Archive for Juni, 2009

Von wegen Einheitssatz: Verbraucher können auch bei der gesetzlichen Krankenkasse Beiträge sparen

Gesundheitsfond und Krankenkasseneinheitssatz reduzieren das Einsparungspotential für gesetzliche Versicherte nicht, informiert heute das Gesundheitsportal www.imedo.de, das einen umfangreichen Krankenkassenvergleichsrechner online stellt. Viele Verbraucher glauben fälschlich, dass seit der letzten Gesundheitsreform für alle gesetzlich Versicherten der gleiche Krankenkassenbeitrag gilt. Der Vergleichsrechner ermöglicht kostenlos, die beste gesetzliche oder private Krankenkassen sowie Zusatzversicherungen zu finden, Geld zu sparen und bessere Leistungen zu erhalten. „Die gesetzlichen Krankenkassen haben keinen einheitlichen Kostenrahmen“, betont imedo-Pressesprecher Sven-David Müller heute bei der Präsentation des Krankenkassenvergleichsrechners, der für den Vergleich von gesetzlichen Krankenkasse unter folgendem Link: gesetzliche Krankenversicherung zu finden ist. „Gesetzlich Versicherte, die Sparangebote suchen, sind bei imedo.de richtig“, macht Müller deutlich.

Durch Wahltarife, Prämien, Beitragsrückerstattungen und Bonusprogramme können Versicherte entscheidend sparen. Andererseits unterscheidet sich das Angebotsspektrum der gesetzlichen Krankenkassen (GKV) deutlich. Grundsätzlich sind die Leistungen der GKV im Sozialgesetzbuch festgelegt: Alle gesetzlichen Krankenkassen müssen das medizinisch notwendige finanzieren. Im Detail gibt es aber entscheidende Unterschiede und der Vergleich lohnt sich, denn die Kassen bieten unterschiedliche Zusatzleistungen. Das individuelle Angebotsspektrum reicht von speziellen Chronikerprogrammen und der Übernahme von naturheilkundlichen Therapien wie Homöopathie bis zur besonderen Unterstützung von Präventionsmaßnahmen. Andere Krankenkassen bieten eine ausgeprägte individuelle Beratung an, verfügen über eine Ärzte-Hotline, geben besondere Zuschüsse für Vorsorgekuren oder übernehmen die Kosten für (Reise-)Impfungen. „Die Annahme, dass alle gesetzlichen Krankenkassen ein identisches Leistungsspektrum aufweisen, ist nicht richtig. Es ist möglich, eine Krankenkasse über imedo.de zu finden, die wenig kostet und viel bietet“, erläutert Müller. Aber auch Privatversicherte haben ein ausgesprochenes Sparpotential, wenn sie sich informieren und den Wechsel der Krankenkasse nicht scheuen.

imedo.de ist für eine komfortable Arztsuche bekannt, die eine Empfehlungsfunktion einschließt. „Wir verzeichnen jeden Monat drei Millionen Arztsuchen und präsentieren unsere Suche auch auf Internetseiten wie spiegel.de, zeit.de oder manager-magazin.de. Wir sind davon überzeugt, dass wir mit diesem Angebot unseren Nutzern einen entscheidenden Service anbieten können. Im Sinne des Verbraucherschutzes können die Nutzer kostenlos und unverbindlich Informationen anfordern“, betont Müller abschließend.

Weitere Links:

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Community-Feature “Meine Gesundheit”

Suchen Sie auch immer wieder die Telefonnummer Ihres Zahnarztes? Sie wollen in Ihrer Apotheke gerne telefonisch ein Medikament vorbestellen, haben aber die Nummer nicht griffbereit? Sie vergessen öfters die Einnahme Ihres Medikamentes? “Meine Gesundheit” ist Ihr persönlicher Bereich auf imedo.de, in dem Sie Ihre Adressen, Telefonnummern, Medikamente und Informationen rund um Ihre Gesundheit organisieren können. In unserer Präsentation erfahren Sie mehr.

Tipp: Wenn Sie rechts oben auf den Pfeil klicken, kommen Sie auf eine größere Darstellung der Präsentation.

