Archiv für die Kategorie 'Gesundheit & Medizin'

Nachtrag: Interview mit Karsten Schellenberg

Wie bereits erwähnt, übernahm Karsten Schellenberg, Personal-Trainer aus Berlin, die Schirmherrschaft für unser imedo-Kochbuch mit magenschonenden Rezepten. Zu diesem Zweck besuchte uns der bekannte Trainer in den imedo-Büroräumen. Auszüge des spannenden Interviews möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Bitteschön:

Er kommt im weißen Trainingsanzug mit Schriftzug “Cassius Clay” und er bringt einen Hauch von Glamour in das imedo-Büro: Karsten Schellenberg, 47 Jahre, Fitnessworker aus Berlin.

Als er dann noch anfängt, von Wohlfühlfigur statt von Idealgewicht zu sprechen und von Motivation über Begeisterung, fliegen ihm selbst die Herzen der kritischen Bewegungsmuffel zu. Also entweder wir hatten bisher ein völlig falsches Bild von Personaltrainern der Stars oder Karsten Schellenberg ist eine Ausnahmeentscheidung. Wir lauschen jedenfalls seinen Erzählungen, naschen an unseren Früchte-Spießen – und träumen von der Wohlfühlfigur.

imedo: Lieber Herr Schellenberg, seit zwei Jahrzehnten sind Sie im Geschäft, haben Stars wie Franka Potente fit gemacht oder Raymen auf Tour begleitet. Ein deutscher Promi-Trainer á la David Kirsch also. Was unterscheidet Sie beide voneinander?

Karsten Schellenberg: “Unsere Klienten, in erster Linie! Denn sie suchen sich den Trainer aus, mit dem sie am besten klarkommen. Wir sind zwar beide leistungsorientiert, im Umgang mit den Klienten bin ich aber eher ruhig und bedacht.”

imedo: Sie sagten mal, den Begriff „Promi-Trainer“ mögen Sie nicht. Stattdessen bezeichnen Sie sich als FitnessWorker. Warum?

Karsten Schellenberg: Dahinter steckt ja das deutsche Wort „Arbeiter“ und genauso sehe ich mich: Als Dienstleister bin ich 24 Stunden für meine Klienten da. Wenn ich sie auf Tour oder an ein Filmset begleite, bin ich jede Minute gefragt, sei es im Training, bei der Physiotherapie oder beim Thema Ernährung. Ich arbeite also rund um die Uhr für meine Leute.

imedo: Was erwarten Sie von Ihren Klienten? Worauf legen Sie großen Wert?

Karsten Schellenberg: Ich erwarte eine gewisse Offenheit und gegenseitiges Vertrauen – sie müssen sich schließlich von mir führen lassen. Und natürlich setze ich eine 100prozentige Leistungsbereitschaft voraus. Das gilt übrigens auch für Leute, die sich den Schellenberg nur einmal pro Woche leisten können: Mit einem richtungsweisenden Training bis zur Leistungsgrenze setze ich den Maßstab und meine Klienten nutzen die freie Zeit, um dorthin zu gelangen. Auch das verändert den Körper und bringt obendrein eine super Motivation.

imedo: Sie verbringen sehr viel Zeit mit Ihren Klienten. Wie finden Sie heraus, ob die Chemie stimmt?

Karsten Schellenberg: Die erste Begegnung findet in einem Café statt, bei längeren Projekten verbringen wir einen Tag miteinander. Wir nutzten die gemeinsame Zeit aber nicht nur zum Kennenlernen, sondern stecken auch Ziele ab. Natürlich steht dabei immer der Klient im Vordergrund! Am Ende des Tages hat jede Seite die Chance zu sagen: Das funktioniert – oder das funktioniert nicht. So lassen sich gleich zu Beginn viele Probleme aus dem Weg räumen.

imedo: Wer ist Ihr Lieblingsklient? Und verraten Sie uns zufällig auch den Namen eines besonders nervtötenden Gegenstücks – falls es sie oder ihn gibt?

Karsten Schellenberg: (lacht) Besonders anstrengende Klienten kann es nicht geben, es ist schließlich meine Arbeit und ich mache das sehr gerne. Und wenn man sich persönlich sympathisch ist, kann man sich auch im Training arrangieren. „Lieblingsklienten“ dagegen gibt es häufiger, gerade weil ich sehr eng mit ihnen zusammenarbeite. Rea Garvey von Raymen ist zum Beispiel ein sehr guter Freund geworden.

imedo: In Ihrem Buch “Kick Ass!” mit Franka Potente propagieren Sie ein “alternatives Workout”. Also lieber Wasserflaschen stemmen statt Gewichte?

Karsten Schellenberg: Nein, damit sollte man mal aufräumen: Die Fitnessindustrie erfindet sich immer neu, deshalb gibt es Workouts mit Wasserflaschen oder Kleiderständern; das ist zwar lustig, aber hat nichts mit alternativem Workout in unserem Buch zu tun. Wir zeigen machbare Übungen aus unserem Erfahrungsschatz und geben dem Leser damit eine brauchbare Trainingsanleitung an die Hand. Das Buch soll einfach eine Alternative zu sportlichen Neuerfindungen sein, die sowieso irgendwann im Schrank landen!

imedo: War Franka Potente leicht zu motivieren?

