Warum ich gerne bei imedo arbeite

Heute morgen las ich in der Bahn auf dem Weg ins Büro einen Artikel, der die Frage nach dem Zusammenhang zwischen dem Grad des persönliches Einsatzes, mit der man seiner täglichen Arbeit nachgeht und der Sinnhaftigkeit dieser Tätigkeiten aufgreift.
Meine persönliche These wäre dabei, je mehr ich mit meiner Arbeit anderen Menschen helfen kann, desto mehr motiviert es mich, meinen Job mit Hingabe und Leidenschaft auszuführen.

Glücklicherweise durfte ich heute wieder sehen, wie nützlich meine und damit die Bemühungen von imedo im Zusammenhang mit dem derzeitigen Selbsthilfeprojekt sind.

Heute habe ich Herrn Gierich, den Geschäftsführer des Onkologischen Patientenseminars Berlin e.V. besucht. Hierbei handelt es sich um eine Selbsthilfeorganisation, die sich für krebskranke Menschen engagiert. Herrn Gierich habe ich im September diesen Jahres im Zuge meiner „Selbsthilfe-Studie“ kennengelernt. In dieser dufte ich ca. zwölf Selbsthilfeakteure, meist Vorstandsmitglieder einer Selbsthilfeorganisation, zum Thema Selbsthilfearbeit interviewen. Ziel dieser Umfrage war herauszufinden, wie wir bei imedo einen unterstützenden Beitrag zur Förderung der Selbsthilfearbeit leisten können.

Bei dem heutigen Gespräch wurde mir wieder bewusst, wie wichtig es ist, diese Selbsthilfeorgansationen in ihrer täglichen Arbeit zu unterstützen. Dabei spreche ich nicht nur von monetären, sondern auch von personellen Ressourcen, die meist Mangelware sind. Auch wenn ein Verein über 100 Mitglieder zählt, sind es gerade mal eine Handvoll, die sich ehrenamtlich für die Selbsthilfe und die Betroffenen einsetzen.

imedo hat aus diesem Grunde ein kürzlich stattgefundenes Benefizkonzert, dirigiert von Heinz Schunk, für krebskranke Menschen gesponsert. Jeder der Anwesenden war von der Thematik und dem fantastischen Orchester ergriffen, mich eingeschlossen.

Wieder zurück an meinem Arbeitsplatz und den heute Morgen verschlungenen Artikel im Hinterkopf, kann ich für mich sagen: Ja, ich fühle mich in meiner aufgestellten These bestätigt!

Ich kann daher nur jedem ans Herz legen, sich selbst auch einmal die Frage zu stellen: Wem kann ich mit meiner Arbeit helfen?

Der Dalai Lama sagte dazu einst: „Kein Geld der Welt kann in dir mehr Zufriedenheit erzeugen als die Gewissheit, Menschen geholfen zu haben.“

(Anja Herde)

Eine Antwort

  1. Schon (fast) sechs Brunnen wurden gespendet! am 23. Dezember 2008 um 09:36 #

    [...] Dank gilt auch allen, die diese Aktion publizistisch unterstützen: Basic Thinking, Imedo Gesundheitsblog, Hans / offene Plattform, Zeitsturz, /Bloggerpatenschaften, Tage wie diese, Netzperlentaucher, jo$ [...]

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