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Stimmen Sie ab: Deutschlands beste Hausarzt-Praxis

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

wir freuen uns sehr, dass Sie sich an der Wahl der besten Hausarzt-Praxis in Deutschland beteiligen möchten. Dazu gehören Praxen von Fachärzten für Allgemeinmedizin, Praxen von hausärztlich niedergelassenen Fachärzten für Innere Medizin und Praxen von praktischen Ärzten. Das Gesundheitsportal imedo führt die Wahl vom 7. Juli bis zum 7. September 2009 durch.

Unsere Medienpartner sind Deutschlands größtes Community-Netzwerk für Frauen womanweb.de, das Magazin für mehr Wohlbefinden Gesunde Medizin mit dem Internetportal gesundemedizin.de, die Zeitschrift Aktuell für die Frau sowie Radio Paloma.

So funktioniert die Abstimmung:

Zur Online-Abstimmung suchen Sie in der imedo-Arztsuche Ihren Hausarzt heraus und empfehlen ihn. Vergeben Sie hierzu in den sieben Kategorien jeweils einen bis fünf Sterne. Alle registrierten und eingeloggten imedo-Mitglieder (Jetzt kostenlos anmelden) können direkt online abstimmen. Unregistrierte Nutzer müssen ihre Stimmabgabe durch eine E-Mail-Validierung bestätigen. Alle gültigen Empfehlungen, die im Zeitraum vom 7. Juli bis 7. September 2009 erstellt werden, gehen automatisch in die Abstimmung ein. Die Hausarzt-Praxis mit den meisten positiven Bewertungen erhält den Award.

Sie haben außerdem die Möglichkeit, das Abstimmungsformular als PDF herunterladen und ausdrucken. Schicken Sie das vollständig ausgefüllte Formular bis zum 7. September 2009 an unsere Postadresse (imedo GmbH, Stichwort: Beste Hausarzt-Praxis, Karl-Liebknecht-Straße 5, 10178 Berlin) oder faxen Sie es an folgende Faxnummer: 030 - 688 316 - 190.

Abstimmungsformulare zum Herunterladen:

Brief-Formular (PDF)

Fax-Formular (PDF)

Abstimmung per E-Mail

Sie können Ihre Stimme auch per E-Mail (bestepraxis2009@imedo.de) abgeben. Dazu nennen Sie uns bitte den Namen und die Adresse Ihres Hausarztes, kopieren die folgenden sieben Empfehlungskategorien in den E-Mail-Body und geben bei jeder Kategorie einen bis fünf Sterne an.

  1. Terminverfügbarkeit
  2. Pünktlichkeit
  3. Mitarbeiter
  4. Zwischenmenschliches
  5. Leistungen
  6. Privatsphäre
  7. Praxisausstattung

Nur vollständig ausgefüllte Empfehlungsformulare, Online-Bewertungen und E-Mails gehen in die Wahl der besten Hausarzt-Praxis ein. Eine telefonische Abstimmung ist nicht möglich.

Weitere Informationen zur Wahl der besten Hausarzt-Praxis finden Sie im Pressebereich von imedo.

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Community-Feature “Gründung und Moderation von Gruppen”

Auf imedo gibt es mittlerweile über 1.500 verschiedene Gruppen. Hier werden Gesundheitsthemen ebenso diskutiert, wie auch soziale oder emotionale Themen. Als Gruppengründer sind Sie immer auch der Moderator Ihrer Gruppe. Doch wie geht das und welche Aufgaben bringt die Moderation mit sich? In dieser Präsentation erfahren Sie, wie Sie einen lebendigen und interessanten Erfahrungsaustausch auf imedo.de gestalten können.
Tipp: Wenn Sie rechts oben auf den Pfeil klicken, kommen Sie zu einer größeren Version dieser Präsentation.

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Hier sind die Gewinner!

Zwei unserer Gewinnspiele sind am Wochenende beendet worden. Heute haben wir die Verlosung vorgenommen und wollten Euch gerne daran teilhaben lassen. Viel Spaß beim Anschauen und herzlichen Glückwunsch an die Gewinner!