Karsten Schellenberg: Jeder, der sich auf mich einlässt, ist gut zu motivieren. Franka ist ein sehr disziplinierter und hart arbeitender Mensch – in der Schauspielerei wie auch im Training.

imedo: Es scheint, als lautet ihr Motto beim Training nicht “Zwang”, sondern “Spaß”. Das hört sich wirklich vielversprechend an. Kann man das eigentlich auch auf das Thema Ernährung übertragen und hört da der Spaß auf?

Karsten Schellenberg: Genau andersherum: Der Spaß sollte beim Thema Ernährung anfangen, das haben nur leider viele vergessen! Nahrungsaufnahme ist ein Grundbedürfnis des Menschen, warum also so kompliziert? Gut, wenn jemand zum Beispiel krankhaft adipös ist, wird eine medizinische Betreuung nötig. Ansonsten ist Ernährung aber ein Mittel zum Zweck, das mit Spaß zu tun haben sollte. Ich wäre – glaube ich – auch kein guter Trainer, wenn ich Ernährung mit Zwang verbinden würde. Es gibt doch so viele Varianten!

imedo: Wir haben uns natürlich intensiv auf Ihren Besuch vorbereitet und viele, viele Fragen aus dem imedo-Team sowie der Community gesammelt. Dürfen wir um ein paar Antworten bitten?

Zwei Modelweisheiten: Kohlehydrate machen dick und essen nach 18 Uhr ist verboten. Stimmt´s?

Karsten Schellenberg: Nein. Warum so kompliziert? Essen Sie, wann Sie Hunger haben. Allein die Menge macht´s! Und zu Kohlehydraten: Das ist völliger Quatsch. Kohlehydrate sind sogar eine ganz entscheidende Sache, gerade bei Frauen. Sie sind nötig, um leistungsbereit zu sein und um Restfett zu verbrennen.

imedo: Ich quäle mich mit den 3-Litern-Wasser am Tag. So viel Durst habe ich einfach nicht!

Karsten Schellenberg: 1,5 Liter am Tag reichen auch völlig aus, denn die im Essen enthaltende Flüssigkeit kommt ja auch noch dazu. Ein Tipp: Trinken Sie morgens beim Zähneputzen ein großes Glas temperiertes Wasser, das ist eine gute Grundlage für den Tag.

imedo: An Po und Hüften will ich abnehmen, doch welche Partie erwischt es immer? Klar: Die Brust! Was kann ich tun?

Karsten Schellenberg: Das Wichtigste: Denken Sie langfristig! Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Wahl einer Sportart, die Spaß macht. Denn nicht Po und Hüfte stehen im Vordergrund, sondern die Bewegung. Und wenn Sie Lust auf Auspowern haben, muss auch der Körper reagieren. Garantiert nicht morgen, aber Ihre Hüfte wird sich im nächsten Jahr verändern – wie Ihr gesamter Körper. Tipp: Wählen Sie Grundübungen, die möglichst viele große Muskeln ansprechen, wie zum Beispiel Kniebeugen, Liegestütz oder Nackendrücken (3 x 10 Wiederholungen, niedriges Einstiegsgewicht, Gewicht wöchentlich leicht erhöhen).

imedo: Man sagt, die Muskeln haben ein Gedächtnis. Langzeit oder Kurzzeit?

Karsten Schellenberg: Muskeln können sich leider fast nichts merken. Wenn ein Körper in den Standby-Modus verfällt, bleiben keine Lorbeeren zum Ausruhen. Der Körper baut ab. Das wird im Alter zunehmend schlimmer!

imedo: Nehmen Sie auch “normale” Leute auf, mich zum Beispiel? Was kostet das?

Karsten Schellenberg: Eine Einheit kostet 180 Euro, wobei die Einheit nicht zeitlich festgelegt ist. Das kann 20 Minuten oder 2 Stunden dauern – wir nehmen uns die Zeit, die wir dafür brauchen.

imedo: Sie gehen auf die 50 zu, sehen aber aus wie 40. Das ist 1. ungerecht und 2. vermutlich ihrem sportlichen Lebensstil, der gesunden Ernährung und einem totalen Verzicht auf Zigaretten und Alkohol zuzuschreiben. Oder???

Karsten Schellenberg: (lacht) Nein, ich kann Sie beruhigen. Das liegt an den Genen. Bei der Gelegenheit könnte ich mal meiner Mutter einen ehrlichen Dank dafür aussprechen. Aber im Ernst: Natürlich habe ich eine gute Ausgangsbasis durch Sport und Ernährung. Wenn die Gene aber nicht mitspielen, kann man nichts machen.

imedo: Sie sitzen gerade an einem neuen Buch. Können Sie uns dazu schon etwas verraten?

