Archiv für die Kategorie 'Specials & Aktionen'

Nachtrag: Interview mit Karsten Schellenberg

Wie bereits erwähnt, übernahm Karsten Schellenberg, Personal-Trainer aus Berlin, die Schirmherrschaft für unser imedo-Kochbuch mit magenschonenden Rezepten. Zu diesem Zweck besuchte uns der bekannte Trainer in den imedo-Büroräumen. Auszüge des spannenden Interviews möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Bitteschön:

Er kommt im weißen Trainingsanzug mit Schriftzug “Cassius Clay” und er bringt einen Hauch von Glamour in das imedo-Büro: Karsten Schellenberg, 47 Jahre, Fitnessworker aus Berlin.

Als er dann noch anfängt, von Wohlfühlfigur statt von Idealgewicht zu sprechen und von Motivation über Begeisterung, fliegen ihm selbst die Herzen der kritischen Bewegungsmuffel zu. Also entweder wir hatten bisher ein völlig falsches Bild von Personaltrainern der Stars oder Karsten Schellenberg ist eine Ausnahmeentscheidung. Wir lauschen jedenfalls seinen Erzählungen, naschen an unseren Früchte-Spießen – und träumen von der Wohlfühlfigur.

imedo: Lieber Herr Schellenberg, seit zwei Jahrzehnten sind Sie im Geschäft, haben Stars wie Franka Potente fit gemacht oder Raymen auf Tour begleitet. Ein deutscher Promi-Trainer á la David Kirsch also. Was unterscheidet Sie beide voneinander?

Karsten Schellenberg: “Unsere Klienten, in erster Linie! Denn sie suchen sich den Trainer aus, mit dem sie am besten klarkommen. Wir sind zwar beide leistungsorientiert, im Umgang mit den Klienten bin ich aber eher ruhig und bedacht.”

imedo: Sie sagten mal, den Begriff „Promi-Trainer“ mögen Sie nicht. Stattdessen bezeichnen Sie sich als FitnessWorker. Warum?

Karsten Schellenberg: Dahinter steckt ja das deutsche Wort „Arbeiter“ und genauso sehe ich mich: Als Dienstleister bin ich 24 Stunden für meine Klienten da. Wenn ich sie auf Tour oder an ein Filmset begleite, bin ich jede Minute gefragt, sei es im Training, bei der Physiotherapie oder beim Thema Ernährung. Ich arbeite also rund um die Uhr für meine Leute.

imedo: Was erwarten Sie von Ihren Klienten? Worauf legen Sie großen Wert?

Karsten Schellenberg: Ich erwarte eine gewisse Offenheit und gegenseitiges Vertrauen – sie müssen sich schließlich von mir führen lassen. Und natürlich setze ich eine 100prozentige Leistungsbereitschaft voraus. Das gilt übrigens auch für Leute, die sich den Schellenberg nur einmal pro Woche leisten können: Mit einem richtungsweisenden Training bis zur Leistungsgrenze setze ich den Maßstab und meine Klienten nutzen die freie Zeit, um dorthin zu gelangen. Auch das verändert den Körper und bringt obendrein eine super Motivation.

imedo: Sie verbringen sehr viel Zeit mit Ihren Klienten. Wie finden Sie heraus, ob die Chemie stimmt?

Karsten Schellenberg: Die erste Begegnung findet in einem Café statt, bei längeren Projekten verbringen wir einen Tag miteinander. Wir nutzten die gemeinsame Zeit aber nicht nur zum Kennenlernen, sondern stecken auch Ziele ab. Natürlich steht dabei immer der Klient im Vordergrund! Am Ende des Tages hat jede Seite die Chance zu sagen: Das funktioniert – oder das funktioniert nicht. So lassen sich gleich zu Beginn viele Probleme aus dem Weg räumen.

imedo: Wer ist Ihr Lieblingsklient? Und verraten Sie uns zufällig auch den Namen eines besonders nervtötenden Gegenstücks – falls es sie oder ihn gibt?

Karsten Schellenberg: (lacht) Besonders anstrengende Klienten kann es nicht geben, es ist schließlich meine Arbeit und ich mache das sehr gerne. Und wenn man sich persönlich sympathisch ist, kann man sich auch im Training arrangieren. „Lieblingsklienten“ dagegen gibt es häufiger, gerade weil ich sehr eng mit ihnen zusammenarbeite. Rea Garvey von Raymen ist zum Beispiel ein sehr guter Freund geworden.

imedo: In Ihrem Buch “Kick Ass!” mit Franka Potente propagieren Sie ein “alternatives Workout”. Also lieber Wasserflaschen stemmen statt Gewichte?

Karsten Schellenberg: Nein, damit sollte man mal aufräumen: Die Fitnessindustrie erfindet sich immer neu, deshalb gibt es Workouts mit Wasserflaschen oder Kleiderständern; das ist zwar lustig, aber hat nichts mit alternativem Workout in unserem Buch zu tun. Wir zeigen machbare Übungen aus unserem Erfahrungsschatz und geben dem Leser damit eine brauchbare Trainingsanleitung an die Hand. Das Buch soll einfach eine Alternative zu sportlichen Neuerfindungen sein, die sowieso irgendwann im Schrank landen!

imedo: War Franka Potente leicht zu motivieren?

Karsten Schellenberg: Jeder, der sich auf mich einlässt, ist gut zu motivieren. Franka ist ein sehr disziplinierter und hart arbeitender Mensch – in der Schauspielerei wie auch im Training.

imedo: Es scheint, als lautet ihr Motto beim Training nicht “Zwang”, sondern “Spaß”. Das hört sich wirklich vielversprechend an. Kann man das eigentlich auch auf das Thema Ernährung übertragen und hört da der Spaß auf?

