Archive for Dezember, 2009

Marcel Kresin verstärkt die imedo-Unternehmenskommunikation

Der Bereich Unternehmenskommunikation hat im Dezember Verstärkung bekommen: Marcel Kresin ist neuer Referent für Unternehmenskommunikation und unterstützt auch die Online-Medizinredaktion, teilt heute imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller mit. Kresin ist für den Ausbau des von imedo produzierten und präsentierten Gesundheitsfernsehens sowie die Zusammenarbeit mit den Medien-Kooperationspartnern verantwortlich.
Marcel Kresin
Marcel Kresin steht kurz vor seinem Abschluss in Publizistik und Kommunikationswissenschaften sowie Linguistik an der Freien Universität Berlin. Vor Aufnahme des Studiums hatte der 33-jährige bereits eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel abgeschlossen und war danach 18 Monate als kaufmännischer Angestellter in einem der bedeutendsten Großhandelsverbände Deutschlands (Igefa Handelsgesellschaft mbH) tätig. Während seiner Studienzeit absolvierte Kresin ein journalistisches Praktikum in der Redaktion des uniRadio Berlin-Brandenburg. Seinen ersten Einsatz hatte Kresin in der Organisation der Pressekonferenz zur Präsentation des Gesundheitskostenplakates.

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Mitarbeiter im Interview: Marcel Kresin

Heute im Interview: Marcel Kresin, Referent für Unternehmenskommunikation bei imedo.de

1. Mit wem hättest Du als Kind gern getauscht? Mit Erwachsenen – um abends nicht so früh ins Bett zu müssen…Marcel Kresin

2. Was wolltest Du mal werden, als Du jung warst? Radiomoderator.

3. Was war Dein erster Job? Inventurhilfe im Supermarkt, Flyerverteiler.

4. Was spornt Dich an? Erfolgserlebnisse.

5. Wozu kannst Du nicht “Nein” sagen? Wenn mich Freunde um etwas bitten.

6. Was machst Du in Deiner Freizeit am liebsten? Beachvolleyball spielen, fotografieren.

7. Was schätzen Deine Freunde an Dir? Mein offenes Ohr und meine Hilfsbereitschaft.

8. Was war Dein größter persönlicher Erfolg? Der erfolgreiche Abschluss meiner Ausbildung.

9. Nenne drei Dinge, auf die Du persönlich verzichten könntest. Socken nach dem Waschen sortieren, Weihnachtsstress, Fernsehen.

10. Worauf könntest Du nie verzichten? Freunde.

11. Ergänze den Satz: Kommunikation ist … alles!

12. Was macht die Arbeit bei imedo in Deinen Augen so spannend? Die Abwechslung.

13. Was ist Deine Position bei imedo? Referent für Unternehmenskommunikation.

14. Seit wann bist Du bei imedo? Seit Dezember 2009.

15. Wie lautet dein Benutzername auf imedo.de? Gezino.

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Gesundheitskostenplakat offenbart Schwächen des Deutschen Gesundheitssystems

Die Kosten des Gesundheitswesens betrugen 253 Milliarden Euro und sind um drei Prozent gestiegen, informiert Medizinjournalist Sven-David Müller von imedo aus Anlass der Präsentation des Gesundheitskostenplakates in Berlin. Erstmalig und in einzigartiger Form zeigt das Gesundheitskostenplakat alle aktuellen Finanzdaten und Informationen zum Gesundheitswesen in Deutschland auf einen Blick. Das Gesundheitskostenplakat ist ein umfassender und trotzdem übersichtlicher Kostennavigator.Gesundheitsausgaben im privaten Konsum - imedo.de

Prävention und Gesundheitsförderung reformieren
Prävention und Gesundheitsförderung sind in der Lage, Krankheiten zu vermeiden und Kosten einzusparen. Nach allgemeiner Ansicht sind die Ausgaben in diesem Bereich gering. Der Blick durch die Gesundheitslupe zeigt hingegen, dass die Ausgaben für Prävention und Gesundheitsschutz um 7,9 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro und davon für die Gesundheitsförderung um beachtliche 15,5 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro gestiegen sind. In der Prävention fehlt nicht das Geld, sondern der effektive Einsatz, um gesundes Verhalten bei den Menschen zu erreichen. Vor diesem Hintergrund ist zu überlegen, ob Druckwerke, Plakate und Fernsehspots mehr erreichen als die persönliche Aufklärung. Müller errechnete, dass für diese Summe 100.000 Präventions-Fachkräfte (Präventologen) wie beispielsweise Bewegungstherapeuten, Diätassistenten und Ernährungsberater DGE sowie psychologische und pädagogische Fachkräfte die Bevölkerung im Dialog persönlich beraten, schulen und informieren könnten. Ein Präventions-Fond, in den alle Kostenträger einzahlen, könnte die Prävention und den Gesundheitsschutz revolutionieren.