Karsten Schellenberg: Leider kann ich zum Inhalt noch nicht sagen, nur so viel: Es wird alles enthalten, was den Schellenberg ausmacht: Sport, Ernährung und die Einstellung dazu. Ein Rundumschlag sozusagen!

imedo: Letzte Frage zu einem anderen Buch, dem imedo-Kochbuch mit magenschonenden Rezepten. Wir freuen uns, dass Sie mitmachen, noch dazu völlig selbstlos. Warum machen Sie das?

Karsten Schellenberg: Ich finde die Idee einfach gut und ich mag es, von anderen Leuten zu lernen. Hier haben sich viele Menschen mit dem Thema Sodbrennen auseinandergesetzt, um anderes etwas Gutes zu tun. Das unterstützte ich! Und natürlich hole ich mir auch ein Exemplar…falls einer meiner Klienten Sodbrennen bekommt!

Karsten Schellenberg: Vielen Dank Herr Schellenberg, für dieses ausführliche und sehr angenehme Gespräch.

Das Gespräch führte Marion Schmitt, Pressesprecherin imedo.de

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In der Weihnachtsbäckerei…

Sodbrennen-Geplagte aufgepasst:

Dieses Jahr findet Weihnachten ohne Sodbrennen statt. Denn die imedo-Gesundheitsgemeinschaft hat ein Anti-Sodbrennen-Kochbuch entwickelt!

Fast vier Wochen hatten die Nutzer Zeit, ihre magenschonenden Rezepte einzusenden. So ist ein schönes Rezeptbuch entstanden – mit nützlichen Menüvorschlägen für Vorspeise, Hauptgericht und Dessert. Und das Beste daran ist: Das imedo-Kochbuch kann kostenlos heruntergeladen werden – passenderweise im Infocenter Sodbrennen!

Einen prominenten Fan dieser Aktion haben wir auf jeden Fall schon: Fitness-Worker Karsten Schellenberg fand unsere Aktion klasse und erklärte sich netterweise (und absolut uneigennützig!) bereit, das Vorwort zu schreiben:

“Ein Kochbuch gegen Sodbrennen ist eine tolle Idee, die ich sehr gerne unterstütze. Das hat mehrere Gründe: Zum Einen ist das Projekt eine schöne Kombination aus alltagstauglich und sozial: Viele Nutzer der imedo-Gesundheitsgemeinschaft haben sich zusammengetan und ihre magenfreundlichen Rezepte eingereicht, damit Sodbrennen-Geplagte davon profitieren können. So ist dieses Kochbuch entstanden, das allen Interessierten völlig kostenlos zur Verfügung gestellt wird. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön auch von mir für das Engagement der Mitwirkenden.

Zum Anderen, da bin ich ganz ehrlich, freue ich mich auf die kompakte Sammlung voller magenschonender Rezepte – und auf den ein oder anderen Aha-Effekt. Denn auch nach mehr als zwanzig Jahren als Fitnesstrainer und Ernährungsberater bin ich immer offen für Neues und höre genau hin, wenn andere ihre Erfahrungen teilen. Gerade die Zubereitung von Speisen – und in diesem Fall die magenschonende – ist ein Beispiel dafür, dass man ständig dazulernen kann. Eine schöne und sodbrennen-freie Zeit mit diesem Kochbuch wünscht Ihr Karsten Schellenberg.”

Wir möchten uns diesen Wünschen gerne anschließen, Herrn Schellenberg nochmals herzlich für seine Unterstützung danken und zum Abschluss erneut auf den kostenlosen Download verweisen! Holen Sie sich Ihr magenschonendes Kochbuch jetzt
und genießen Sie die Adventszeit ganz ohne das lästige Brennen hinter dem Brustbein!

Alles Gute,

Ihr imedo-Team

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Karsten Schellenberg bei imedo.de

Das schönste Wort dieses Nachmittags heißt “Wohlfühlfigur”. Nicht “Idealgewicht” oder “Magerwahn”, sondern “Wohlfühlfigur”. Man kann es gar nicht oft genug sagen…!

Karsten Schellenberg heißt der Mann, der diese Wohlfühlfigur propagiert. Er ist Personaltrainer, viele nennen ihn Promi-Trainer, er selbst nennt sich Fitness Worker. Seit zwei Jahrzehnten ist Karten Schellenberg bereits im Geschäft, hat Franka Potente und Clemens Schick fit gemacht, Rea Garvey von Raymen auf Tour begleitet oder das Gesundheitsmanagement bei Detlef D! Soosts Dance Tour 09 übernommen. Er entwickelt individuelle Ernährungsfahrpläne und maßgeschneiderte Trainingskonzepte und lebt das alles auch konsequent vor. Was er von seinen Klienten erwartet? “Leistungsbereitschaft”, sagt der sympathische Berliner gleich. Stressiger Tag, keine Zeit für Sport? Diese Ausreden zählen bei ihm nicht. Dann müssen Klienten mit 15-Stunden-Tag eben vor der Arbeit ran, morgens um halbsieben.