PS: Alle Gewinner werden von uns mittels privater Nachricht auf imedo.de angeschrieben.

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Community-Feature “Ziele”

In dieser Präsentation erfahren Sie, wie Sie sich auf ihrem Gesundheitsportal www.imedo.de ein persönliches Ziel einrichten und andere Mitglieder motivieren können. Suchen Sie sich selber Schützlinge, deren Ziel Sie gerne unterstützen möchten und seien Sie Motivator für Mitglieder. Gemeinsam kann man mehr erreichen.

Tipp: Wenn Sie rechts oben auf den Pfeil klicken, kommen Sie zu einer größeren Version dieser Präsentation.

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Zahnheilkunde-Expertin beantwortet Ihre Fragen auf imedo.de

chatter_teeth_joke_265126_lWas tun bei Panik vorm Zahnarzt? Greifen Zahnärzte zu schnell zum Bohrer? Muss mein Zahn wirklich gezogen werden? Was ist eine Wurzelbehandlung und warum darf ich danach nicht rauchen?

Die DENTAPRIME Chefärztin Doktor Schindjalova ist Expertin der Gruppe Zahnheilkunde, Kieferchirurgie und Implantate und beantwortet Ihnen gerne Ihre Fragen rund um Ihre Zähne.

Stellen Sie hier Ihre Fragen und diskutieren Sie mit.

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imedo.de im ZDF

In der gestrigen ZDF-Sendung “Maybrit ILLNER” wurde unter dem Titel “Setzen, sechs, Herr Doktor!” über den geplanten Ärzte-TÜV der AOK und über andere Ärzte-Bewertungsportale diskutiert. Dabei wurde auch die Arztsuche und -empfehlung von imedo erwähnt.

Hier geht es zur Maybrit ILLNER-Sendung vom 18. Juni 2009 und hier geht es zum dazugehörigen Artikel.

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Community-Feature “Erfahrungsberichte”

Eine der wichtigsten Funktionen des Gesundheitsportals www.imedo.de ist der Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen und deren Angehörigen. Wenn Sie beim Arzt unvorbereitet von einer neuen Diagnose erfahren, möchten Sie wissen, was das für Ihr Leben bedeutet. Auf imedo.de können Betroffene von ihren Erfahrungen berichten und dadurch anderen Personen weiterhelfen. Dieser Erfahrungsaustausch kann zum einen direkt in den Foren und Gruppen auf imedo stattfinden. Dort werden die Erfahrungen der Mitglieder interaktiv wie in einem Gespräch wiedergegeben. Zum anderen können Mitglieder eigene Berichte schreiben, die ihr Wissen und ihre persönlichen Erfahrungen wiederspiegeln. In der folgenden Präsentation erfahren Sie, wie Sie auf imedo.de eigene Erfahrungsberichte erstellen und Erfahrungsberichte von anderen Mitgliedern lesen und kommentieren können.

Tipp: Wenn Sie rechts oben auf den Pfeil klicken, kommen Sie zu einer größeren Version dieser Präsentation.

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Chancen und Risiken des Internets für Selbsthilfegruppen

Link: Chancen und Risiken des Internets

Datenschutzveranstaltung: Vortrag von Dr. med. Ellis Huber

Gemeinsam mit der Landesvereinigung Selbsthilfe Berlin e.V. veranstaltete imedo eine Informationsveranstaltung zum Thema “Datenschutz im Internet”. Referenten waren Rechtsanwalt Niko Härting mit Fachgebiet Internetrecht sowie Dr. Ellis Huber, ehemaliger Präsident der Ärztekammer und heutiger Vorstandsmitglied der DAG SHG. Der Vortrag von Dr. Ellis Huber beleuchtete die “Chancen und Risiken des Internets für Selbsthilfegruppen“. Dabei betonte er die wachsende Bedeutung des Internets für Patienten, Selbsthilfegruppen (SHGs) und das Gesundheitssystem allgemein.

