Karrieren bei imedo: Thomas Kadauke
27. Juni 2011MarketingMitarbeiter im Interview
Thomas Kadauke, 29 Jahre alt, ist eines der vier Gründungsmitglieder von imedo. Als das start-up April 2007 in Stuttgart gegründet wurde, studierte Thomas Bioinformatik an der Uni Stuttgart. Bioinformatik, weil es die sinnvollste Verknüpfung der Interessen war: Bio im Abi und Programmieren seit er denken kann.
Seit wann bist du bei imedo? Und was machst du hier?
Ich bin seit 2007 dabei. Ich bin Programmierer und gehöre dem IT-Team an. Im Moment arbeiten wir gerade an einem Tool, das Ärzten ermöglicht, die Historie ihrer Profilaufrufe bei imedo zu sehen.
Was muss man sich darunter vorstellen?
Meine Aufgabe ist es vor allem, die Ideen, die andere im Team haben, in die Tat umzusetzen. Während in unserem Team Adam eher für die Designaspekte zuständig ist, kümmer ich mich vor allem darum, dass der Hintergrund programmiert wird. Das mag ich am meisten und ganz besonders, wenns knifflig wird. Man muss sich zum Beispiel vorstellen, welche riesige Datenmengen für die Darstellung der Profilaufrufe genutzt werden: Innerhalb von drei Monaten gab es 35 Millionen Profilaufrufe. Damit wir den Ärzten tages- oder wochenaktuelle Daten geben können, müssen sie portionsweise vorgerechnet und aktuell wieder zusammengesetzt werden. Denn ein Arzt, der diese Zahlen sehen will, setzt sich nicht fünf Minuten hin und wartet. Aber daran arbeiten wir gerade. Ob das so funktioniert, wie ich es angedacht habe, bleibt bis zur Test-Umsetzung live auf dem Server spannend. Zu meinen Aufgaben gehört aber auch allgemein das Extrahieren von Daten und die statistische Auswertung unserer Daten – wie zum Beispiel anlässlich unserer Augenarztwahl.
Serverbetreuung gehört auch dazu – sowohl tags als auch nachts. Allerdings passiert nachts eher selten etwas. Meistens kommt genau nach Arbeitsschluss irgendetwas und die letzten, die im Büro sind, bemerken es und melden es mir. Ganz zu Anfang bei imedo gehörte auch Community Betreuung zu meinen Aufgaben.
Was magst du am liebsten an imedo?
Die imedo Community! Damit haben wir angefangen und dort kommt viel posititves Feedback. Es ist einfach schön, zu hören: “So toll hier.” oder “Das hat mir so geholfen.” In der Community sieht man eine schöne Dynamik und viel Interaktion zwischen den Usern.
Was würdest du gerne ändern?
Verändern ist mein Job. Ich verändere ständig bestehende Dinge. Wenn ich allerdings in einem “wünsch-dir-was”-Land wäre, dann würde ich gern einiges von Facebook für unsere Community übernehmen. Ich würde von der reinen Gruppen- und Forenstruktur weggehen und den Fokus mehr auf Freunde, Statusmeldungen und Aktivitätsstreams legen. Das verbindet die Nutzer von imedo mehr und schließt auch einige Konfliktquellen aus.
Welchen richtig guten Tipp gibst du einem Berufsanfänger, der wie du unbedingt Programmierer in einem Unternehmen wie imedo werden will?
Sich bei uns bewerben! Wenn sich so jemand auch für Gesundheit, Community und Suchmachinenoptimierung interessiert, der ist bei uns richtig aufgehoben.