Wer bei ihm trainiert hat, schätzt seine Kompetenz, sein Einfühlungsvermögen und natürlich seine Diskretion. Auch gegenseitiges Vertrauen spielt eine wichtige Rolle, schließlich kann die Begleitung und Beratung der unterschiedlichsten Charaktere ein 24-Stunden-Job sein. Für ihn heißt Personaltraining nicht, den Klienten anzubrüllen, denn: “wer sich schreiend durchsetzt, ist nicht gut.” Durchsetzungsvermögen ja, aber gepaart mit Verständnis. Seine Philosophie von Personaltraining ist es, dem Klienten zuzhören und so dessen Stärken zu erkennen. Und mit einzigartigen, motivierenden Trainingskonzepten und der jeweils passenden Umgebung dazu beitragen, dass der Klient sich wohl fühlt.

Und damit sich auch alle Sodbrennen-Geplagten wohl fühlen, übernimmt Karsten Schellenberg die Schirmherrschaft unserer imedo Kochbuch-Aktion. Denn mit diesem Kochbuch möchten wir dazu beitragen, dass Sodbrennen keine Chance mehr hat. Alle Nutzer und Freunde sind aufgerufen, Ihr  liebstes (und gleichzeitiges magenschonendes) Rezept einzusenden. Damit will imedo.de beweisen, dass Genuss auch ohne lästige Nebenwirkungen funktioniert (vielleicht erinnern Sie sich an Ihr letztes üppiges Festmahl mit anschließendem Brennen in der Brust?). Rechtzeitig vor Weihnachten wird das Kochbuch der imedo-Gesundheitsgemeinschaft dann zum kostenlosen Download für Sie bereit stehen – natürlich mit Vorwort des Fitness Workers Karsten Schellenberg. Na, wenn das keine Motivation ist! Aber es kommt noch besser:

Denn Mitmachen lohnt sich gleich doppelt: Unter allen Einsendern verlost imedo.de fünf gebundene Ausgaben des Kochbuchs und zusätzlich ein Buch “Kick Ass!” des Fitness Workers Karsten Schellenberg. Also laufen Sie schnell zum Rezeptbuch, suchen Sie ein tolles und magenfreundliches Rezept für unser gemeinsames Kochbuch heraus (eingesandt werden können Rezepte aus den drei Kategorien Vorspeise, Hauptgericht, Dessert) und senden Sie es uns. Alle eingesandten Rezepte werden gebunden und im Infocenter Sodbrennen zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt!

Die Aktion läuft noch bis 15. November 2010.

Das Kochrezept senden Sie bitte entweder per Mail an presse@imedo.de oder Sie veröffentlichen es direkt in der “imedo-Kochbuch-Gruppe” der Gesundheitsgemeinschaft. Übrigens, imedo.de ist auch in facebook vertreten:  Suchen Sie einfach nach der Gruppe “Tolle Koch-Rezepte trotz Sodbrennen”!

P.S. Natürlich hat die imedo-Redaktion den Fitness Worker auch zu vielen Themen aus Ernährung und Sport befragt – wann hat man schon mal einen echten Profi im Büro sitzen! Aber diese Infos verraten wir erst, wenn das Kochbuch fertig ist. Als zusätzlichen Anreiz sozusagen! Nur so viel: Wir sparen bereits für unsere erste Profi-Stunde!

Sie möchten mehr über Karsten Schellenberg und seine Philosophie erfahren? Dann klicken Sie bitte hier!

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Kostenloses imedo-Kochbuch! Aktion “Sodbrennen”

Alle Jahre wieder, spätestens zur Weihnachtszeit, hat Sodbrennen Hochkonjunktur: Genussvolle Festtage mit üppigem Essen, dazu ein Glas Wein – und schon meldet sich das unangenehme Brennen hinter dem Brustbein, genannt Sodbrennen! Doch dieses Jahr wird alles anders…

Denn imedo.de startet die große Kochbuch-Aktion und bittet um Ihre Mithilfe: Senden Sie uns Ihr liebstes (und gleichzeitiges magenschonendes) Rezept ein. Wir möchten beweisen, dass Genuss auch ohne lästige Nebenwirkungen funktioniert. Die gesammelten Werke werden dann gebunden, mit einer aufwändigen Grafik verziert und können rechtzeitig zum Weihnachtsfest unter www.imedo.de/infocenter/sodbrennen heruntergeladen werden! Natürlich kostenlos. Schließlich ist das IHR WERK!

Ab Freitag, den 15.10. 2010 geht´s los. Eingesandt werden können Rezepte aus den drei Kategorien Vorspeise, Hauptgericht, Dessert.
Bitte versehen Sie das Rezept mit Ihrem Namen (wir nehmen aber gerne auch anonyme Rezepte an, dann kennzeichnen Sie diesen Wunsch entsprechend). Wenn Sie mögen, können  Sie gerne auch ein Foto einsenden.

Das Kochrezept senden Sie bitte entweder per Mail an presse@imedo.de oder Sie veröffentlichen es direkt in der “imedo-Kochbuch-Gruppe” der Gesundheitsgemeinschaft.