Karsten Schellenberg: Genau andersherum: Der Spaß sollte beim Thema Ernährung anfangen, das haben nur leider viele vergessen! Nahrungsaufnahme ist ein Grundbedürfnis des Menschen, warum also so kompliziert? Gut, wenn jemand zum Beispiel krankhaft adipös ist, wird eine medizinische Betreuung nötig. Ansonsten ist Ernährung aber ein Mittel zum Zweck, das mit Spaß zu tun haben sollte. Ich wäre – glaube ich – auch kein guter Trainer, wenn ich Ernährung mit Zwang verbinden würde. Es gibt doch so viele Varianten!

imedo: Wir haben uns natürlich intensiv auf Ihren Besuch vorbereitet und viele, viele Fragen aus dem imedo-Team sowie der Community gesammelt. Dürfen wir um ein paar Antworten bitten?

Zwei Modelweisheiten: Kohlehydrate machen dick und essen nach 18 Uhr ist verboten. Stimmt´s?

Karsten Schellenberg: Nein. Warum so kompliziert? Essen Sie, wann Sie Hunger haben. Allein die Menge macht´s! Und zu Kohlehydraten: Das ist völliger Quatsch. Kohlehydrate sind sogar eine ganz entscheidende Sache, gerade bei Frauen. Sie sind nötig, um leistungsbereit zu sein und um Restfett zu verbrennen.

imedo: Ich quäle mich mit den 3-Litern-Wasser am Tag. So viel Durst habe ich einfach nicht!

Karsten Schellenberg: 1,5 Liter am Tag reichen auch völlig aus, denn die im Essen enthaltende Flüssigkeit kommt ja auch noch dazu. Ein Tipp: Trinken Sie morgens beim Zähneputzen ein großes Glas temperiertes Wasser, das ist eine gute Grundlage für den Tag.

imedo: An Po und Hüften will ich abnehmen, doch welche Partie erwischt es immer? Klar: Die Brust! Was kann ich tun?

Karsten Schellenberg: Das Wichtigste: Denken Sie langfristig! Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der Wahl einer Sportart, die Spaß macht. Denn nicht Po und Hüfte stehen im Vordergrund, sondern die Bewegung. Und wenn Sie Lust auf Auspowern haben, muss auch der Körper reagieren. Garantiert nicht morgen, aber Ihre Hüfte wird sich im nächsten Jahr verändern – wie Ihr gesamter Körper. Tipp: Wählen Sie Grundübungen, die möglichst viele große Muskeln ansprechen, wie zum Beispiel Kniebeugen, Liegestütz oder Nackendrücken (3 x 10 Wiederholungen, niedriges Einstiegsgewicht, Gewicht wöchentlich leicht erhöhen).

imedo: Man sagt, die Muskeln haben ein Gedächtnis. Langzeit oder Kurzzeit?

Karsten Schellenberg: Muskeln können sich leider fast nichts merken. Wenn ein Körper in den Standby-Modus verfällt, bleiben keine Lorbeeren zum Ausruhen. Der Körper baut ab. Das wird im Alter zunehmend schlimmer!

imedo: Nehmen Sie auch “normale” Leute auf, mich zum Beispiel? Was kostet das?

Karsten Schellenberg: Eine Einheit kostet 180 Euro, wobei die Einheit nicht zeitlich festgelegt ist. Das kann 20 Minuten oder 2 Stunden dauern – wir nehmen uns die Zeit, die wir dafür brauchen.

imedo: Sie gehen auf die 50 zu, sehen aber aus wie 40. Das ist 1. ungerecht und 2. vermutlich ihrem sportlichen Lebensstil, der gesunden Ernährung und einem totalen Verzicht auf Zigaretten und Alkohol zuzuschreiben. Oder???

Karsten Schellenberg: (lacht) Nein, ich kann Sie beruhigen. Das liegt an den Genen. Bei der Gelegenheit könnte ich mal meiner Mutter einen ehrlichen Dank dafür aussprechen. Aber im Ernst: Natürlich habe ich eine gute Ausgangsbasis durch Sport und Ernährung. Wenn die Gene aber nicht mitspielen, kann man nichts machen.

imedo: Sie sitzen gerade an einem neuen Buch. Können Sie uns dazu schon etwas verraten?

Karsten Schellenberg: Leider kann ich zum Inhalt noch nicht sagen, nur so viel: Es wird alles enthalten, was den Schellenberg ausmacht: Sport, Ernährung und die Einstellung dazu. Ein Rundumschlag sozusagen!

imedo: Letzte Frage zu einem anderen Buch, dem imedo-Kochbuch mit magenschonenden Rezepten. Wir freuen uns, dass Sie mitmachen, noch dazu völlig selbstlos. Warum machen Sie das?

Karsten Schellenberg: Ich finde die Idee einfach gut und ich mag es, von anderen Leuten zu lernen. Hier haben sich viele Menschen mit dem Thema Sodbrennen auseinandergesetzt, um anderes etwas Gutes zu tun. Das unterstützte ich! Und natürlich hole ich mir auch ein Exemplar…falls einer meiner Klienten Sodbrennen bekommt!

Karsten Schellenberg: Vielen Dank Herr Schellenberg, für dieses ausführliche und sehr angenehme Gespräch.

Das Gespräch führte Marion Schmitt, Pressesprecherin imedo.de

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Karsten Schellenberg bei imedo.de

Das schönste Wort dieses Nachmittags heißt “Wohlfühlfigur”. Nicht “Idealgewicht” oder “Magerwahn”, sondern “Wohlfühlfigur”. Man kann es gar nicht oft genug sagen…!

Karsten Schellenberg heißt der Mann, der diese Wohlfühlfigur propagiert. Er ist Personaltrainer, viele nennen ihn Promi-Trainer, er selbst nennt sich Fitness Worker. Seit zwei Jahrzehnten ist Karten Schellenberg bereits im Geschäft, hat Franka Potente und Clemens Schick fit gemacht, Rea Garvey von Raymen auf Tour begleitet oder das Gesundheitsmanagement bei Detlef D! Soosts Dance Tour 09 übernommen. Er entwickelt individuelle Ernährungsfahrpläne und maßgeschneiderte Trainingskonzepte und lebt das alles auch konsequent vor. Was er von seinen Klienten erwartet? “Leistungsbereitschaft”, sagt der sympathische Berliner gleich. Stressiger Tag, keine Zeit für Sport? Diese Ausreden zählen bei ihm nicht. Dann müssen Klienten mit 15-Stunden-Tag eben vor der Arbeit ran, morgens um halbsieben.