Geringe Kosten für Verwaltung
Als Kostentreiber stehen häufig die Verwaltungskosten der Krankenkassen im Mittelpunkt der Diskussion. Diese machen jedoch nur 5,2 Prozent der Gesundheitsausgaben aus und sind lediglich um 0,7 Prozent gestiegen. Sowohl die Inflationsrate als auch die allgemeine Steigerung der Gesundheitsausgaben liegen deutlich darüber. International muss das Deutsche Gesundheitswesen den Vergleich nicht scheuen: Das US-amerikanische System versorgt nicht alle Einwohner und verursacht trotzdem 47 Prozent mehr Ausgaben in Bezug auf das Bruttoinlandsprodukt als in Deutschland.

Ärztliche Leistungen imedo.deÄrztliche Leistungen verursachen Kosten in Höhe von 68,9 Milliarden Euro und Arzneimittel 41,7 Milliarden Euro. Die Steigerung der Ausgaben beträgt für die ärztliche Leistung 3,5 Prozent und für Arzneimittel 5 Prozent.

Gesundheit ist weit günstiger als viele Menschen glauben, denn die Bürger wenden durchschnittlich nur 4 Prozent ihrer Mittel dafür auf. Das ist weniger als für Urlaub, der 5 Prozent ausmacht. Damit ist das höchste Gut in Deutschland nicht zu teuer.

Volksdroge Schmerzmittel
Die Gesundheitslupe zeigt auch das Problem der zunehmenden Selbstmedikation zur Schmerzlinderung: Menschen in Deutschland gaben 213 Millionen Euro für die Schmerzbekämpfung aus. Sieben der zehn am häufigsten gekauften Arzneimittel wirken gegen Schmerzen. Immer mehr Todesfälle und Krankheiten sind das Ergebnis der zunehmenden Selbstmedikation. Schmerzmittel können die Leber und die Nieren massiv schädigen, paradoxer Weise Kopfschmerzen verursachen und zu Magengeschwüren führen. Die übermäßige Einnahme von Schmerzmitteln kann zum irreversiblen Ausfall der Nierenfunktion und damit zur Notwendigkeit der Dialysebehandlung (Blutwäsche) führen. Analgetika verursachen zudem auch Krebserkrankungen.

Seit den 90er Jahren und zunehmender Arbeitslosigkeit ist der Krankenstand in Deutschland nahezu kontinuierlich rückläufig und jetzt mit 3,2 Prozent auf dem historischen Tiefstand. Parallel besitzt die Selbstmedikation eine zunehmende Tendenz. Da die Menschen in Deutschland nicht grundsätzlich gesünder geworden sind, lässt sich ableiten, dass Arbeitnehmer in Krisenzeiten seltener „krankfeiern“, häufiger krank arbeiten und mutmaßliche Bagatell-Erkrankungen selbst behandeln, um sich nicht krankschreiben lassen zu müssen. Die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust hat medizinische Konsequenzen. Extrem ist die Hinwendung der Bevölkerung zu freiverkäuflichen schmerzlindernden Arzneimitteln.

Der auf Schmerztherapie spezialisierte Mediziner Dr. Siegfried Spernau aus Neu-Isenburg prangert die Fehlversorgung der Menschen mit Schmerzmitteln an und konfrontiert die Politik mit einem Forderungskatalog. Konkret fordert Doktor Spernau, dass bestimmte Schmerzmittel nur in niedriger Dosierung und kleinen Packungsgrößen bei eingeschränkter empfohlener Anwendungsdauer freiverkäuflich in Apotheken erhältlich sein sollen. Die Indikationen sind zu beschränken, die Information durch Arzneimittelindustrie, Ärzte und Apotheker zu optimieren und einige Schmerzmittel sollten grundsätzlich nur durch einen Arzt verordnet werden können. Profitgier darf nicht zu Lasten der Gesundheit gehen. Die Kombination von schmerzlindernden Substanzen und Vitamin C ist ineffektiv und täuscht verharmlosend über das Schmerzmittel mit seinen zahlreichen Nebenwirkungen hinweg.