Haben Sie Fragen zur Aktion? Sie finden uns auch in facebook unter “Tolle Koch-Rezepte trotz Sodbrennen”.

Sie haben Freunde und Bekannte, die auch noch ein Rezept beisteuern möchten? Dann immer her damit!
Unter allen Einsendern verlost imedo.de  fünf der einzigartigen Kochbücher in gedruckter Form!
Na, wenn das kein Weihnachtsgeschenk ist!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Neues Infocenter: Sodbrennen

Endlich haben auch Sodbrennen-Geplagte einen Anlaufpunkt im Internet: Das neue Infocenter Sodbrennen auf imedo.de ist da!

Fällt das Wort “Sodbrennen” nach einem üppigen Schlemmermahl, nickt ein Großteil der Anwesenden verständnisvoll. Ja, Sodbrennen hat sich tatsächlich zu einer Volkskrankheit entwickelt: 30 Prozent der Bevölkerung Deutschlands leiden an säurebedingten Magenbeschwerden und Sodbrennen ist gar eine der am häufigsten auftretenden Gesundheitsbeschwerden.

Wie aber lässt sich Sodbrennen behandeln oder – noch besser – vermeiden?

Der erste Schritt lautet Information! Wer Ursachen und Symptome von Sodbrennen oder säurebedingten Magenbeschwerden kennt, kann sich leichter selbst helfen. Aus diesem Grund hat das Gesundheitsportal imedo.de ein Infocenter Sodbrennen eingerichtet, das Sie mit allen Informationen rund um Sodbrennen versorgt.

Dort erfahren Sie auch alles zum zweiten Schritt, der da lautet: Umstellung der Ernährungs- und Lebensgewohnheiten. Denn Sodbrennen tritt oft nach spätem und schwerem Essen oder in liegender Position auf, aber auch Alkohol, Stress, Nikotin oder der Grapefruit-Saft am Morgen können das Feuer entfachen. Da jeder Mensch anders reagiert, hilft also nur eines: Jeder muss seine Sodbrennen-Auslöser identifizieren und vermeiden. Übrigens: Gerade in der Schwangerschaft ist Sodbrennen (leider) fast üblich, jede zweite Frau wird damit konfrontiert. Deshalb wird das Thema Sodbrennen in der Schwangerschaft ebenfalls ausführlich im neuen Infocenter Sodbrennen behandelt.

Ist das Brennen allerdings schon in vollem Gange, nützt auch kein Verzicht mehr, dann müssen so genannte Antazida, das sind schnelle Helfer gegen Sodbrennen, her. Zwei bewährte Präparate lernen Interessierte im Infocenter unter “Mittel gegen Sodbrennen” genauer kennen. Und: Sie können dort auch gleich für das nächste Brennen vosorgen, denn über die integrierte Online-Apotheke ist eine versandkostenfreie Bestellung möglich.

Schauen Sie doch mal rein, ins Infocenter Sodbrennen auf imedo.de!

Marion Schmitt
Pressesprecherin

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imedo.de erwirbt nutzerfreundliche Domain arztsuche.de

Nach langen Verhandlungen können wir nun stolz bekannt geben: Die Domains arztsuche.de und arzt-suche.de sind gesichert!

Die vorigen Eigentümer nutzten die Domains seit fast zehn Jahren nicht – wer sich zufällig darauf verirrte, fand Werbeanzeigen auf arztsuche.de und die Meldung „Hier entsteht eine Internetpräsenz“ auf arzt-suche.de. Dabei tippen mehr als 1.000 Nutzer im Monat einen der beiden Begriffe direkt in die Browser-Zeile ein!

„Wir sprechen über mehr als 10.000 enttäuschte Patienten in den letzten zehn Jahren,” stellt imedo-Geschäftsführer Christian Angele kopfschüttelnd fest. Doch damit sei nun endlich Schluss. „Der Erwerb der beiden Domains zahlt nicht nur auf unseren Leitspruch „Bessere Gesundheitsentscheidungen“ ein, sondern bietet auch einen großen Mehrwert für das Praxismarketing unserer Ärzte“.

Klar ist: Die Mühe hat sich gelohnt, denn Ärzte und Patienten profitieren gleichermaßen. Patienten profitieren von der einfachen Auffindbarkeit (oder liegt irgendetwas näher, als einen Arzt im Internet unter arztsuche.de zu suchen?!), für Ärzte ergibt sich durch die neuen Portale eine entscheidende Reichweiten-Erhöhung.

Arztsuche.de und Arzt-suche.de sind puristisch gestaltet und kommen ohne Banner aus. Suchkriterien sind Krankheit, Wohnort, Fachrichtung oder Name des Arztes. Überzeugt Euch selbst!


