Es gibt leider immer mehr verwirrende Worte und Begriffe und nur die wenigsten wissen eigentlich noch, was hier gemeint ist. Deshalb will ich Euch einen kleinen Wegweiser für das WWW – das Internet – geben, um Verwirrungen zu entwirren und Euch einige Fachbegriffe einfach zu erklären.
Spam: Was ist das eigentlich?
Jeder von uns hat sicherlich schon mal eine Spam-Mail bekommen. Es sind E-Mails von zweifelhaften Absendern, die Euch meist etwas verkaufen wollen. Von Medikamenten (sehr bevorzugt sind hier Potenzmittelchen) angefangen, bis hin zu dubiosen Staatspräsidenten (oftmals aus afrikanischen Ländern), die
angeblich wegen eines Putsches oder dergleichen nicht mehr an das staatliche Geld rankommen und Euer Konto als “Zwischenlager” verwenden wollen – natürlich gegen eine extrem hohe Provision… Der Fantasie sind hier wirklich keine Grenzen gesetzt.
Nun fragt Ihr Euch sicherlich, warum Menschen so etwas verschicken. Nun, es ist ganz leicht zu beantworten. Sie wollen Geld verdienen. Was sich am Anfang sicher und problemlos anhört, kostet Euch am Schluss oft einen Haufen Geld – den Ihr natürlich niemals wiedersehen würdet.
Was kann man dagegen machen?
Jeder E-Mail-Anbieter hat mittlerweile in seinem Angebot einen kostenlosen Spam-Schutz integriert. Dieser funktioniert auch sehr gut, aber eben auch nicht immer zu 100 Prozent. So können dort ab und zu E-Mails von Freunden landen, die z.B. einen Link in der E-Mail an Euch gesendet haben, sowie Bestellbestätigungen oder Benachrichtigungen von großen Unternehmen. Deshalb gilt es, den Spam-Filter gelegentlich durchzusehen.
Als zusätzlichen Schutz vor Viren und Trojanern sollte man es sich zur Regel machen, keine Datenanhänge in E-Mails zu öffnen, wenn diese nicht voll vertrauenswürdig sind. Beides sind kleine Computerprogramme, die oftmals bösartige Absichten haben. Zum Beispiel führen diese Programme plötzlich tausende von Aktionen im Hintergrund auf dem betroffenen Rechner aus, so dass dieser abstürzt oder es werden private Daten kopiert und versendet. Möglichkeiten der kriminellen Energie sind hier keine gesetzt. Deshalb ist ein Virenschutz-Programm äußerst ratsam. Die kostenlosen Versionen sind meist hervorragend und können von jedem eingesetzt werden.
Whitelisting: Wie verhindert man das Markieren als Spam bei gewollten E-Mails?
Die einfachste Möglichkeit gewollte E-Mails vor dem Spam-Filter zu bewahren ist es, den Absender der gewünschten E-Mail in das Adressbuch zu übernehmen. Aber auch das Markieren der Nachricht als “kein Spam” oder das Verschieben in den Posteingang kann das Problem beheben. Dieses Demarkieren als Spam wird auch “whitelisting” genannt. Der Versender landet auf der “weißen Liste” und darf ungefiltert dem Empfänger zugestellt werden. Hier gibt es sehr gute Tipps, wie das bei einzelnen E-Mail-Anbietern funktioniert (Ihr solltet diese Schritte natürlich mit @imedo.de ausführen).
Bei manchen E-Mail-Anbietern werden potentielle Spam-E-Mails auch farblich gekennzeichnet, um dem Postfachinhaber anzuzeigen, dass das Programm sich nicht sicher ist, wie es mit der Nachricht verfahren soll oder um auf die Gefahren durch potentiellen Spam in der E-Mail aufmerksam zu machen. Manchmal wird dies auch in einem Wahrscheinlichkeitsgrad ausgedrückt, der besagt “wie sicher” sich der Webservice ist, dass es sich um Spam handelt.