Wer bei ihm trainiert hat, schätzt seine Kompetenz, sein Einfühlungsvermögen und natürlich seine Diskretion. Auch gegenseitiges Vertrauen spielt eine wichtige Rolle, schließlich kann die Begleitung und Beratung der unterschiedlichsten Charaktere ein 24-Stunden-Job sein. Für ihn heißt Personaltraining nicht, den Klienten anzubrüllen, denn: “wer sich schreiend durchsetzt, ist nicht gut.” Durchsetzungsvermögen ja, aber gepaart mit Verständnis. Seine Philosophie von Personaltraining ist es, dem Klienten zuzhören und so dessen Stärken zu erkennen. Und mit einzigartigen, motivierenden Trainingskonzepten und der jeweils passenden Umgebung dazu beitragen, dass der Klient sich wohl fühlt.

Und damit sich auch alle Sodbrennen-Geplagten wohl fühlen, übernimmt Karsten Schellenberg die Schirmherrschaft unserer imedo Kochbuch-Aktion. Denn mit diesem Kochbuch möchten wir dazu beitragen, dass Sodbrennen keine Chance mehr hat. Alle Nutzer und Freunde sind aufgerufen, Ihr  liebstes (und gleichzeitiges magenschonendes) Rezept einzusenden. Damit will imedo.de beweisen, dass Genuss auch ohne lästige Nebenwirkungen funktioniert (vielleicht erinnern Sie sich an Ihr letztes üppiges Festmahl mit anschließendem Brennen in der Brust?). Rechtzeitig vor Weihnachten wird das Kochbuch der imedo-Gesundheitsgemeinschaft dann zum kostenlosen Download für Sie bereit stehen – natürlich mit Vorwort des Fitness Workers Karsten Schellenberg. Na, wenn das keine Motivation ist! Aber es kommt noch besser:

Denn Mitmachen lohnt sich gleich doppelt: Unter allen Einsendern verlost imedo.de fünf gebundene Ausgaben des Kochbuchs und zusätzlich ein Buch “Kick Ass!” des Fitness Workers Karsten Schellenberg. Also laufen Sie schnell zum Rezeptbuch, suchen Sie ein tolles und magenfreundliches Rezept für unser gemeinsames Kochbuch heraus (eingesandt werden können Rezepte aus den drei Kategorien Vorspeise, Hauptgericht, Dessert) und senden Sie es uns. Alle eingesandten Rezepte werden gebunden und im Infocenter Sodbrennen zum kostenlosen Download zur Verfügung gestellt!

Die Aktion läuft noch bis 15. November 2010.

Das Kochrezept senden Sie bitte entweder per Mail an presse@imedo.de oder Sie veröffentlichen es direkt in der “imedo-Kochbuch-Gruppe” der Gesundheitsgemeinschaft. Übrigens, imedo.de ist auch in facebook vertreten:  Suchen Sie einfach nach der Gruppe “Tolle Koch-Rezepte trotz Sodbrennen”!

P.S. Natürlich hat die imedo-Redaktion den Fitness Worker auch zu vielen Themen aus Ernährung und Sport befragt – wann hat man schon mal einen echten Profi im Büro sitzen! Aber diese Infos verraten wir erst, wenn das Kochbuch fertig ist. Als zusätzlichen Anreiz sozusagen! Nur so viel: Wir sparen bereits für unsere erste Profi-Stunde!

Sie möchten mehr über Karsten Schellenberg und seine Philosophie erfahren? Dann klicken Sie bitte hier!

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Praxiserfolg 2.0: imedo.de bietet Imagefilm für Ärzte an

Ärzte aufgepasst: Hier kommt Ihr Turbo für erfolgreiches Praxismarketing!

Ab sofort bietet imedo.de seinen Premium-Ärzten die Erstellung eines Praxisvideos an. Der Imagefilm ist drei Minuten lang und wird von einem professionellen Kamerateam in einem halben Tag in der Praxis gedreht. Zwischen September und November wird die komplette Erstellung des Films zum speziellen Einführungspreis angeboten.

Die Vorteile: Durch einen individuellen Praxisfilm auf der Arzt-Homepage und im imedo-Arztprofil werden Patienten topaktuell und transparent über Service, Ausstattung der Praxisräume und Leistungen informiert. Ein echter Mehrwert für Patienten und ein besonderer USP für Ärzte am Puls der Zeit.

Kleiner Vorgeschmack gefällig?
Dann lassen Sie sich vom Praxisvideo des Kieferorthopäden Woo-Ttum Bittner begeistern (bitte auf “Video” klicken im Ansichtsfeld oben rechts, neben “Karte”).

Alle Infos zum Video unter praxiserfolg@imedo.de und unter Telefon 0800/44 66 22 3 – wir sind auch abends und am Wochenende für Sie erreichbar!

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Arztsuche: Arzt empfehlen und gewinnen

Ob früher alles besser war, wissen wir nicht. Aus Überzeugung sagen wir aber: Die Arztsuche anno 2010 ist so gut wie nie zuvor – und sie wird jeden Tag besser! Dank Eurer Unterstützung, die wir in den nächsten beiden Monaten extra belohnen!

Arztsuche leicht gemacht
Die Vorteile der Arztsuche an einem kleinen Beispiel: Neuer Job, neue Stadt. Der Zahnarzt des Vertrauens bleibt zurück. Was nun? Früher mussten wir Gelbe Seiten wälzen oder versuchten, die Qualität der Ärzte in der neuen Nachbarschaft am Eindruck des Klingelschildes auszumachen. Natürlich konnten uns auch neue Kollegen weiterhelfen, die Frage war nur: Wann ist der geeignete Zeitpunkt gekommen, um sich nach einem empfehlenswerten Mediziner zu erkundigen?

Heute ist das alles kein Problem mehr – dank der Arztsuche von imedo.de. Wir geben Fachrichtung  oder Symptom an sowie die gesuchte Stadt  und schon spuckt uns die Arztsuche eine Vielzahl von Ärzten aus. Sofern die Ärzte über ein entsprechendes Profil verfügen, müssen wir unseren ersten Eindruck nicht mehr auf das Klingelschild beschränken, denn der Mediziner/die Medizinerin lacht uns schon auf einem Foto entgegen. Wir informieren uns das Leistungsspektrum und können uns aufgrund der abgegebenen Empfehlungen sogar ein unabhängiges Bild aus Sicht der Patienten verschaffen.