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Beste Zahnarztpraxis Deutschlands gesucht

Einige hundert Menschen haben sich bereits an der Wahl zur besten Zahnarztpraxis Deutschlands beteiligt und die Praxis ihres Vertrauens bewertet, freut sich Sven-David Müller, Kommunikationsleiter des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Vom 10. März bis 30. Juni 2010 sind erstmalig alle Menschen aufgerufen, in sieben Kategorien ihre Zahnarzt-Praxis zu beurteilen. Die Abstimmung erfolgt per Fax, Brief, E-Mail oder online in der imedo-Arztsuche. Die Praxis mit den meisten und besten Bewertungen erhält die Auszeichnung „Dens-Award 2010“ von der imedo GmbH. „Dens“ stammt aus dem Lateinischen und bedeutet „Zahn“. Die Vergabe der Auszeichnung findet im Juli 2010 in Berlin statt.

Schirmherrschaft übernimmt Aachener Zahnmediziner

Universitätsprofessor Doktor med. dent. Friedrich Lampert ist als langjähriger Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde des Universitätsklinikums der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen einer der angesehensten Zahnmediziner Deutschlands. Der 65-jährige ist neben seiner Tätigkeit in der Klinik seit 2002 Sprecher des Forschungszentrums (IZKF) der Medizinischen Fakultät und war von 1994 bis 2005 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Laserzahnheilkunde. Für die Zahnarztpraxis-Wahl übernimmt Professor Lampert die Schirmherrschaft.

Medienpartner

Die Wahl der besten Zahnarztpraxis in Deutschland soll den Patienten die Möglichkeit geben, die Zahnarztpraxis, in der sie sich gut aufgehoben und wohl fühlen, durch positive Bewertungen anderen Patienten weiter zu empfehlen. Dabei sind Freundlichkeit, Wartezeiten, Ausstattung und Terminverfügbarkeit für Patienten wichtige Faktoren, erklärt imedo-Kommunikationsleiter Müller. Zu den Medienpartnern der Zahnarztpraxis-Wahl gehören der Radiosender „Radio For Handicaps“ (RFH), die Frauenzeitschrift „Aktuell für die Frau“, das Magazin für mehr Wohlbefinden „Gesunde Medizin“ mit dem Internetportal gesundemedizin.de sowie die Fernsehzeitschrift „TV Glück“.

Abstimmung über die beste Zahnarztpraxis

Patienten können ihre Stimme per E-Mail (zahnarzt2010@imedo.de), per Fax (030 – 688 316 – 190) oder per Post (imedo GmbH, Stichwort: Beste Zahnarztpraxis, Karl-Liebknecht-Str. 5, 10178 Berlin) senden. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2010.

Unter http://blog.imedo.de/zahnarztpraxis-wahl/ stehen Fax- und Briefantwort-Formulare zum Download. Einfach herunterladen, ausdrucken, ausfüllen und abschicken.

Eine Online-Abstimmung auf www.imedo.de ist nach vorheriger Registrierung ebenfalls möglich. Eingeloggte Mitglieder können unter http://www.imedo.de/verzeichnis ihre Zahnarztpraxis finden und eine Empfehlung abgeben. Alle Empfehlungen, die zwischen dem 10. März und dem 30. Juni eintreffen, gehen in das Endergebnis ein.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, Dieter Schütz

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Doktor Plum gewinnt die Wahl

Der Frankfurter Allgemeinarzt Dr. Herbert Plum gewinnt mit großem Abstand die Wahl des beliebtesten Gesundheitsexperten in Deutschland, informiert Sven-David Müller, Kommunikationsleiter des Internet-Gesundheitsportals www.imedo.de. Zwischen dem 28. Januar und dem 26. Februar 2010 haben 3.481 Menschen abgestimmt. Zur Wahl standen die aus Presse, Internet, Buch, Funk und Fernsehen bekannten Dr. Marianne Koch, Dr. Antje-Katrin Kühnemann, Prof. Dr. Dietrich H. W. Grönemeyer, Prof. Hademar Bankhofer, Dr. Herbert Plum und der Präsident der Parkinson-Hilfe-Deutschland e.V. Lothar Jenrich-Gügel.Der Sieger ist...; Bildquelle: pixelio.de, Ute Pelz

Auf dem zweiten und dritten Platz landeten Lothar Jenrich-Gügel und Prof. Dr. Dietrich H. W. Grönemeyer. Darauf folgen auf den Rängen vier bis sechs Prof. Hademar Bankhofer, Dr. Marianne Koch und Dr. Antje-Katrin Kühnemann.

Doktor Plum ist Facharzt für Allgemein- und Sportmedizin in Frankfurt am Main und Rosbach. Neben seiner Praxistätigkeit ist der Mediziner ein echter Medienprofi. Sein Anliegen ist es, die Menschen gesundheitlich aufzuklären und die Lebensgewohnheiten so zu ändern, dass Krankheiten ausbleiben. Er ist aus Zeitschriften, Radio und Fernsehen bekannt, besonders durch die RTL-Reihe “Tipps vom Doc”.  Seit Oktober 2009 läuft seine eigene Sendung „Gesund & Fit“ bei rheinmaintv. Daneben ist Deutschlands beliebtester Gesundheitsexperte für den Radiosender „HarmonyFM“ tätig und schreibt für „Das Neue Blatt“ und „freundin wellfit“. Doktor Herbert Plum ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Nährstoffmedizin und Präventologie sowie der Deutschen Gesellschaft für Anti-Aging-Medizin.

