Archive for September, 2008

“Der Baader Meinhof Komplex”: Von Blutrausch, Kippen und Sprücheklopfern

Kinobesuch am Team-Donnerstag

Am Donnerstag Abend traf sich etwa das halbe imedo-Team, um gemeinsam im Kino den Film “Der Baader Meinhof Komplex” anzuschauen. Ich persönlich ging mit relativ hohen Erwartungen in diesen Film. Zum einen, weil er auf dem Buch von Stefan Aust, dem ehemaligen Spiegel-Chefredakteur, basiert, und zum anderen, weil so ziemlich jeder deutsche Schauspieler, der auch nur einigermaßen Rang und Namen hat, mitspielt. Herausragend waren für mich relativ unbekannte Namen auf der Besetzungsliste, nämlich Sebastian Blomberg als Rudi Dutschke und Stipe Erceg als Holger Meins. Für mich waren sie die einzigen, die ihre Rolle wirklich überzeugt gespielt haben. Blomberg ist so sehr Dutschke, dass es fast unheimlich ist. Er trifft die Redeweise und die Stimme des 68er Studentenführers nahezu perfekt. Erceg überzeugt mit seinem geradezu messianischen Aussehen, das besonders in der letzten Phase Holger Meins’ Markenzeichen war. Continue Reading »

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Turnschuhe statt Pumps: Auf der Suche nach Herausforderungen

Es gibt Zeitpunkte im Leben, da wird jedem einmal klar, dass es doch irgendwie eintönig ist und man etwas ändern kann. Es gibt auch Zeitpunkte, zu denen man bestimmte Dinge tun muss, weil es immer mehr Leute tun, weil es einfach schick ist oder grad voll im Trend liegt. Wenn dann der Zeitpunkt kommt, ab dem beide Punkte aufeinander treffen, dann ist es Zeit, einen Marathon in Angriff zu nehmen.

Ich weiß nicht mehr genau, was passiert ist. Es kann sein, dass mich die Arbeit animiert hat. Schließlich habe ich nie einen Job länger als über die Praktikumszeit hinaus ausgeübt. Nicht, weil ich schlecht war, sondern weil ich immer neue Herausforderungen gesucht habe. Die wirtschaftliche Lage unserer Landes Continue Reading »

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Lichter aus im Krankenhaus, die Zweite! (Videobeitrag)

Seit Jahren schon kränkelt unser Gesundheitswesen. In der Vergangenheit hat eine Kürzung nach der anderen dafür gesorgt, dass wir heute an einem Punkt angelangt sind, an dem nur noch eine massive Finanzspritze unsere Krankenhäuser retten kann.

Zur Veranschaulichung der Problematik hier ein paar Zahlen:

  • Inzwischen ist jede dritte Klinik bundesweit von der Schließung bedroht.
  • ca. 150.000 Stellen sind in den letzten Jahren gestrichen worden.
  • In deutschen Krankenhäusern herrscht daher heutzutage die weltweit höchste Arbeitsdichte.
  • durch steigende Energiepreise, Erhöhung der Mehrwertsteuer und steigende Lohnkosten sind mittlerweile ungedeckte Kosten in Höhe von 7 Milliarden Euro aufgelaufen.
  • Die Sparpolitik der CDU entzieht den Kliniken zusätzlich Milliardenbeträge.

Jetzt platzt Ärzten, Pflegern und Patienten der Kragen. In einer der größten Kundgebungen überhaupt in der Geschichte der Bundesrepublik, haben heute mehr als 60.000 Beteiligte ihrem Ärger am Brandenburger Tor Luft gemacht.


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Lichter aus im Krankenhaus

Demonstration in Berlin

Die bald schon steigenden Beitragssätze im Gesundheitswesen werfen bereits ihre Schatten voraus. So wird am morgigen Donnerstag eine bislang einzigartige ver.di Großdemonstration zu diesem Thema in Berlin stattfinden. Mehr als 60.000 erwartete Teilnehmer, darunter Ärzte, Patienten und Krankenschwestern sowie Leiter von Kliniken) werden sich in einem Sternmarsch zum Brandenburger Tor begeben, um dort für die Belange von Patienten und Ärzten zu demonstrieren. Hintergrund ist die katastrophale Finanzsituation der Krankenhäuser, deren Situation sich immer weiter zuspitzt.

Unter dem Motto „Rettet die Krankenhäuser“ haben sich daher die Bundesärztekammer, der Marburger Bund, die Deutsche Krankenhausgesellschaft, die Gewerkschaft ver.di, der Deutsche Beamtenbund, der Sozialverband Deutscher Krankenkassen, die Vereinigung kommunaler Arbeitgeberverbände, der Deutsche Städtetag und der Deutsche Pflegerat zum größten Aktionsbündnis in der Geschichte der Bundesrepublik zusammengeschlossen um für eine längst überfällige Verbesserung der Krankenhausfinanzierung in einer Großdemonstration zu protestieren.