Arzt empfehlen und iPad gewinnen
Eine tolle Sache, diese Möglichkeit, über die Arztsuche den Arzt des Vertrauens zu empfehlen. Finden wir auch! Und deshalb belohnen wir Empfehlende im Aktionszeitraum zwischen 1. September und 30. Oktober 2010 mit sensationellen Preisen:

Mitmachen ist ganz leicht:
Verfasst für Euren Arzt ein Freitext-Empfehlungsschreiben. Das muss kein Roman sein, sollte aber für andere Patienten schon einen gewissen Erkenntniswert besitzen. Empfehlungen könnt Ihr für jeden Arzt abgeben, der Euch schon einmal behandelt hat. Also nicht nur für den Hausarzt, sondern auch für den Augenarzt, den Zahnarzt, den Hautarzt usw. Denn mit jeder Empfehlung, die bis 31. Oktober 2010 eingeht, erhöht Ihr Eure Gewinnchance.

Die Empfehlungen könnt Ihr direkt über das Profil Eures Arztes in der Arztsuche abgeben, falls gewünscht, sogar anonym. Einfach Profil aufrufen und auf “Empfehlung erstellen” klicken. Dauert insgesamt nicht länger als ein Anruf bei einer Gewinnspiel-Hotline, hat dafür aber wesentlich mehr Nutzwert für alle Beteiligten. Und den neuen Kollegen ist damit auch geholfen!

Weitere Informationen zum Gewinnspiel findet Ihr hier.

Viel Spaß beim Empfehlen und natürlich viel Glück!

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imedo vergibt den “Dens-Award” 2010 nach Mainz

Die Wahl zur besten Zahnarztpraxis Deutschlands ist abgeschlossen, der „Dens-Award 2010“ geht nach Mainz an die Zahnärzte im Gutenberg-Center.

Über den zweiten Platz dürfen sich die Zahnärzte Dr. Groenke & Partner im Zahnmedizinischen Zentrum Berlin freuen, den 3. Platz belegt die Praxis für Zahnheilkunde Hartmann in Darmstadt.

v.l.n.r. Professor Lampert (Schirmherr), Dr. Sebus (stellv. für Zahnärzte im Gutenberg-Center), Marion Schmitt (imedo)

Nach der erfolgreichen Wahl zur besten Hausarztpraxis 2009 suchte die Gesundheitsgemeinschaft imedo.de in diesem Jahr erstmalig die beste Zahnarztpraxis Deutschlands – aus einem einfachen Grund: Der Gang zum Zahnarzt ist für viele Menschen mit einem unguten Gefühl oder gar mit Angst verbunden, ein bestehendes Vertrauensverhältnis ist deshalb enorm wichtig.

Doch wie findet man seinen Zahnarzt des Vertrauens? Durch Empfehlung von Freunden, Bekannten oder ganz einfach über die imedo-Arztsuche! Klassische Ärzteverzeichnisse werden in unserem Internetzeitalter zunehmend durch die Online-Arztsuche abgelöst, da sie einen bequemen und virtuellen Einblick in Praxisräume oder Leistungen ermöglicht. Zudem können Patienten Empfehlungen aussprechen, mehr als 80.000 sind auf imedo.de bereits erfasst.

Empfehlungen, die im Aktionszeitraum zwischen 10. März und 30. Juni 2010 per Fax, Email oder direkt über die Arztsuche eingingen, wurden bei der Wahl zur besten Zahnarztpraxis berücksichtigt. Die Auswertung erfolgte in sieben verschiedenen Kategorien: Terminverfügbarkeit, Pünktlichkeit, Service der  Mitarbeiter, Zwischenmenschliches, Zusatzleistungen, Privatsphäre und Praxisausstattung. Mit 305 positiven Empfehlungen holten sich die Zahnärzte im Gutenberg-Center den Titel „Beste Zahnarztpraxis Deutschlands“. Für die Zahnärzte Dr. Groenke & Partner in Berlin sprachen sich 214 Patienten aus, 121 stimmten für die Zahnärzte Hartmann aus Darmstadt.

Der „Dens-Award 2010“ wurde anlässlich einer Feierstunde in den Mainzer Praxisräumen durch den renommierten Schirmherren der Veranstaltung, Prof. Dr. med. dent. Friedrich Lampert, Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Paradontologie und Präventive Zahnheilkunde an der Technischen Hochschule Aachen, übergeben.

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Nie wieder Angst vor dem Zahnarzt

Nie wieder Angst vor dem Zahnarzt

Dental High Care ermöglicht erstes Gütesiegel für Zahnärzte auf Basis von Patientenempfehlungen

Juni 2010: Um die Qualität einer Zahnarztpraxis für Patienten sichtbar zu machen, startet die Initiative für Gütesicherung in der Zahnmedizin die Qualitätsoffensive „Das Dentale Gütesiegel – Top-Praxis – von Patienten empfohlen“ (DHC), informiert das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de.

Erstmals Gütesiegel von Patienten empfohlen

„In Deutschland gibt es rund 70.000 niedergelassene Zahnärzte“, gibt imedo bekannt. Bislang war es für Patienten schwer, eine Praxis zu finden, die dem individuellen Wertempfinden von Behandlungsqualität und Patientenservice entspricht. Dental High Care startet jetzt die Qualitätsoffensive und bietet mit dem Netzwerk von qualitätsorientierten Zahnmedizinern die optimale Lösung. Das Gütesiegel «Top-Praxis – von Patienten empfohlen« hilft bei der Auswahl. „DHC-Praxen unterscheiden sich von anderen Praxen durch ihre kontinuierliche Ausrichtung auf Qualität“, sagt DHC-Präsident Professor Siegmar Bornemann.

Wissenschaftlich fundiert

Grundlage für die Vergabe des begehrten Patienten Siegels ist das einzigartige Arztbewertungssystem, welches auf der Basis einer wissenschaftlich fundierten Methodik vom Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung entstand. In enger Zusammenarbeit mit Zahnärzten passte Professorin Eva Bitzer den Fragebogen für die Dentalbranche an. Mit 42 Erhebungskriterien wurde so der umfangreichste Bewertungsbogen aller deutschen Arztportale geschaffen.

Finden Sie den Zahnarzt Ihres Vertrauens

Ein gutes Gefühl verbinden die wenigsten mit einem Zahnarztbesuch. Dabei kann ein solcher durchaus mit Wohlbefinden verbunden sein. Mit kontinuierlicher Qualitätskontrolle. Die bereits ausgezeichneten Zahnarztpraxen können Patienten unter www.dentalhighcare.com suchen und finden. imedo bietet die Möglichkeit sich ausführliche über das Gütesiegel für Zahnärzte im neuen imedo-Infocenter unter http://www.imedo.de/infocenter/zahnmedizin-mit-guetesiegel zu informieren.

Über Dental High Care

Das Dentale Gütesiegel Dental High Care hat zum Ziel, eine Marke für Qualität und Nachhaltigkeit in der Zahnmedizin zu schaffen. DHC steht für Qualität, Innovation und Patientenorientierung. Das Gütesiegel wird ausschließlich auf Basis nachgewiesener Patientenzufriedenheit vergeben. „Die Vergabe eines Dentalen Gütesiegels an Patienten ist einzigartig und gut“, sagt Prof. Bornemann. „Der Patient ist das entscheidende Kriterium. Nur die Patienten können uns den Spiegel vorhalten und so die Möglichkeit zur ständigen Weiterentwicklung und Optimierung geben.“ Dental High Care und das Dentale Gütesiegel sind Marken der Medical High Care GmbH, Bochum.

Redaktion: imedo GmbH
Zeichen: 2.855 (mit Leerzeichen)
Abdruck honorarfrei, Belegexemplar erbeten.

Über uns:
imedo.de ist eines der deutschsprachigen Gesundheitsportale im Internet. imedo.de handelt nach dem Motto „Gemeinsam gesund – wir helfen Menschen“. imedo.de ist das Web 2.0-Gesundheitsportal. imedo.de ist Testsieger der Gesundheitsportale in ComputerBild (Ausgabe 11/2010).

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imedo GmbH
Karl-Liebknecht-Straße 5
10178 Berlin
Tel.: 030 688-316 452
Fax: 030 688-316 190
E-Mail: sven.mueller@imedo.de

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Qualitätsmanagement für Zahnärzte

Qualitätsmanagement für Zahnärzte

Das Gesundheitsportal www.imedo.de unterstützt Zahnärzte beim Qualitätsmanagement

Die Einführung eines nachvollziehbaren Qualitätssicherungssystems und Qualitätsmanagements ist für niedergelassene Zahnärzte bis spätestens 31. Dezember 2010 nach dem Sozialgesetzbuch V verpflichtend und daher bietet das Internet-Gesundheitsportal www.imedo.de spezifische Fortbildungen dazu an. Die nächsten beiden QM-Seminare für Zahnärzte und zahnärztliches Personal finden am 2. und 24. Juni 2010 jeweils von 18.00 bis 20.00 Uhr in Berlin statt.

Erhalten Sie detaillierte Informationen zum Thema Qualitätsmanagement für Zahnärzte

Inhalt der Qualitätsmanagement-Seminare für Zahnärzte:

- Hintergründe, gesetzliche Grundlagen und Prinzipien der DIN EN ISO 9001:2008
- Definition: Was bringt Ihnen Qualitätsmanagement (QM)?
- Planung der QM-Einführung und Umsetzung
- Vorstellung verschiedener praxisorientierter Qualitätsmanagementsysteme
- Förderung: So erhalten Zahnärzte europäische Fördergelder
- Diskussion, Fragen

Qualitätsmanagement für Zahnärzte

Die Teilnahme an der von Qualitätsmanagement-Experte Thomas Malik referierten Informationsveranstaltung ist kostenlos. Der aus München stammende Experte informiert über Richtlinien, Hintergründe, gesetzliche Grundlagen und Prinzipien des Qualitätsmanagements in der Zahnarztpraxis. Die Umsetzung des Qualitätsmanagements in der kassenzahnärztlichen Praxis muss mindestens nach den Qualitätsmanagement-Richtlinien des Gemeinsamen Bundesausschuss erfolgen. Malik erläutert unter anderem, wie der Zahnarzt durch Qualitätsmanagement Kosten einsparen kann und wie er für die Einführung des Qualitätsmanagements 1.500 Euro EU-Fördergelder vom Europäischen Sozialfond erhält. Thomas Malik hat sich als Management- und Kommunikationstrainer sowie zertifizierter interner Auditor für QM auf individuelles Praxiscoaching spezialisiert. Er leitet Kurse, Workshops und Seminare für betriebswirtschaftliche Beratung, Praxismanagement, Analyse und Marketing im zahnärztlichen Bereich. Die Informationsveranstaltungen finden in der imedo-Lounge im DomAquaree in der Karl-Liebknecht-Straße 5 in Berlin Mitte statt. Anmeldung unter qm-veranstaltung@imedo.de

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist)

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Test-Sieger der Gesundheitsportale ist www.imedo.de

imedo ist laut ComputerBild das beste Gesundheitsportal Deutschlands

Die Test-Redaktion der ComputerBild hat jetzt die marktführenden Internet-Gesundheitsportale getestet und www.imedo.de zum Testsieger erklärt, informiert Sven-David Müller, Kommunikationsleiter der imedo GmbH heute in Berlin. Das Magazin bezog neben imedo.de die Internet-Gesundheitsdienstleister Netdoktor, Lifeline, Apotheken-Umschau, Gesundheit und Qualimedic in den Test ein. Die Online-Anbieter ermöglichen die individuelle Beantwortung von Fragen zu Gesundheit und Krankheit. Da die fachärztliche Beratung und Information durchaus standesrechtliche Probleme aufweist, bieten wir Dialog-Möglichkeiten in unserer Community, in der 120.713 Menschen registriert sind, erläutert Müller.

Im Datenschutz hat imedo die Nase vorn

Der Mitgliederbereich des Testsiegers imedo bietet viele Funktionen, um mit anderen Betroffenen in Kontakt zu treten, hebt ComputerBild in der aktuellen Ausgabe 11/2010 auf Seite 65 hervor. imedo stellt für die Nutzer über 1.500 verschiedene Gesundheits-Foren bereit. Als herausragend klassifizierte das ComputerBild Test-Team die Kategorie Recht, Datenschutz und Sicherheit von imedo.de. Zudem gab es bei imedo die besten Antworten bei Fragen zu Allergie und Kinderheilkunde. ComputerBild bewertete die Angebote von Qualimedic.de und Gesundheit.de mit mangelhaft.

In der Arztsuche gewinnt das „World Wide Wartezimmer“ an Bedeutung

Angebote zu Gesundheit und Medizin gehören zu den am häufigsten genutzten Leistungen im Internet. 51 Prozent der Patienten suchen inzwischen einen Arzt im „World Wide Wartezimmer“. Die imedo-Arztsuche erreicht durchschnittlich fünf Millionen Patienten im Monat und ist auf den virtuellen Plattformen von Zeit, Spiegel, Handelsblatt, Manager Magazin und Wirtschaftswoche sowie dem Online-Portal web.de.

imedo kennt das Mittel gegen „wwwehchen“

Im April 2007 gründeten Christian Angele, Thomas Kadauke, Christian Lautner und Hendrik Volkmer das richtungweisende Gesundheitsportal imedo. Wir bieten unseren Nutzern die imedo-Arztsuche, das wohl ausführlichste Online-Medizinlexikon, Gesundheitsfernsehen und Gesundheitsnews sowie die Community zum Austausch von Patient zu Patient über „wwwehchen“, erläutert Medizinjournalist Sven-David Müller vom Testsieger der Gesundheitsportale. Die imedo GmbH ist auch im gesundheitspolitischen Bereich aktiv und gibt das Gesundheitskostenplakat heraus und gibt den Patienten die Möglichkeit, die Zahnarztpraxis ihres Vertrauens zu empfehlen.

Surfen Sie sich beim Testsieger der Gesundheitsportale gesund: http://www.imedo.de/

Gesundheitspolitisch Interessierte können das imedo-Gesundheitskostenplakat unter http://www.imedo.de/artikel/gesundheitswesen herunterladen.

Die imedo-Gesundheitsnews bieten täglich aktuelle Artikel rund um die Gesundheit unter http://gesundheitsnews.imedo.de/.

Redaktion: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Marcel Kresin
Bildquelle: imedo GmbH

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Pro-Zahn-Initiative unterstützt Wahl der besten Zahnarztpraxis

Der erste unabhängige Verein im Dental-Bereich, die Pro-Zahn-Initiative e.V. (PZI), unterstützt die von der imedo GmbH ins Leben gerufene Wahl zur besten Zahnarztpraxis Deutschlands, freut sich imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller. Die Wahl der besten Zahnarztpraxis Deutschlands gibt den Patienten erstmals die Möglichkeit, bis einschließlich 30. Juni 2010 ihre Praxis in sieben Kategorien zu empfehlen. Die Abstimmung erfolgt online in der imedo-Arztsuche. Renommierter Schirmherr der Wahl ist der Direktor der Klinik für Zahnerhaltung, Parodontologie und Präventive Zahnheilkunde des Universitätsklinikums der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen Universitätsprofessor Dr. med. dent. Friedrich Lampert. Zu den Medienpartnern der Zahnarztpraxis-Wahl gehören der Radiosender „Radio For Handicaps“ (RFH), die Frauenzeitschrift „Aktuell für die Frau“, das Magazin für mehr Wohlbefinden „Gesunde Medizin“ mit dem Internetportal gesundemedizin.de sowie die Fernsehzeitschrift „TV Glück“.

Pro-Zahn-Initiative: von Patienten für Patienten

Die Pro-Zahn-Initiative e.V. ist im Gegensatz zu vielen anderen Organisationen im Dental-Bereich kein Verband von Zahnärzten, deren Angehörigen oder Inhabern von Dentalunternehmen, sondern ein Zusammenschluss unabhängiger Patienten. Ziel des Vereins ist es, auf die Gesundheitspolitik beim Thema Zahnversorgung Einfluss zu nehmen und dabei die Interessen der Patienten zu vertreten. Die PZI steht für Solidarität und Mobilisierung der Öffentlichkeit zum Thema Zahnerhalt und macht sich für den Erhalt der gesetzlichen Leistungen für die Zahnversorgung stark.

Informationsveranstaltungen, persönliche Beratung und Seminare

Neben den aktuellen Leistungen plant die Pro-Zahn-Initiative Beratungen für Patienten sowie Seminare zu den Themen Zahn, Zahnersatz, Zahnprophylaxe und Zahnarztangst. Mitglieder des PZI werden Produkte des Dentalmarkts aus Sicht des Patienten testen und bewerten, beispielsweise die Servicequalität und Mitarbeiterfreundlichkeit. Immer montags von neun bis 14 Uhr stehen die Ansprechpartner der Pro-Zahn-Initiative im Nachbarschaftsladen in der Tauroggenerstraße 44, 10589 Berlin für Fragen rund um die Zahngesundheit zur Verfügung. Dort finden auch Informationsveranstaltungen statt. Jeder Interessierte kann Mitglied des PZI werden. Die Mitgliedschaft kostet nur fünf Euro im Jahr.

Weitere Informationen zu den Leistungen der Pro-Zahn-Initiative e.V. können Patienten im Internet unter http://pzi-ev.de/ abrufen.

www.imedo.de ruft noch bis zum 30. Juni 2010 alle Menschen auf, Ihre Zahnarztpraxis zu bewerten. Jeder Internetnutzer kann sich kostenlos in der Gesundheitscommunity www.imedo.de registrieren und in der Arztsuche für seine Zahnarztpraxis abstimmen.

Redaktion: Marcel Kresin und Sven-David Müller (Medizinjournalist)

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Die Bedeutung des Internets bei Fragen zur Gesundheit

Immer mehr Menschen informieren sich im Internet über Gesundheitsthemen. Nach dem Arzt ist das Internet für viele Deutsche der wichtigste Ratgeber bei Sorgen um die eigene Gesundheit. Wenn Patienten online nach einem Arzt suchen, möchten sie vor allem Informationen zu Behandlungsmöglichkeiten und über Spezialgebiete des Arztes erhalten. Das sind Ergebnisse einer Studie zur Nutzung von Internetangeboten zum Thema Gesundheit am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein.

Das Internet spielt eine immer größere Rolle bei der Beschaffung von Informationen aller Art. Zwei Drittel der Deutschen sind nach einer Studie von ARD und ZDF im Internet – die Tendenz ist in den letzten Jahren steigend (siehe Abbildung 1). Auch in Gesundheitsfragen wird das Onlinemedium immer wichtiger: eine Studie der e-Health Trends aus dem Jahr 2008 zeigte, dass sich 30 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen online zum Thema Gesundheit informieren. 42 Prozent betrachten das Internet sogar als das wichtigste Erstinformationsmedium in Gesundheitsfragen und 51 Prozent der Deutschen gaben an, sie suchten ihren Arzt bereits online. Es ist wahrscheinlich, dass sich diese Zahlen bis heute noch erhöht haben und zukünftig weiter wachsen werden. Aber welche Rolle spielt das Internet nun tatsächlich bei der Suche nach dem richtigen Arzt? Und was verspricht sich der Patient von der Internetpräsenz eines Arztes oder einer Klinik?


Abbildung 1: Entwicklung der Internetnutzung in Deutschland von 2000 bis 2008
Quelle: ARD/ZDF Online-Studie 2008

Diesen Fragen ist eine Studie der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der imedo GmbH und der Ecorium GmbH nachgegangen. Dazu wurden am 24. April sowie am 3. Juni 2009 im Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZMK) des Universitätsklinikums schriftliche Umfragen mit Patienten durchgeführt. Im ersten Durchgang wurden 425 Antworten ausgewertet, im zweiten waren es 501 Antworten. Um beide Umfragen vergleichbar zu machen, wurden die Ergebnisse der ersten Umfrage auf die Grundgesamtheit der zweiten Befragung (n=501) hochgerechnet. Bei den meisten Fragen waren Mehrfachantworten möglich. In beiden Umfragen waren mehr als die Hälfte der Teilnehmer (60 Prozent) unter 50 Jahre alt und etwas mehr als die Hälfte (52 beziehungsweise 57 Prozent) waren weiblich.

Online-Suche nach medizinischen Einrichtungen

Auf die Frage, wie die Teilnehmer auf die Einrichtung des ZMK aufmerksam geworden seien, antworteten in beiden Versuchsreihen die meisten Patienten (42 Prozent beziehungsweise 47 Prozent), sie hätten von ihrem  behandelnden Arzt davon erfahren. Während Tipps von Freunden und Bekannten bei der ersten Umfrage mit 26 Prozent klar vor dem Internet mit 18 Prozent auf Platz zwei rangieren, liegt in der Befragung vom 3. Juni die Internetrecherche mit 28 Prozent vor dem guten Rat von Freunden (25 Prozent). Dies entspricht einer Steigerung von etwa 60 Prozent bei der Internetrecherche (siehe Abbildung 2). Die Online-Suche nach dem passenden medizinischen Angebot spielt offensichtlich eine immer größere Rolle.


Abbildung 2: Wie sind Sie auf unsere Einrichtung aufmerksam geworden?

Das Internet als wichtige Quelle bei Gesundheitsfragen

Auch für die Frage, wie und vor allem wo sich die Befragten zum Thema Gesundheit informieren, ist das Internet eine wichtige Größe. Hier nennen 212 beziehungsweise 222 von 501 Personen zuerst den Arzt. Auf Platz zwei und drei landen nahezu gleichauf die Medien Zeitung und Radio sowie das Fernsehen. Immerhin 149 Personen in der ersten und 152 Personen in der zweiten Umfrage nutzen das Internet, um sich zum Thema Gesundheit zu informieren. Das ist ein Drittel aller Umfrageteilnehmer.
Noch deutlicher wird die zunehmende Relevanz des Internets als Informationsquelle für Gesundheitsthemen bei der Auswertung der Antworten auf die Frage „Wohin wenden Sie sich als erstes, wenn Sie sich Sorgen um Ihre Gesundheit machen?“. Dass von mehr als 80 Prozent der Probanden der Arzt an erster Stelle genannt wird, dürfte nicht überraschen. Dass aber als zweitwichtigste Quelle das Internet gilt, ist beachtlich. 199 beziehungsweise 212 Mal wurde das Internet hier genannt. Das entspricht 39 und 42 Prozent. Auf Freunde, Bücher oder gar die Apotheke wird deutlich weniger zurückgegriffen (siehe Abbildung 3).


Abbildung 3: Wohin wenden Sie sich als erstes, wenn Sie sich Sorgen um Ihre Gesundheit machen?

Die meisten Befragten gaben an, dass sie ganz allgemein mindestens wöchentlich Onlineangebote nutzen (34 Prozent in der ersten Umfrage und 37 Prozent in der zweiten), ein Viertel surft sogar täglich im Web (23 Prozent und 27 Prozent). Das Internet ist mittlerweile ein wichtiges Medium zur schnellen Informationsbeschaffung.
Bei der Frage, wie oft sich die Teilnehmer der Befragung im Internet zum Thema Gesundheit informieren, zeigt sich eine Tendenz zur regelmäßigen und häufigeren Nutzung: während bei der ersten Umfrage nur 28 Personen angaben, sie würden sich wöchentlich online zum Thema Gesundheit informieren, waren es bei der zweiten Befragung schon 50 Teilnehmer. Monatlich nutzten nach der ersten Befragung 133 Personen, nach der zweiten Umfrage 161 Personen diese Möglichkeit. Die Zahl derer, die weniger als einmal im Monat nach Gesundheitsinformationen im Internet suchen, sank derweil von 200 auf 185.

Patienten wollen Informationen zu ihrem Arzt

Am wichtigsten ist den Patienten bei einer guten Arztsuche im Web, dass sie Informationen über dessen Behandlungsmöglichkeiten erhalten. Das gaben 241 beziehungsweise 275 Gesundheitsinteressierte an (48 Prozent beziehungsweise 55 Prozent). Gewünscht sind weiterhin Informationen über Spezialgebiete der Ärzte (41 beziehungsweise 43 Prozent), Angaben über freie Termine und Sprechstunden (30 beziehungsweise 27 Prozent) und eine Arztbewertung durch andere Patienten (27 beziehungsweise 25 Prozent; siehe auch Abbildung 4).


Abbildung 4: Was wünschen Sie sich am meisten von einer guten Arztsuche im Internet?

Wenn Patienten im Internet nach einem Arzt suchen, dann vor allem in Form von spezifischen Berufsbezeichnungen oder anhand des Namens der Erkrankung. Diese Kategorien wurden von 33 Prozent beziehungsweise 30 Prozent angegeben. Nach dem Namen des Arztes wird jedoch wenig gesucht. Mit dieser Methode kommen laut Umfrage nur 3 bis 5 Prozent zum gewünschten Ergebnis. Vor diesem Hintergrund ist zweifelhaft, ob allein eine Praxis-Homepage dem Arzt zu größerer Bekanntheit verhilft.

Auf die Frage „Wie gut gefallen Ihnen die Online-Seiten unserer Einrichtung (ZMK)?“ antwortete  im April etwa die Hälfte der Patienten, sie würden die Internetpräsenz des ZMK gar nicht kennen. Im Juni waren es immerhin noch 43 Prozent. Die auf Gesundheitsportalen eingebundene Online-Arztsuche kann den Interessierten helfen, die Homepage eines Arztes schnell und einfach zu finden.

Eine Arztsuche und Bewertung von Ärzten erleichtern die Arztwahl

Eine Online-Bewertung von Medizinern, wie es einige Online-Arztsuchen bieten, würde die Arztwahl vieler Patienten beeinflussen. So gaben 208 beziehungsweise 206 befragte Personen (41 Prozent) an, Bewertungen würden die Wahl des Arztes ein wenig beeinflussen, 173 oder 170 Personen (34 Prozent) gaben sogar an, dass dies ihre Entscheidung deutlich beeinflussen würde. Lediglich 70 Personen sagten im ersten Befragungsdurchgang, dies würde gar nichts an ihrer Arztwahl ändern, im zweiten Durchgang waren es nur noch 54 Befragte. Die Zahl derer, die einschätzten, dass die Arztbewertung ihre Entscheidung sehr stark beeinflussen würde, stieg bei der zweiten Umfrage auf 54 gegenüber 39 Teilnehmern der ersten Befragung. Die Studie zeigt, dass es für Mediziner im niedergelassenen Bereich sowie für poliklinische Einrichtungen und medizinische Versorgungszentren (MVZ) wirtschaftlich sinnvoll ist, sich in einer Online-Arztsuche darzustellen.

Zusammenfassung der Studienergebnisse

Die Ergebnisse dieser Untersuchung zeigen, dass das Web eine zunehmend wichtige Informationsquelle ist und auch im Gesundheitssektor eine immer bedeutendere Rolle spielt. Bei Sorgen um die eigene Gesundheit greifen deutlich mehr der befragten Personen auf Informationen aus dem Internet zurück als auf Ratschläge von Freunden und Bekannten oder von Apothekern. Die Online-Recherche nimmt einen immer höheren Stellenwert bei der Suche nach Ärzten ein. Um 60 Prozent steigerte sich die Suche im „World Wide Wartezimmer“ von der ersten Umfrage zur zweiten, die nur wenige Wochen später durchgeführt wurde. Vor allem möchten die Patienten im Internet Informationen über Behandlungsmöglichkeiten erhalten. Die Mehrheit der Befragten wünscht sich außerdem eine Online-Bewertung von Ärzten. Das würde vielen Menschen die Arztwahl erleichtern. In Zeiten, da 42 Prozent der in Deutschland lebenden Menschen das Internet als wichtigstes Erstinformationsmedium in Gesundheitsfragen betrachten und bereits 51 Prozent ihren Arzt online suchen, muss über Verbesserungen der Online-Angebote nachgedacht werden. Idealerweise wird die Praxis-Homepage durch umfassende Profile in einer Online-Arztsuche erweitert, um dem Informationsbedarf von Patienten nachzukommen und das Online-Praxismarketing auszubauen. Denn Ärzte sind meist keine Computer-Spezialisten.

Autoren: Marcel Kresin und Sven-David Müller; Karl-Liebknecht-Straße 5, 10178 Berlin

Quellen:
- Studie der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH am Universitätsklinikum Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit der imedo GmbH und Ecorium GmbH
Lausen, B. / Potapov, S. / Prokosch, H.-U. (2008): Gesundheitsbezogene Internetnutzung in Deutschland 2007. Abgerufen am 22.12.2009 unter http://www.univis.uni-erlangen.de/formbot/dsc_3Danew_2Fpub_view_26pubs_3D2008_3Atech_2FIMMD_2Finfome_2Fgesund_26dir_3Dtech_2FIMMD_2Finfome_26ref_3Dpub_26years_3Dall
- Gerhards, M. / Mende, A. (2008): Ein Drittel der Deutschen bleibt weiter offline. Abgerufen am 22.12.2009 unter http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/Gerhards.pdf
- Baumann, E. (2006): Auf der Suche nach der Zielgruppe – Das Informationsverhalten hinsichtlich Gesundheit und Krankheit als Grundlage erfolgreicher Gesundheitskommunikation. In: Böcken, J./ Braun,B./ Amhof, R./ Schnee, M. (Hrsg.): Gesundheitsmonitor 2006. Gütersloh: Verlag Bertelsmann Stiftung, 117-153.
- Quelle Abbildung 1: ARD/ZDF Online-Studie 2008
- Quelle Abbildungen 2-4: Studie der Unternehmensberatung Dr. Wieselhuber & Partner GmbH

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