weser

2 Comments »

Next »

Beispielbanner