Whiteboard – selber bauen
1.4.2008 Die Idee
Auf der Suche nach Möglichkeiten uns stetig zu verbessern, entdeckten wir eine interessante Lösung, das google Office diente uns hier als Inspiration. Wir wollten eine Whiteboard Wand auf der jeder Mitarbeiter, jeder Besucher Ideen und Kritik niederschreiben könnte.
Eine Wand also, die sich mit einem Whiteboardmarker beschriften lassen kann und auf der alles wieder einfach trocken oder mit Wasser weggewischt werden kann.
Getreu unserer bisherigen Kultur Dinge direkt anzugehen und schnell umzusetzen, telefonierten wir alle Maler in Berlin Mitte ab, um zu erfahren, welche Wandfarbe die Eigenschaften eines Whiteboard’s simulieren könnte.
2.4.2008 Der Auftrag
Nachdem sich eine Schnittmenge herauskristallisierte, die auf einen Anti-Grafiti Lack hindeute, beschlossen wir direkt einen Auftrag zu vergeben.
Zwei Maler kamen direkt in die engere Auswahl, beide waren zeitlich flexibel und schienen relativ seriös.
Unsere Entscheidung fiel auf einen Maler direkt in Berlin Mitte, welcher aufgrund seiner Nähe und des besseren Eindrucks den Auftrag erhielt, zwei Wände mit der abgesprochenen Farbe zu bestreichen.
8.4.2008 Die Odysee beginnt
Voller Vorfreude auf einen hochwertigen Whiteboardersatz konnten wir es kaum erwarten, dass unsere „neue“ Wand freigegeben wird.

900,- € hatte uns der Spaß nun gekostet, wir probierten natürlich direkt die Wand aus (einen Tag bevor die Wand freigegeben wurde) und waren angesichts des Ergebnisses dann doch mehr als schockiert.
Beschriftung mit einem Whiteboard Stift war zwar möglich, nur mit dem Abwischen war das nicht so wirklich einfach. Also probierten wir 10 verschiedene Stifte aus, alle mit dem selben Ergebnis:
Die Farbe des jeweiligen Stiftes war nicht mehr wegzubekommen, bzw. nur kurz direkt nachdem die Beschriftung mit dem Stift erfolgte.
11.4.2008 Fehlersuche
Leicht verärgert begann nun eine Odysee die Ihres gleichen sucht.
Der Maler unseres Vertrauens behauptete nun standhaft, das wir den falschen Stift verwenden würden, das die Wand noch nicht durchgetrocknet gewesen sei und das es unter keinen Umständen an der Farbe an sich liegen könnte.
Aufgrund der harschen Reaktionen unseres Malers beschlossen wir unsere zweite Wand nun mit dem vom Maler zugeschickten Stift zu beschriften.
Das Ergebnis war erneut sehr ernüchternd.
Wieder ließ sich die Farbe nur schwer bzw. gar nicht abwischen.
14.4.2008 die ersten Erfolge
Verzweifelt aufgrund der gemachten negativen Erfahrungen befragten wir google zum Thema Whiteboard Ersatz. Schließlich fanden wir eine Lösung die so einfach schien, dass bei uns direkt der Heimwerkertrieb aufkam. Tafellack hieß das neue Zauberwort, genauer Schultafellack.
Nach Absprachen mit unserem Maler und den Baumarkt Fachangestellten wurde uns versichert das der Tafellack auf jeden Fall auf unserer Hochglanzlackierten Wand halten würde.
Erneut machte sich so etwas wie ein Pioniergeist innerhalb der Firma breit, also beschlossen wir eine Wand nun in Eigenregie zu streichen.
Nach einer weiteren Odysee die schließlich zum erfolgreichen Kauf des Tafellackes führte (unglaublich wie groß Berlin sein kann, wenn der nächste Baumarkt doch um’s Eck ist).
Strichen wir besagte Wand nun mit dem Tafellack.
Das Ergebnis möchten wir euch nicht vorenthalten und vorerst unkommentiert lassen:
