EAF-Workshop bei imedo: Wie man Personalgewinnung durch Gleichberechtigung optimiert

Ein Bericht von Alessandro Di Dedda, Personalreferent bei imedo, über den EAF-Workshop bei imedo zur Bedeutung der Gleichberechtigung oder wie man mit etwas Feintuning sein Recruiting verbessern kann.

Am 13. Dezember 2011 haben wir uns sehr gefreut, Frau Mahler Walther und Frau Stein der EAF (Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V.) in unserem neuen Büro begrüssen zu können.

Frau Mahler Walther, stellvertretende Geschäftsführerin der EAF, hat uns einen Workshop zum Thema Gender, Diversity und Gleichberechtigung angeboten. Dieser Workshop war das Ergebnis einer ad hoc durchgeführten Analyse von imedo als Arbeitgeber; die Erstanalyse umfasste unsere Strategie und Erfolge in den Bereichen der Personalgewinnung und des Talentmanagements sowie die Gestaltung unserer Arbeitszeiten, unser Vergütungsmodell und generell unsere Unternehmenskultur.
Es handelte sich um Themen, die grundsätzlich jedes Unternehmen betreffen. Fragen wie:

  • Sind die Inhalte unserer Karriereseite (mittelbar oder unmittelbar) diskriminierend?
  • Wie viele unserer Mitarbeiter haben das Bedürfnis an flexiblen Arbeitszeitmodellen?
  • Wie ist die Qualität des Arbeitsumfelds?
  • Bieten wir genug Raum für die Entwicklung eigener Projekte?

Anhand von statistischen Daten waren wir dann in der Lage, die Haupttrends im Auge zu fassen und somit unseren Stand einzuschätzen: In Deutschland wünschen sich 41% der Mütter und 60% der Väter von Kindern unter 18 Jahren kürzere Arbeitszeiten, um sich der Familie zu widmen. Da facto wird dieser Trend durch weitere Zahlen bestätigt: 77% der arbeitstätigen Eltern zwischen 25 und 39 und 70% der Beschäftigen ohne Kinder bevorzugen dem finanziellen Faktor ein flexibles bzw. familienfreundliches Arbeitszeitmodell.
Die Arbeitnehmer von heute wünschen sich eine familienfreundliche Personalpolitik, die in der Lage ist, ihren praktischen Bedürfnissen entgegen zu kommen.

In diesem Kontext kann sich der Arbeitgeber diverse Angebote überlegen, die das Ziel verfolgen, die Work-Life-Balance seiner Angestellten unmittelbar zu verbessern und mittelbar ihre Arbeitsmotivation zu steigern. Hierfür spielen eine zentrale Rolle die sogenannten „nichtmonetäre“ Leistungen. Oft punkten Arbeitgeber bei ihren Mitarbeitern durch sehr einfache Initiativen: Homeoffice- und Teilzeitangebote, das Angebot von Wiedereinstiegschancen in den Beruf, leistungsgerechte Vergütung, etc.
Eine proaktive Kommunikation ist in der Regel die erste Voraussetzung für die erfolgreiche Implementierung solcher Maßnahmen, die sich als Ergebnisorientierung und „Vertrauenskapital“ in der Unternehmenskultur verwirklichen und etablieren. Frau Walther und die EAF schätzen das Return on Investment von einer gleichberechtigungsfitten Personalpolitik um die 25%.

Im Rahmen der Unternehmensberatung entstand eine sehr interessante Diskussion, deren Ziel war, unsere schon sehr guten Ergebnisse in puncto Gleichberechtigung zu optimieren. Wir haben festgestellt, dass die von imedo getroffenen Entscheidungen bereits ein hohes Arbeitsqualitätsniveau ermöglicht haben. Auch wenn wir keine grundsätzlich freien Arbeitszeiten anbieten, haben dennoch viele Mitarbeiter einen individuell gestalteten Vertrag, der zu ihren Bedürfnissen passt. Der Weg zum Optimum ist bekanntlich lang und steil und wir arbeiten jeden Tag an der Arbeits- und Lebensqualität unseres Teams.

Wir haben uns auf den Workshop sehr gefreut und empfehlen die EAF an jedes Unternehmen, das an den qualitativen Erfolgsfaktoren seiner Personalpolitik arbeiten möchte.

EAF | Europäische Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V.

Schumannstraße 5
10117 Berlin
Tel.: +49 (0)30 – 28879840
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Mail: info@eaf-berlin.de

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