Fragen und Personen “googeln”

Wenn Sie eine Frage haben, googeln Sie diese doch einfach mal. So macht es jedenfalls Dr. Huber. Er informiert sich auf diese Weise auch über neue Bekannte, um von möglichen “Schattenseiten” zu erfahren, so wie einige Unternehmen das mittlerweile auch bei Bewerbern tun. Huber selbst hat bereits die negative Seite des Internets kennengelernt. Auf einer Konferenz wurde ein Foto von ihm gemacht, auf dem er einem Geistheiler die Hand schüttelte. Prompt gab es Probleme bei der nächsten Verhandlung mit einer Krankenkasse.

Ist das Internet gut oder böse?

Das Internet ist ein sinnvolles Instrument, wenn man es richtig zu nutzen weiß. Es kann aber auch leicht missbraucht werden. Daher rät Huber zu einer umsichtigen Verwendung des Kommunikationsmediums. Dagegen nützen Verbote von Seiten der Politik überhaupt nichts. Das Internet hat die Welt verändert. Es hat neue Umgangsweisen und Kommunikationskulturen hervorgebracht. Für Ellis Huber eine Kulturrevolution bzw. ein kultureller Quantensprung. Es hat die Wirtschaft und die Gesellschaft umgekrempelt. Einige wollten das Internet nutzen um ihre Geldgier zu befriedigen und die Naivität ihrer Opfer auszunutzen. Andere versuchten mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen. Doch diese „dotcom-Blase“ platzte. Entscheidend für den Erfolg eines Unternehmens ist die Mischung von Internet und herkömmlichen Systemen. Die Kunst, neue Instrumente mit dem zu verbinden, was wir schon haben. Das gilt auch für die Medizin.

Vom “Halbgott in weiß” zum “Helfer des Patienten”

Dr. Huber prognostizierte eine Veränderung des Arztberufes vom “Halbgott in weiß” zum “Helfer und Partner des Patienten”. Das fällt Ärzten nicht leicht. Sie sind es gewohnt, zu sagen wo es langgeht. Jedoch kann kein Mediziner so viel wissen, wie ein Patient heute im Internet erfahren kann. Deshalb wird zukünftig die Beratung im Vordergrund des Berufes stehen. Ideal wäre ein Arzt, der auch mal zusammen mit dem Patienten im World Wide Web nach Lösungen sucht. Denn im Internet gibt es nicht nur verlässliche Informationen, sondern auch Obskures und Hoffnungsvolles. Statt zu verordnen und zu verschreiben wird der Arzt die Informationen für den Patienten bewerten und nach individuellen Lösungen suchen. Kein Patient ist wie der andere. Die Frage wird also sein, was für den jeweiligen Menschen in seiner Lage sinnvoll und vernünftig ist. Dieser Wandel kommt in einer Zeit, wo sich unser Verständnis von Gesundheit und Krankheit verändert. In den 20er Jahren stellte man sich den Menschen als hoch komplexe Fabrik vor. Entsprechend wurde das Gesundheitswesen organisiert. Mittlerweile geht die Entwicklung vom Räderwerk hin zum Netzwerk. Netzwerke sind viel lebendiger und lassen Freiräume zu. Das Netzwerk Internet hat Ähnlichkeit mit dem Gehirn. So wie es Menschen gibt, die das Internet missbrauchen oder Blödsinn einstellen, gibt es auch Gehirnzellen, die Dummheiten anstellen. Trotz der chaotischen Vielfalt im Hin, kommt aber in der Regel ein hoch individuelles und gleichfalls sinnvolles Ergebnis heraus.