Die Ergebnisse der Wahl zum beliebtesten Gesundheitsexperten Deutschlands:

1.     Dr. med. Herbert Plum (1.580 Stimmen, 45,4 Prozent)
2.     Lothar Jenrich-Gügel  (425 Stimmen, 12,2 Prozent)
3.     Prof Dr. med. Dietrich H. W. Grönemeyer (403 Stimmen, 11,6 Prozent)
4.     Prof. Hademar Bankhofer (373 Stimmen, 10,7 Prozent)
5.     Dr. med. Marianne Koch (359 Stimmen, 10,3 Prozent)
6.     Dr. med. Antje-Katrin Kühnemann (341 Stimmen, 9,8 (Prozent)

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)
Bildquelle: pixelio.de, Ute Pelz

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Große Beteiligung an der Wahl des beliebtesten Gesundheitsexperten

Bei der Wahl zum beliebtesten Gesundheitsexperten auf der Startseite der imedo-Gesundheitsnews zeichnet sich ein Trend ab: mit großem Vorsprung führend ist  Doktor Herbert Plum, bekannt unter anderem aus der Rubrik „Tipps vom Doc“ im Fernsehsender RTL. Der beliebte Mediziner führt mit 265 Klicks und damit 40 Prozent der Stimmen. Ihm folgt der Präsident der Parkinson-Hilfe-Deutschland e.V., Lothar Jenrich-Gügel mit 186 Wählern (28 Prozent).  Auf dem dritten Rang mit 99 abgegebenen Stimmen (15 Prozent) findet sich Professor Hademar Bankhofer, der Medizinjournalist aus Österreich, der Fernsehsendungen im Hessischen Rundfunk und in Österreich moderiert, bei vielen Zeitungen in Deutschland und Österreich als Kolumnist wirkt und der als Bestseller-Autor bekannt ist. collage1

Abgeschlagen auf den letzten drei Plätzen liegen Professor Doktor Dietrich H. W. Grönemeyer (8 Prozent), Doktor Marianne Koch (6 Prozent) und Doktor Antje-Katrin Kühnemann (3 Prozent). Insgesamt stimmten bislang 665 Gesundheitsinteressierte ab, freut sich imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller über die hervorragende Beteiligung. Noch bis einschließlich 26. Februar sind alle Internetnutzer aufgerufen, sich an der Wahl auf der Seite der imedo-Gesundheitsnews zu beteiligen.

Vom 6. bis zum 21. Januar 2010 waren alle User aufgefordert, ihren aus Fernsehen, Hörfunk, Presse und Internet bekannten Gesundheitsexperten für die Abstimmung vorzuschlagen. Die Internet-User nominierten Doktor Herbert Plum, Doktor Marianne Koch, Doktor Antje-Katrin Kühnemann, Professor Doktor Dietrich H. W. Grönemeyer, Professor Hademar Bankhofer und Lothar Jenrich-Gügel. Die auf die Nominierung folgende Wahl des beliebtesten Gesundheitsexperten findet vom 28. Januar bis zum 26. Februar 2010 statt.

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Mythos Gesundheitssystem

Wieder einmal sollen Krankenkassenbeiträge steigen, diesmal über einen sogenannten Zusatzbeitrag. Gleichzeitig wird der Kassenpatient das Gefühl nicht los, die Kasse wolle sich immer öfter um die Übernahme der Kosten drücken und der Patient müsse immer mehr Leistungen und Arzneimittel selbst zahlen. Die Krankenkassen gelten als riesiger geldverschlingender Apparat und das deutsche Gesundheitssystem bereits als erkrankt. 253 Milliarden Euro kostete 2007 die Gesundheit in Deutschland und damit drei Prozent mehr als im Vorjahr, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller. Das Gesundheitskostenplakat von imedo räumt mit den Mythen des Gesundheitssystems auf. Eines ist sicher: massiv steigen die Kosten des Gesundheitswesens nicht an, aber eine effektive Gesundheitsreform, die Lobbyisten überhört, ist notwendig.imedo-gesundheitskostenplakat1

Mythos 1: Die Gesundheitskosten je Einwohner steigen massiv an.
Falsch!
Gemessen am Bruttoinlandsprodukt (BIP) sind die prozentualen Gesundheitsausgaben je Einwohner konstant und liegen bei etwa zehn Prozent des BIP. Von einer Kostenexplosion kann keine Rede sein.

Mythos 2: Die allgemeinen Verwaltungskosten sind immens.
Falsch
! Die Verwaltungskosten des Gesundheitssystems machen einen Anteil von nur fünf Prozent der gesamten Kosten aus. 13,2 Milliarden Euro von insgesamt 253 Milliarden Euro flossen in die Verwaltung. An den Verwaltungskosten der Krankenkassen geht das Gesundheitssystem also nicht zugrunde.