Immer größere Lücken bei der ärztlichen Versorgung
Seit 1995 ist das Durchschnittsalter der Kassenärzte um fast vier Jahre auf jetzt 51,4 Jahre angestiegen. Gleichzeitig nahm die Zahl der Absolventen im Fach Humanmedizin ab. Diese Entwicklung führt zu einer zunehmenden Überalterung und strukturellen Problemen in der ärztlichen Versorgung. Schon jetzt klagen Menschen in dünn besiedelten Gegenden über Ärztemangel: Die Zahl der niedergelassenen Ärzte nimmt ab und Patienten können weder zeit- noch wohnortnah versorgt werden. Zudem gibt es Defizite in der fachärztlichen Versorgung. Parallel zu diesen Entwicklungen steigt das Durchschnittsalter in Deutschland und erfordert eine intensive ärztliche Betreuung. Dr. Ellis Huber präsentiert mit der langjährigen Erfahrung als Präsident der Berliner Ärztekammer neue Versorgungskonzepte der strukturierten ärztlichen Versorgung, die den Ärztenotstand aufhalten und die Versorgungskrise vermeiden können.

Ländliche Regionen brauchen Driving Doctors
Ärztemangel muss nicht sein, wenn mit einem innovativen Versorgungsmanagement die Ärzte zu den Patienten kommen und nicht wie bisher umgekehrt. Junge Ärzte braucht das Land aber die Arztpraxis auf dem Land ist kein Anreiz für junge Mediziner aus der Stadt heraus zu ziehen: Sie entscheiden sich nach dem Abschluss ihres Medizinstudiums oder nach bestandener Facharztprüfung nicht für Haus und Praxis auf dem Dorf, sondern bleiben in den urbanen Zentren oder gehen gar nach Australien. Die Hausarztpraxis und erst recht die Facharztpraxis auf dem Land passen nicht mehr zur Lebensplanung junger Mediziner. Notwendig ist daher eine neue Organisationsstruktur für die ärztliche Versorgung ländlicher Regionen, von der Uckermark über den Bayrischen Wald bis zur Schwäbischen Alb: Der Arzt kommt mit dem Auto in das Haus des Patienten, beschreibt Huber die Lösung des Problems.

Gesundheitskostenplakat ist im Buchhandel erhältlich
Der Berliner Wissenschaftsverlag Dr. Köster verlegt das Gesundheitskostenplakat mit einer Begleitbroschüre (ISBN 978-3-89574-726-7), welches für 12,80 € im Buchhandel erhältlich ist. Im Grußwort der begleitenden Broschüre äußert sich MdB Rudolf Henke (Arzt und erster Vorsitzender des Marburger Bundes) zu Problemen und Problemlösungen im Gesundheitswesen. Im Internet ist das Gesundheitskostenplakat unter www.gesundheitskostenplakat.de zu finden. Die Medizinredaktion des von der imedo GmbH betriebenen Gesundheitsportals www.imedo.de hat das Gesundheitskostenplakat entwickelt und herausgegeben.

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imedo Pressekonferenz zum Gesundheitskostenplakat am 16. Dezember 2009

Muss der Arzt auf die Rote Liste und ist Gesundheit bald unbezahlbar?

Erstmalig zeigt das Gesundheitskostenplakat alle aktuellen Daten zum Gesundheitswesen in Deutschland auf einen Blick und macht Fehlentwicklungen und Tendenzen transparent. imedo stellt das Gesundheitskostenplakat sowie den begleitenden Report am 16. Dezember 2009 um 11.00 Uhr in Berlin vor.

