Wenn die Sonne lacht und die Haut brennt

Auf Regen folgt ja bekanntlich Sonnenschein und zum Glück ist der Sommer zurückgekommen.

Aber damit auch das Risiko der Sonnenstrahlen. Doch zwischen Schneeweißchen und Rosenrot gibt es eine Alternative: gesundes Bräunen.

Sonnenklar…

…bei gutem Wetter und Sonnenschein sind wir aktiv, gut gelaunt und leistungsfähiger, aber trotzdem sollten wir die mitschwingende Gefahr der Sonnenstrahlen nicht unterschätzen. Laut verschiedener Umfragen ist das Bewusstsein der Menschen für Sonnenschutz im Vergleich zu den 80er Jahren schon deutlich gestiegen – und das ist auch gut so, denn zwischen Hautkrebs und UV-Strahlen gibt es gesicherte Zusammenhänge.

Das geht unter die Haut

Grundsätzlich wird zwischen den langwelligen Infrarotstrahlen (die so schön wärmen) und den kurzwelligen UV-Strahlen unterschieden. Die UV-Strahlen sind diejenigen, die den Sonnenbrand verursachen und die in den Varianten A, B, und C-Strahlen vorkommen.

Natürlich reagiert auch jeder Hauttyp anders: Von sehr heller bis zu brauner Haut werden vier Typen unterschieden. Sie alle haben dementsprechend unterschiedliche Eigenschutzzeiten. Ich persönlich muss nur an Sonne denken und schon hab ich einen Sonnenbrand – zähle also definitiv zu Hauttyp I. Natürlich hab ich schon einiges ausprobiert um dem vorzubeugen.

Hier sind meine Anti-Sonnenbrand-Tipps:

  • Das naheliegenste ist natürlich, lange Sonnenbäder (und dazu zählen auch Solariengänge) zu vermeiden. Besonders in der Mittagszeit kann Sonnenbaden gefährlich werden, da die UV-Strahlung zu der Zeit am intensivsten ist.
  • Als zweites ist da natürlich der Sonnenschutz: Eigentlich ein Thema für sich ist die Sonnencreme. Eine Berechnung die wahrscheinlich schon jeder einmal gehört hat, die aber essentiell ist, ist folgende: Der angegebene Lichtschutzfaktor (LSF) z. B. LSF 15 erlaubt es, bis zu einer viertel Stunde länger in der Sonne zu liegen, als ohne Schutz. Wichtig dabei ist natürlich, dass die Sonnencreme früh genug, d.h. 20 Minuten vor dem Sonnenbad aufgetragen und nach dem Baden erneuert wird.
  • Auch die Kleidung spielt eine Rolle beim Thema Sonnenschutz: Wusstet ihr, dass helle Shirts 80-90% der UV-Strahlung zurückhalten (sind die Klamotten nass, dann sind es nur 50%)? Generell schützt lichtdichte, dunkle und dicht gewebte Kleidung die Haut am Besten. Dabei ist auch die Kopfhaut nicht zu vergessen. Leuten mit lichtem Haar oder Scheitelträgern rate ich zu Kopfbedeckung.
  • Zu guter Letzt wäre da noch die Sonnenbrille: Am Besten sind Gläser mit 100% UV-Filter. Die Tönung der Gläser ist nicht so wichtig. Sie hat den Effekt, dass sich die Pupillen weiten und wenn dann kein UV-Filter in den Gläsern vorhanden ist, sind die Augen besonders belastet.

So, wer das berücksichtigt, sollte erstmal gut gewappnet sein und kann ohne Sorgen (Sonnen-) Baden. Aber Achtung: bewegtes Wasser reflektiert 50% der einfallenden UV-Strahlen. Weitere Expertentipps zu diesem Thema sind auch auf unseren Gesundheitsnews nachzulesen.

3 Antworten

  1. Enno am 25. Juli 2008 um 11:56 #

    Wie sagt man so schön? “Die Braunen von heute sind die Dörrpflaumen von morgen.” Man darf nicht vergessen, dass jede Bräunung eine Abwehrreaktion der Haut ist. Vielen ist das wohl immernoch nicht ganz klar, ich kenne da so einige meines Alters, die mitlerweile konsequent älter geschätzt werden. Das haben sie nun davon: erst viel Geld ins Solarium tragen und dann viel Geld für straffende Cremes ausgeben. Dabei kann man sich den richtigen Umgang mit Sonne doch ganz einfach bei den Völkern abschauen, die ihr besonders ausgesetzt sind, z.B. Beduinen, die ziehen ja auch nicht in kurzer Hose und T-Shirt durch die Wüste.

  2. Christian A. am 26. Juli 2008 um 17:58 #

    Enno, ich gebe dir Recht. Das Verhalten der Beduinen macht für die sehr viel Sinn. Ich kann schon verstehen, warum sich viele Menschen ins Sonnenstudio legen. Ist bequem, geht schnell und hat gleich einen Effekt. Sun-shopping sozusagen. Ich finde, dass Menschen, die ein bisschen Farbe haben, gesünder und erholter aussehen. Irgendwie auch ein Tick attraktiver. Viele übertreiben es und werden dann gleich “dauer-dunkelbraun” – ist wahrscheinlich eine Art Sucht, die sich da entwickelt bei einigen – meine Vermutung. Es ist sowieso schwierig die Konsequenzen zu bedenken, wenn diese

    1. unsicher
    2. in weiter Ferne liegen

    Hoffen wir mal, dass die Sonne noch ein paar Tage scheint, dann gehen bestimmt weniger Menschen in die Bräunungsstudios.

    Esther, danke für den informativen Beitrag!

  3. SOS-1 Hilfe für verbrannte Haut | Das imedo-Gesundheitsblog am 28. Juli 2008 um 17:49 #

    [...] ist Sommer in der Stadt! Ja und bei diesem herrlichen Wetter vergisst man schnell mal all die guten Vorsätze, die uns Esther am letzten Freitag geraten hat: vor dem Sonnen noch schnell mit Sonnencreme [...]

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