Mythos 3: Die Kosten für die Pflege alter und kranker Menschen steigen rasant an.
Falsch!
Tatsächlich sind die Kosten für Pflegeleistungen im Jahr 2007 nur um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Mit 45,7 Milliarden Euro betrug der Anteil der Pflegekosten an den Gesamtkosten 18 Prozent.

Mythos 4: Die Ausgaben für Investitionen sind zu hoch.
Falsch!
2007 sanken die Investitionen in Neubaumaßnahmen und Renovierungs- oder Sanierungsarbeiten sogar um 2,3 Prozent. Mit 8,8 Milliarden Euro werden für solche Investitionen nur 3,5 Prozent aufgewendet. Ein riesiger Investitionsstau entsteht.

Mythos 5: Für die Gesundheitsförderung wird zu wenig ausgegeben.
Falsch!
Für die Gesundheitsförderung wurden 15,5 Prozent mehr Geld zur Verfügung gestellt. In keinem anderen Bereich der Gesundheitskosten ist der Anstieg so stark. Ob das Geld jedoch in Broschüren und Werbespots richtig angelegt ist, darüber lässt sich streiten.

Mythos 6: Die Verwaltungskosten steigen stark an.
Falsch!
Um gerade einmal 0,7 Prozent sind die Ausgaben für Verwaltung 2007 gestiegen. Von einem starken Anstieg kann keine Rede sein.

Mythos 7: Die Früherkennung von Krankheiten verschlingt zu viel Geld.
Falsch!
Die Ausgaben für die frühzeitige Erkennung von Krankheiten sind sogar um 7,7 Prozent zurückgegangen. Das ist erschreckend und nicht zu rechtfertigen.

Mythos 8: Die Kosten für Zahnersatz sind zu hoch.
Falsch!
Tatsächlich ist der Anteil der Kosten für Zahnersatz an den Gesamtkosten gerade einmal 2,3 Prozent. 5,8 Milliarden Euro von 253 Milliarden Euro Gesamtkosten werden für Zahnprothesen ausgegeben.

Mythos 9: Deutsche Privathaushalte geben wenig Geld für Gesundheit aus.
Falsch!
Im europäischen Vergleich geben die Deutschen privat mehr Geld aus als andere Europäer. Vier Prozent ihres Einkommens berappen deutsche Haushalte für die Gesundheitspflege, der europäische Durchschnitt liegt bei 3,6 Prozent.

Mythos 10: Die Deutschen sind zu oft und zu lange krankgeschrieben.
Falsch!
Der Krankenstand in Deutschland ist seit mehr als zehn Jahren rückläufig. Waren 1995 noch fünf Prozent aller Beschäftigten mit Krankenschein zu Hause, so waren es 2007 nur noch knapp über drei Prozent.

Mythos 11: Die ärztlichen Leistungen sind unterfinanziert
Falsch!
Der größte Anteil der Gesundheitskosten fließt in ärztliche Leistungen und in Waren mit jeweils 27 Prozent der gesamten Ausgaben. Auch wenn Ärzte-Lobbyisten nach noch mehr Geld schreien, ist das nicht zu rechtfertigen.

Mythos 12: Aufgrund der Zuzahlungspflicht bei Medikamenten wird weniger für Arzneimittel ausgegeben.
Falsch!
Die Ausgaben für Arzneimittel sind im Jahr 2007 um fünf Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Besonders Schmerzmittel werden immer mehr zum Bestseller der Apotheken: sieben der zehn am häufigsten verkauften frei verfügbaren Medikamente sind Präparate mit schmerzlindernden  Wirkstoffen. Der Gesetzgeber ist aufgefordert, die Pharmaindustrie zu kostendämpfenden Verhalten und Preisen zu „zwingen“ und Schmerzmittel rezeptpflichtig zu machen.

Mythos 13: Die gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) geben zu viel Geld für ihren Verwaltungsapparat aus.
Falsch!
Tatsächlich lassen sich die privaten Krankenversicherungen (PKV) ihre Verwaltung prozentual deutlich mehr kosten als die gesetzlichen: 15 Prozent der Einnahmen flossen bei den PKV in die Verwaltung. Bei den GKV waren es nur sechs Prozent.

Der bekannte Gesundheitsreformer und langjährige Präsident der Berliner Ärztekammer Dr. med. Ellis Huber begrüßt, dass das Gesundheitskostenplakat als Kostennavigator mehr Transparenz in das Kostensystem des Gesundheitswesens bringt. Mit dem Gesundheitskostenplakat steht erstmals in Deutschland eine umfassende Landkarte der Kosten und Strukturen der Gesundheitswirtschaft zur Verfügung, so Müller abschließend.

Das Gesundheitskostenplakat ist erschienen im Wissenschaftsverlag Dr. Köster Berlin.

Sie haben Interesse am neuen Gesundheitskostenplakat? Auf den Seiten von imedo.de können Sie sich den Kostennavigator herunterladen.

Lesen Sie weitere Artikel zum Gesundheitskostenplakat und Kosten des deutschen Gesundheitswesens.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)

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