Die Gesundheitslupe zeigt unter anderem, das Problem der zunehmenden Selbstmedikation zur Schmerzlinderung: Menschen in Deutschland gaben 213 Millionen Euro für dieimedo Gesundheitskostenplakat - Die Kostenströme im Gesundheitswesen Schmerzbekämpfung aus. Sieben der zehn am häufigsten gekauften Arzneimittel wirken gegen Schmerzen. Immer mehr Todesfälle und Krankheiten sind das Ergebnis der zunehmenden Selbstmedikation. Schmerztherapeut Dr. Siegfried Spernau zeigt die Risiken dieser Fehlversorgung auf, stellt effektive Therapien vor und fordert die Politik heraus. Noch nicht geklärt ist, ob es eine Korrelation zwischen abnehmendem Krankenstand und zunehmender Selbstmedikation gibt.

Das Gesundheitskostenplakat ist ein umfassender und trotzdem übersichtlicher Kostennavigator für das Gesundheitswesen, der ohne Konkurrenz ist: Es zeichnet den Strom von 253 Milliarden Euro nach, räumt mit Mythen auf und zeigt Verblüffendes über die Gesundheitsausgaben und Beeindruckendes zur Gesundheitsförderung. Das Gesundheitskostenplakat ist die Antwort auf die Frage, ob nach der Finanzkrise die Gesundheitskrise droht. Dr. Ellis Huber präsentiert mit der langjährigen Erfahrung als Präsident der Berliner Ärztekammer neue Konzepte der strukturierten Gesundheitsfürsorge, die den Ärztenotstand aufhalten und die Versorgungskrise vermeiden. Medizinjournalist Sven-David Müller moderiert die Pressekonferenz und erläutert das Gesundheitskostenplakat. Im Grußwort der begleitenden Broschüre äußert sich MdB Rudolf Henke (Arzt und erster Vorsitzender des Marburger Bundes) zu Problemen und Problemlösungen im Gesundheitswesen.

Programm:

11.00 Uhr   Begrüßung und Einführung, Sven-David Müller
11.05 Uhr   Das Gesundheitskostenplakat - 253 Mrd. Euro, Sven-David Müller
11.15 Uhr   Muss der Arzt auf die Rote Liste? Dr. med. Ellis Huber
11.25 Uhr   Volksdroge Schmerzbekämpfung, Dr. med. Siegfried Spernau
11.35 Uhr   Diskussion und Ausblick
11.45 Uhr   Individuelle Gespräche, Interviews, Imbiss
Moderation: Sven-David Müller (Medizinjournalist) und Andreas Köster (Redaktionsleiter)

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Zum Vorstandsvorsitzenden gewählt: imedo-Redaktionsleiter Andreas Köster

Am 26. November 2009 wählten die Mitglieder des Vereins zur Förderung der Wirtschaftskommunikation e.V. Andreas Köster zum ersten Vorstandsvorsitzenden. Dieses Amt hat der Redaktionsleiter des Gesundheitsportals www.imedo.de in der zweiten Amtszeit inne. Wir freuen uns sehr über das ehrenamtliche Engagement zur Förderung der Wirtschaftskommunikation unseres Redaktionsleiters, macht imedo-Kommunikationsleiter Sven-David Müller deutlich.

Redaktionsleiter Andreas KösterAndreas Köster (27) ist seit August 2009 als Redaktionsleiter in der Kommunikationsabteilung der imedo GmbH in Berlin tätig. Köster hat an der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) Wirtschaftskommunikation studiert. Seit Übernahme der Redaktionsleitung durch den Berliner stieg die Nutzerzahl der Gesundheitsnews von imedo um 43,7 Prozent. Zusammen mit der Medizin-Redakteurin Svea Hagen hat Andreas Köster die Qualität der News entscheidend verbessert und neue Impulse gesetzt, stellt Müller fest. Zusammen mit der Medizinredaktion ist Köster Autor des Booklet zum Gesundheitskostenplakat, das am 16. Dezember im Rahmen einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt wird. Das Gesundheitskostenplakat ist der erste umfassende Kostennavigator für das Gesundheitswesen in Deutschland. Es bringt Transparenz ist die Strukturen sowie Kosten und offenbart Defizite im Gesundheitssystem.

Der gemeinnützige Verein zur Förderung der Wirtschaftskommunikation unterstützt seit 2000 studentische Projekte sowie den Dialog zwischen Wissenschaft und Unternehmen in der Wirtschaftskommunikation. Der Verein ist auch finanzieller und rechtlicher Träger des Deutschen Preises für Wirtschaftskommunikation, der 2010 seit zehnjähriges Jubiläum als lobbyfreie Auszeichnung von Kommunikationsmaßnahmen feiert.

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