Der Sternmarsch startet am morgigen Donnerstag um 11:45 vom Kapelle-Ufer, dem Alexanderplatz und vom Wittenbergplatz aus zum Brandenburger Tor. An der Demonstration können alle Interessierten teilnehmen. 

imedo hat eine Gruppe gegründet, in der sich Ärzte, Patienten, Krankenschwestern und Krankenpfleger sowie alle anderen Interessierten zu diesem Thema austauschen können: http://lichter-aus-im-krankenhaus.imedo.de

 

Mehr Informationen gibt es in den Gesundheitsnews: Krankenhaus-Demonstration auf Kosten der Beitragszahler

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Ärzte-Demo in Berlin (19.09.2008)

Ärzte auf den Barikaden

Die für nächstes Jahr geplante Gesundheitsreform der Bundesregierung wirft ihre Schatten voraus. Ärzte befürchten gravierende Einschnitte in unser Gesundheitswesen. Am vergangenen Freitag machten sie daher bei einer Demonstration vor dem roten Rathaus in Berlin ihrem Ärger Luft.
mehr dazu in einem kleinen Beitrag von Jürgen Apitzsch

 

Falls das Video nicht abgespielt werden kann, bitte auf folgenden Link klicken: Ärzte-Demo in Berlin (19.09.2008)

Mehr Informationen zur Demo gibt’s in den Gesundheitsnews: Freie Ärzteschaft demonstriert gegen Gesundheitspolitik

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OMD 2008 - Wir waren dabei

Die Presse meldet heute einen Besucherrecord auf der OMD, der Online-Marketing Messe in Düsseldorf. Natürlich war auch imedo am 17. und 18. September auf dem Event der digitalen Branche vertreten und wie unser Foto zeigt, können wir den Besucherandrang nur bestätigen.

Laut Messeveranstalter drängten sich über 20.000 Besucher über beide Messetage durch die Einlasspforten. Die Fachmesse mit über 380 Ausstellern bot neben Guided-Tours auch interessante Vorträge in Kongress-Räumen an. Klar, dass auch Standparties und weitere Abendverandstaltungen nicht fehlten. Wir werden in Kürze ausführlicher berichten.

Natürlich findet die OMD auch nächstes Jahr statt, bekommt allerdings einen Konkurrenten: die vom Bundesverband Digitale Wirtschaft initiierte DMEX in Köln. Wir sind auf jeden Fall auch 2009 wieder dabei. Auf welcher Messe, wird sich noch zeigen.

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Wer ist schon psychisch gesund?

Expertenmeinung zum Thema psychische Gesundheit

Sind wir psychisch eigentlich gesund? Können wir uns selbst richtig einschätzen? Wer sagt, was gesund ist und was nicht? Das sind Themen, über die ich mit Dipl.-Psych. Tobias Söldner immer wieder beim Mittagessen rede. Da ich es für sehr interessant halte, was Tobias so sagt, habe ich ihn gebeten, seine Gedanken mal auf Papier, pardon, Bildschirm zu bringen.

Tobias, vielen Dank für Deine Zeit! Was meinst Du, sind Menschen in der Regel psychisch gesund?

“Diese Frage ist gar nicht so einfach zu beantworten. Was bedeutet denn für Dich Gesundheit? Wenn es lediglich die Freiheit von körperlichen Beeinträchtigungen wäre, dann wäre die Sache ja recht einfach. Man nimmt das ICD-10 (ein Buch zur Klassifikation von Krankheiten), blättert ein wenig, und entweder hat man dann eine Grippe, oder man hat keine. Wenn man psychische Gesundheit in die Rechnung mit einbezieht wird es auf einmal wesentlich komplizierter; denn die ist zu erheblichen Teilen lediglich das, was von den Betroffenen selbst und der sie umgebenden Gesellschaft als “normal” oder “gesund” akzeptiert wird.
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Arbeiten bei einem Start-Up

Das bekannte Magazin WiWi Journal berichtete im September 2008 u.a. über die Arbeit bei dem Start-Up imedo. Erläutert wird vor allem, dass Mitarbeiter und deren Motivation entscheidend für den Erfolg des Unternehmens sind.

Cover des WiWi-Journals mit imedo in der Titelstory

Cover des WiWi-Journals mit imedo in der Titelstory

Dabei ist es gar nicht so leicht, gutes Personal zu bekommen. Das jedenfalls geht aus einem Artikel von foerderland.de hervor. Die großen Unternehmen “schnappen” sich gutes Personal, kleinere Unternehmen müssen sich da mehr anstrengen. Zum einen sind kleine Unternehmen viel weniger bekannt - potenzielle Mitarbeiter finden deren Angebote gar nicht. Zum anderen werden viele gute Bewerber vom kleinen Unternehmen abgeschreckt - wie sicher ist der Arbeitsplatz?

Einen entscheidenden Punkt vergessen diejenigen, die sich nicht bewerben: Die Möglichkeiten, etwas zu “reißen” sind in einem kleinen Unternehmen wesentlich höher als in einem alteingesessenen Unternehmen (Stichwort Kaffeekocher).

imedo sucht immer gute Leute, die unser Team tatkräftig, eigenverantwortlich und kreativ unterstützen wollen. Interesse? Dann lohnt sich ein Blick in unsere Jobangebote.

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Rauchen als Krankheit anerkennen?

Die Bundesärztekammer hat gefordert, dass Rauchen ebenso wie Alkoholismus als Suchterkrankung anerkannt wird. Wenn sie sich durchsetzen könnte, würden zukünftig Raucherent-wöhnungen von den Krankenkassen bezahlt werden und die Diskussion um Lungenkrebsbehandlungen wäre hinfällig. Denn bei einem Alkoholiker würde ja auch niemand ernsthaft die Notwendigkeit einer neuen Leber in Frage stellen, wenn er seine erste mit Alkohol ruiniert hat.

Erste Gegenstimmen

Die ersten Gegenstimmen werden laut. Wen wundert’s: aus den Reihen der Kassen. Diese argumentieren, dass sie bereits viel Geld für Gesundheits-Checks und für Spezialprogramme zur Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes ausgeben. Was das genau mit der Anerkennung von Rauchen als Sucht zu tun hat, war nicht erkennbar.

Genussraucher vs. Kettenraucher

Seit 1968 gilt Alkoholismus als Krankheit, seit 1983 sogar als “nicht selbst verschuldete” Krankheit. Mir stellt sich die Frage, warum Alkoholismus, bei dem ja anfangs auch jeder die Wahl hat “Trinken oder nicht”, so anders gestellt ist als Rauchen, wo diese Wahl genauso steht. Ein Argument der Gegner ist die Frage, wie man einen Genussraucher von einem Kettenraucher unterscheiden wolle. Wie unterscheidet man denn einen Genusstrinker von einem Suchttrinker? Irgendjemand hat sich mal die Mühe gemacht, das zu definieren. Warum sollte sich jetzt nicht jemand finden, der eine Definition für die Unterscheidung von Rauchern erarbeitet?

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Was soll ich nur essen…?

Mittagszeit. Und der Hunger kommt mich besuchen. Was soll ich nur wieder essen?

Gut. Restaurants gibt es in der Berliner Innenstadt zur Genüge. Aber wenn ich fünf Tage in der Woche Essen gehen würde, hätte ich mein finanzielles Budget schon längst ruiniert…

…und mein Hüftgold wird durch die leckeren Steaks auch nicht weniger!

Was soll ich nur essen…?

Jeden Mittag die gleiche Frage. Wir haben eine recht leckere Kantine im Roten Rathaus in Fußmarschnähe. Aber auch das Kantinen-Essen kann man nicht jeden Tag zu sich nehmen, wenn man nur halbwegs an eine gesunde Ernährung denken will.

Die Österreicher haben etwas ganz Tolles erfunden, was ich mir für Berlin noch wünschen würde. Wer also eine Geschäftsidee sucht - hier kommt sie:

Das österreichische Ernährungsprogramm Bodyfriend stellt seinen Kunden verschiedene maßgeschneiderte Menüpläne zur Auswahl. Ich sage nur, was ich gerne essen möchte, wann ich es wohin geliefert haben möchte und schon habe ich rund um die Uhr eine gesunde Ernährung. Ob im Büro oder zu Hause. Wobei ich ja gestehen muß, dass der tägliche Restaurant-Gang billiger wäre… also auf zur nächsten Lösung.

Ich habe einen Futterautomaten für Büromenschen entdeckt. Aber der spuckt nur Süßigkeiten aus. Nicht gerade der Sinn einer guten Ernährung.

“Hmm… kann doch nicht so schwierig sein!”, dachte ich. Aber ich bin mit dem Problem wohl nicht alleine. Denn die Spreebrezel ist auch noch auf der Suche nach einem geeigneten Mittagssnack.

Ja, und was esse ich nun?

Ich werde mich heute wohl mal wieder mit einem Curry vom Asia-Imbiss verwöhnen, denn eine bessere Lösung ist mir nicht eingefallen. Aber für Vorschläge zu meinem Speiseplan bin ich immer offen! Denn seid euch sicher: das Problem stellt sich mir morgen wieder!

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