Mücken – die Quälgeister des Sommers
1. August 2008Esther DüwekeGesundheit & Medizin
Die kleinen Biester sind erbarmungslos und hinterhältig:
Zum einen rauben sie uns den Schlaf, wenn sie mit ihrem nervtötenden Zzzzzzzsssssssssssss-Geräusch nachts um unsere Ohren schwirren. Zum anderen schaffen sie es immer wieder unbemerkt zuzustechen.
Die Mücken-Happy-Hour
Und dabei stechen noch nicht mal alle Mücken, sondern nur die Weibchen: die müssen nämlich für die Entwicklung ihrer Eier auf die Pirsch gehen und Blut saugen. Am liebsten geschieht das während der Abenddämmerung oder für die Frühaufsteher auch schon im Morgengrauen. Und damit wir von diesem Angezapftwerden auch nichts mitbekommen, spritzt die Mücke erstmal Speichel unter unsere Haut: so ist die Stelle betäubt, das Blut verdünnt und der kleine Blutsauger kann in aller Ruhe schlemmen. Aber die Dreistigkeit kommt ja erst noch: nachdem sich die vollgefressene Mücke wieder verdrückt beginnt bei uns der Juckreiz, verursacht durch die Mückenspucke. Denn diese beinhaltet ein Protein, auf das unser Immunsystem allergisch reagiert. Und dann sind wir mitten drin im Teufelskreis: je mehr wir kratzen, desto mehr juckt es. Dann können die Mückenstiche mitunter auch ziemlich anschwellen. Kommt daher vielleicht das Sprichwort: aus einer Mücke einen Elefanten machen?
Wer wird verschont?
Aber wie kommt es eigentlich, dass die kleinen Schmarotzer nur einige Opfer auserwählen und andere Menschen verschonen? Mücken reagieren nicht, wie oft behauptet auf süßes Blut, sondern vielmehr auf die Körpertemperatur und die Geruchsnote der Auserwählten. Eine Ungerechtigkeit, die britische Wisschenschaftler untersuchten: Einige Menschen sondern bestimmte Abwehstoffe ab und schmecken den kleinen Vampiren daher nicht mehr. Diese Duftstoffe wurden bereits zum Teil von den Wissenschaftlern identifiziert, um daraus ein natürliches Insektenschutzmittel zu entwickeln.
Die Hausmittelchen gegen Juckreiz
Die Opfer – zu denen auch ich zähle – werden wohl noch ein Weilchen auf das Wundermittel warten müssen. In der Zwischenzeit können wir uns aber durch die vielen Heilmittelchen kämpfen und austesten, was am Besten funktioniert: Von A wie Autan über Eiswürfel, Essig mit Salz, Franzbrandwein, feuchten Würfelzucker, Spitzwegerich bis hin zu Z wie Zitronensaft oder Zahnpasta. Was wirkt bei euch am besten? Schreibt doch die Tipps in unser Forum zu Insektenstichen


Aloe Vera am 1. August 2008 um 20:40 #
Ich kann gegen Juckreiz bei Mückenstichen ein Aloe Vera Spray empfehlen.
Gruß aus KS
Marion-seepferdchen am 4. August 2008 um 10:34 #
Also eigentlich B12 –aber auch Autan für die schnelle –ansonsten ..totschlagen einfach wütent und schnell –ich hasse diese kleinen Vampire..