Die Möglichkeiten des Internets nutzen

Auch in einem Wirtschaftsunternehmen sind Netzwerke produktiver und kreativer als Räderwerke. Die Selbstorganisation im Kleinen und gemeinsame Zielorientierung im Großen, ist effektiver. Im Gesundheitswesen muss vor allem die Bürokraten weg. Es fehlt an Zwischenmenschlichkeit, Einfühlsamkeit, Vernunft und Achtsamkeit. Dafür müssen die Möglichkeiten des Internets ausgenutzt werden. Seine offene Kommunikation überwindet Grenzen und die SHGs sollten das ausnutzen und zusammenarbeiten. So wird das hierarchische System gezwungen, Macht abzugeben zu Gunsten der Entscheidungsgewalt der Betroffenen. Regionale, kommunale Versorgungsgemeinschaften müssen gestärkt werden. Eine Gesetzliche Krankenversicherung erhält durchschnittlich 2.300 Euro pro Patient. Die Hälfte davon wird in Vorgängen verpulvert, die weder helfen noch heilen. Zum Beispiel ist ein Computer-Tomograph als Massenplacebo überflüssig. Für die Verwaltung sollten auch keine 50 Prozent des Geldes draufgehen. Bis zu 30 Prozent könnten besser für die medizinische Behandlung verwendet werden. Es ist eine neue Managementkultur notwendig, die Vertrauen, Glaubwürdigkeit und Offenheit herbeiführt. Das Internet kann helfen diese Transparenz herzustellen. Huber forderte von den Ärzten, Patienten so zu behandeln, wie sie selbst behandelt werden wollen. Dann würde es überflüssige Behandlungen zukünftig nicht mehr geben. Zusätzlich verlangte er ein Rückmeldesystem nach dem Vorbild von eBay: statt alles zu überwachen sollte nur dort geprüft werden wo etwas schiefgelaufen ist. Dann wäre ein schlankes Management möglich und das Gesundheitssystem viel effizienter. Zusätzlich sollte die Erfahrungskompetenz von Selbsthilfegruppen mit der Selbsorganisation einbezogen werden.

SHGs und ihre Chancen im Internet

Im zweiten Teil seines Vortrages wandte sich Dr. Huber noch einmal speziell den Selbshilfegruppen zu. Das Misstrauen des Gesundheitssystems gegenüber SHGs ist immernoch vorherrschend. Selbstständige Gruppen sind Keimzellen, in denen Leute Vertrauen erfahren, Kompetenz entwickeln und lernen, besser mit ihrer Krankheit zurecht zu kommen. SHGs helfen dadurch bei der Genesung. Denn Gesundheit wird nicht durch Spritzen gefördert. Sie wird am stärksten gefördert, wenn der Betroffene weiß, dass er die Herausforderung meistern kann, nicht allein ist und das Gefühl hat, etwas Sinnvolles zu tun. Die Selbsthilfegruppen fördern den gesundheitskompetenten Bürger und damit eine gesunde Zivilgesellschaft. Bei dieser Aufgabe kann sie das Internet unterstützen. Dabei dürfen die SHGs die möglichen Gefahren aber nicht vergessen und so gut wie möglich gegensteuern und sich schützen. Zum Schluss betonte Ellis Huber noch einmal, dass das Internet mehr Chancen als Risiken bietet.

Fragerunde mit Dr. med. Ellis Huber

Link: Fragerunde mit Dr. med. Ellis Huber

In der anschließenden Fragerunde gab es noch einige Kommentare und Erfahrungen von Seiten der Selbsthilfegruppen. Beklagt wurden vor allem der Einfluss von Ärzte- und Pharma-Lobbygruppen sowie die Verteilungspolitik der Krankenkassen. Dagegen empfiehlt der medizinische Experte:

  • direkten Kontakt zu Therapeuten, Ärzten und Kliniken
  • Beispiele im Internet setzen und professionalisieren
  • Ausgleich zwischen Kranken und Gesunden
  • offene Sicht der Verhältnisse auf Patientenseite
  • Transparenz
  • und Zusammenarbeit statt Rivalität der SHGs.

Weiterhin wurde die Bedeutung des Internets noch einmal von beiden Seiten hervorgehoben. Huber bezeichnete außerdem das bisherige Honorarsystem der Ärzte als falsch. Doch Veränderungen brauchen ihre Zeit. Er stellte klar, dass SHGs den Ärzten Arbeit abnehmen und empfahl die Schweiz als Vorbild. Dort nutzt man Unterstützungsfonds für die Verteilung der Mittel.

Das anschließende Interview mit Herrn Dr. Ellis Huber finden Sie hier.

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